Der letzte Raubzug

AUSSCHNITT Montag, 26. September um 9:30 Uhr (51 Min.)

Der letzte Raubzug

Das Geschäft mit der Ausrottung

Montag, 26. September um 9:30 Uhr (51 Min.)

Erstausstrahlung am Mittwoch, 14.09. um 10:50 Uhr

Der illegale Handel mit Wildtieren ist nach dem Handel mit Drogen und Waffen der lukrativste illegale Wirtschaftszweig, mit einem jährlichen Umsatz von geschätzten 20 Milliarden Dollar. Wer sind die globalen Mitspieler in diesem tödlichen Spiel um Macht, Gier und Profit? Die Dokumentation reist unter anderem zu den Hotspots der Wilderei, um Antworten zu finden.

Weltweit eskaliert der illegale Handel mit bedrohten Tieren wie Elefanten, Nashörnern oder Tigern. Die Preisbildung folgt einem einfachen Prinzip: Je größer die Gefahr, dass eine Art ausstirbt, desto höher die Gewinnaussichten. Diese erschreckende Logik hat dramatische Folgen für den Bestand der Lebewesen.

Mittlerweile ist der illegale Handel mit Wildtieren nach dem Drogen- und Waffenhandel zu einem der lukrativsten illegalen Wirtschaftszweige geworden. Geschätzter Jahresumsatz: 20 Milliarden US-Dollar. Die Nachfrage nach seltenen Tieren ist in den letzten Jahren förmlich explodiert. Grund dafür sind vor allem die wachsenden Einkommen im boomenden China und Südostasien, wo Tierteile in der traditionellen Medizin verwendet werden. Sie werden jedoch auch zunehmend als Luxusgüter und lukrative Anlageobjekte erworben. Besonders Elfenbein ist in China ein traditionelles Symbol für Reichtum und soziales Ansehen.

Die Dokumentation "Der letzte Raubzug" führt von den Hotspots der Wilderei in Kenia oder Südafrika über Vietnam nach China, wo sich Prominente wie Jackie Chan in groß angelegten Aufklärungskampagnen dem Schutz dieser vom Aussterben bedrohten Tiere verschrieben haben. Filmemacher Jakob Kneser deckt die Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage in den wirtschaftlich boomenden Metropolen Asiens auf und sucht nach den Strippenziehern in diesem schmutzigen, von Kartellen organisierten Geschäft.

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    AUSSCHNITT Montag, 26. September um 9:30 Uhr (51 Min.)

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Regie:  Jakob Kneser