Themenabend

Max Liebermann und die französischen Impressionisten

Dokumentation -
27 Min.
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 07. August um 3.15 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 07. August bis zum 14. August 2016

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Max Liebermann war einer der bedeutendsten deutschen Maler. Er bewunderte die französische Kunst: die Schule von Barbizon sowie die Bilder der Impressionisten wie Claude Monet oder Edouard Manet. Liebermann war ein entscheidender Vermittler im kulturellen Austausch zwischen Frankreich und Deutschland um 1900.

Die ARTE-Sendung begibt sich auf die spannende Spurensuche nach dem Künstler Max Liebermann: Wo kann man heute Werke von ihm sehen? Wie ist der junge deutsche Maler einst in Paris aufgenommen worden? Und welche neuen Erkenntnisse gibt es heute über diesen ganz besonderen Kunstaustausch zwischen Berlin und Paris um 1900? Erstmals vollzieht eine Dokumentation anhand von bisher unbekanntem Archivmaterial den aufregenden Weg nach, den der Visionär Max Liebermann (1847-1935) nahm, um die Kunst des Impressionismus in Deutschland bekannt zu machen: So öffnen die Nachfahren des legendären französischen Kunsthändlers Paul Durand-Ruel ihre Archive, um Briefe und Dokumente zu zeigen, die belegen, wie schwierig es um 1900 war, die Kunst des Impressionismus zu etablieren. Zuvor noch nie gezeigte Unterlagen aus den Archiven der Nationalen Museen im Louvre vermitteln einen Eindruck davon, was es bedeutete, um 1900 ein Kunstwerk eines deutschen Malers für ein französisches Museum anzukaufen.Leidenschaftlich diskutieren noch heute Kunstwissenschaftler vor den Werken Max Liebermanns über dessen Malweise. Mit lupennaher Untersuchung der Bilder kann der Zuschauer Schritt für Schritt die Entwicklung des Künstlers vom Realisten zum Impressionisten nachvollziehen. Der Farbauftrag, die Lichtführung in den Bildern Liebermanns sowie in den Werken seiner französischen Maler-Kollegen wird plastisch und anschaulich gezeigt. Martin Faass, Direktor der Liebermann-Villa am Wannsee und Kurator der 2013 dort stattfindenden Ausstellung "Liebermann und Frankreich", zeigt dem "Jungen Freundeskreis", wie sehr sich der Berliner Künstler an den französischen Impressionisten orientiert hat.Einzigartiges, hochwertiges Filmmaterial vom Beginn des letzten Jahrhunderts gewährt einen ungewöhnlichen Einblick in das Leben des deutschen Malers Max Liebermann, der eine starke und faszinierende Persönlichkeit war: Liebermann trotzte selbstbewusst dem konservativen Kunstverständnis Kaiser Wilhelms II. und setzte sich entschieden gegen dessen Kulturpolitik durch. Die Bedeutung Liebermanns für den kulturellen Dialog zwischen Paris und Berlin kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Besetzung und stab
  • Regie:Grit Lederer
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2013
  • Herkunft:RBB
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