Themenabend

Zwischen Himmel und Erde

Das Universum nach Hubble

Entdeckung -
27 Min.
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    • Sendetermine:
    • Mittwoch, 21. Dezember um 0.45 Uhr
    • Samstag, 24. Dezember um 2.20 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 20. Dezember bis zum 28. Dezember 2016

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Serge Brunier beobachtet und fotografiert seit 30 Jahren den Himmel. Auf seinen Reisen hat er die Vielfalt eines einzigartigen Planeten kennengelernt, der Erde, verloren in der unendlichen Weite des Universums. Diese Folge führt nach Kalifornien und geht auf Spurensuche nach Edwin Hubble, dem Entdecker der galaktischen Kosmologie und Namensgeber des "Hubble-Teleskops".

Das Griffith-Observatorium steht für das Goldene Zeitalter der Astronomie in Kalifornien. Hier machte Edwin Hubble revolutionäre Entdeckungen über das Universum. Ausgehend davon, dass die Milchstraße und einige Millionen Sterne unser Universum beheimateten, war es eine bahnbrechende Neuerung, die Hubble ans Tageslicht brachte: Viele weitere Galaxien existieren und sie driften weg. Er verschob somit die bis dahin bestehenden Grenzen des Universums und legte den Grundstein für die Urknall-Theorie.

Knapp ein Jahrhundert nach Hubbles Entdeckungen nimmt Serge Brunier die fotografischen Platten unter die Lupe, die entdeckte Galaxien in Schwarz-Weißzeigen und die Grundlage der rasanten Entwicklung der Astronomie bilden. In dem bedeutenden Mount-Wilson-Observatorium besucht Serge den „Großvater“ aller Teleskope, mit dem Hubble die Spiralnebel entdeckte, und lässt sich vom Astronomen Barry Madore erklären, wie sich die Auffassung vom Universum grundlegend veränderte. Die Variabilität von Sternen gab Entfernungen bekannt, die für die damalige Zeit unvorstellbar schienen.

In der Bibliothek der Carnegie-Observatorien schildert Direktorin Wendy Freedman Hubbles Erklärungssuche. Die bedeutendsten Wissenschaftler der Astronomie und der Physik zählten schon damals zu den Besuchern. Die Expansion des Universums stellte auch Albert Einstein vor die Lösung eines ursprünglichen Problems. Seine Gravitationstheorie stellte er mit einem konstanten Term auf und sprach nach der Entdeckung Hubbles von seinem größten Fehltritt.

Jedoch gab es für die Forscher ein großes Rätsel: Die ältesten Sterne sollten zwölf Millionen Jahre alt sein und der Urknall fand zu einem Zeitpunkt vor sechs Millionen Jahren statt. Wie konnten Sterne älter als der Urknall sein? Dieser schweren Identitätskrise geht Serge mit Richard Ellis nach, einem renommierten Professor für Astronomie, und erfährt Erstaunliches …

Besetzung und stab
  • Regie:Frédéric Febvre
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2013
  • Herkunft:ARTE F
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    Das Griffith-Observatorium steht für das Goldene Zeitalter der Astronomie in Kalifornien. Hier machte Edwin Hubble revolutionäre Entdeckungen über das Universum. Ausgehend davon, dass die Milchstraße und einige Millionen Sterne unser Universum beheimateten, war es eine bahnbrechende Neuerung, die Hubble ans Tageslicht brachte: Viele weitere Galaxien existieren und sie driften weg. Er verschob somit die bis dahin bestehenden Grenzen des Universums und legte den Grundstein für die Urknall-Theorie.

    Knapp ein Jahrhundert nach Hubbles Entdeckungen nimmt Serge Brunier die fotografischen Platten unter die Lupe, die entdeckte Galaxien in Schwarz-Weißzeigen und die Grundlage der rasanten Entwicklung der Astronomie bilden. In dem bedeutenden Mount-Wilson-Observatorium besucht Serge den „Großvater“ aller Teleskope, mit dem Hubble die Spiralnebel entdeckte, und lässt sich vom Astronomen Barry Madore erklären, wie sich die Auffassung vom Universum grundlegend veränderte. Die Variabilität von Sternen gab Entfernungen bekannt, die für die damalige Zeit unvorstellbar schienen.

    In der Bibliothek der Carnegie-Observatorien schildert Direktorin Wendy Freedman Hubbles Erklärungssuche. Die bedeutendsten Wissenschaftler der Astronomie und der Physik zählten schon damals zu den Besuchern. Die Expansion des Universums stellte auch Albert Einstein vor die Lösung eines ursprünglichen Problems. Seine Gravitationstheorie stellte er mit einem konstanten Term auf und sprach nach der Entdeckung Hubbles von seinem größten Fehltritt.

    Jedoch gab es für die Forscher ein großes Rätsel: Die ältesten Sterne sollten zwölf Millionen Jahre alt sein und der Urknall fand zu einem Zeitpunkt vor sechs Millionen Jahren statt. Wie konnten Sterne älter als der Urknall sein? Dieser schweren Identitätskrise geht Serge mit Richard Ellis nach, einem renommierten Professor für Astronomie, und erfährt Erstaunliches …

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    • Regie:Frédéric Febvre
    • Land:Frankreich
    • Jahr:2013
    • Herkunft:ARTE F
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