Zwischen Himmel und Erde

Indien - Das Schicksal der Sterne

Entdeckung -
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 5. Februar um 7.35 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 5. Februar bis zum 13. Februar 2017

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Serge Brunier beobachtet und fotografiert seit 30 Jahren den Himmel. In dieser Folge reist er nach Indien in die Wüste Thar, fernab jeglicher Lichtverschmutzung, und versucht, die Entstehungsgeschichte der ersten Sterne und Galaxien nachzuvollziehen. Diese gibt auch Auskunft über die Zukunft unseres wichtigsten Sterns, der Sonne.

Seit fünf Milliarden Jahren geht die Sonne über unserem Planeten auf und schenkt ihm Energie. Dieses Schauspiel wird weitere fünf Milliarden Jahre andauern. Seit mehr als doppelt so langer Zeit folgen Generationen von Sternen aufeinander und von der Erde aus scheinen sie alle gleich auszusehen, unterscheiden sich doch sehr stark voneinander. Mit einem Radioteleskop im westlichen Indien versuchen Wissenschaftler, die allerersten Sterne und galaktischen Embryonen zu erforschen. Sie empfangen Radiowellen von extrem weit entfernten Himmelskörpern und können Sternexplosionen aufspüren, sogenannte Supernovae. Mitten in der Wüste Thar, fernab jeglicher Lichtverschmutzung, macht Serge Fotoaufnahmen vom indischen Sternenhimmel. Die verschiedenen Farbspiele geben Aufschluss über das Alter der Sterne, aber auch durch ihre Größe und Masse kann man Aussagen treffen. Der Stern Deneb zum Beispiel ist 20-mal so groß wie die Sonne und leuchtet 60.000-mal so hell. Serge stellt sich die Frage, die eines der größten Rätsel der Kosmologie charakterisiert: Wie und wann haben sich die ersten Sterne gebildet? Um die Entstehung und Entwicklung der Sterne zu verstehen, besucht Serge Brunier das Giant Metrewave Radio Telescope (GMRT). Auf dem riesigen Gelände machen sich Astronomen auf kosmische Spurensuche. Sie versuchen, ein weiteres Geheimnis des Universums zu lüften: das Rätsel der Weißen Zwerge. Diese Sternart ähnelt unserer Sonne und braucht nach dem Erlöschen Milliarden von Jahren, um zu erkalten. Daraufhin zieht sie sich zusammen, bis sie so klein ist wie die Erde, und wird zum sogenannten Schwarzen Zwerg. Praktisch konnte dieses Phänomen bisher nie beobachtet werden, da das Universum mit seinen etwa 13,8 Milliarden Jahren vermutlich noch zu jung ist, um einen Schwarzen Zwerg hervorzubringen.

Besetzung und stab
  • Fernsehregie:Danièle Richard
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2013
  • Herkunft:ARTE F
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