Design

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Samstag, 30. Juli um 5:15 Uhr (26 Min.)

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Das Schweizer Taschenmesser Spartan

Samstag, 30. Juli um 5:15 Uhr (26 Min.)

Erstausstrahlung am Sonntag, 24.07. um 13:20 Uhr

Große Klassiker der Gestaltung, neue Folgen in der Reihe "Design" bei ARTE. Im Zentrum steht immer ein Objekt, ein Möbelstück, ein Gebrauchsgegenstand, dessen Entstehungs- und Erfolgsgeschichte erzählt wird. In dieser Folge: Was wird von Entdeckern, Hausfrauen, Campern und Astronauten verwendet? Das Schweizer Taschenmesser!

Was wird von Entdeckern, Hausfrauen, Campern und Astronauten verwendet? Was passt in eine Hand, wird in Museen für Moderne Kunst gezeigt und täglich in einer Stückzahl von 34.000 hergestellt? Das Schweizer Taschenmesser! Mit sechs Klingen und zwölf Funktionen steht es für Vielseitigkeit, Anpassungsfähigkeit und Robustheit.

Das neun Zentimeter lange große Zauberwerkzeug kann von jedermann für jeden Zweck eingesetzt werden. Erfunden wurde es gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Die konkurrierenden Schweizer Unternehmen Victorinox und Wenger stellten Klappmesser für die Schweizer Armee her, die bald in alle Welt exportiert wurden.

Das erste Messer der Firma Victorinox setzt bis heute Maßstäbe: das Modell Spartan. Es wurde entwickelt, damit die Soldaten ihre täglichen Verrichtungen und das Nachziehen ihrer Gewehrschrauben mit ein und demselben Werkzeug bewältigen konnten, und wird daher auch "Offiziersmesser" genannt. Neben der Schweizer Armee versorgt Victorinox heute viele weitere nationale Armeen mit dem praktischen Werkzeugkasten im Taschenformat. Bald ist dieser in aller Welt auch bei Zivilisten beliebt, denn mit dem Messer kann man Flaschen öffnen, Butterbrote schneiden oder schmieren ... ganz nach Bedarf. Mit der Zeit kamen immer neue Verwendungsmöglichkeiten hinzu, um allen Zielgruppen gerecht zu werden.

"Design" begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des praktischen Alleskönners: von den ersten Metallklingen vor 5.000 Jahren bis zur Erfindung des Schweizer "Sackmessers" in der Belle Epoque und seinen zahlreichen Weiterentwicklungen im Laufe der Zeit.

Regie:  Hélène Guétary