Doctor Fabre will cure you

Doctor Fabre will cure you

Montag, 01. August um 1:00 Uhr (53 Min.)

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Montag, 01. August um 1:00 Uhr (53 Min.)

Jan Fabre ist Maler, Regisseur und Choreograph und gilt als einer der wichtigen Künstler unserer Zeit. Seine Performances und seine Heimatstadt Antwerpen sind der Schlüssel zu Fabres atemberaubendem Universum. Die Stadt ist für ihn Inspirationsquelle und Leinwand zugleich. Die Doku zeichnet ein reales und zugleich surreales Porträt des flämischen Künstlers.

Ausgangspunkt und Leitfaden für Jan Fabres Erforschung seiner Heimatstadt ist Antwerpen. Der international renommierte Künstler Jan Fabre stammt aus Seefhoek, einem lebendigen Stadtteil von Antwerpen, in dem es jedoch immer wieder zu sozialen Unruhen kommt. Hier hat er seinen künstlerischen Stil entwickelt, auf der Straße und in den majestätischen Museen, in der Auseinandersetzung mit Rubens, van Dyck und Jordaens und auch im Zoo, den Fabre regelmäßig besuchte, um stundenlang Tiere zu zeichnen. Antwerpen ist Inspirationsquelle und lebendige Leinwand. Hier lebt und arbeitet Jan Fabre noch heute. Seine Performances und die Stadt Antwerpen sind der Schlüssel zu Fabres atemberaubendem Universum. Seine intellektuellen Irrgärten werden zu einer filmischen Erzählung, in der Jan Fabre Teile seiner Arbeiten wieder lebendig werden lässt. Die Neuinterpretationen seiner Performances werden in eine Filmhandlung überführt, die im öffentlichen Raum von Antwerpen spielt. Dieser Film folgt einer fremdartigen Figur, die von Fabre selbst gespielt wird, bei ihrem Weg durch die Stadt. An jedem neuen Ort macht sie eine Metamorphose durch. In verschiedenen Masken und Kostümierungen taucht sie hier und dort auf und integriert ihre Aktionen in das städtische Gefüge Antwerpens.Der Film gleicht einer Selbstbefragung, bei der Jan Fabre mit der Umgebung, seinen Performances und seinem persönlichen Tagebuch in einen Dialog tritt. Ein Tagebuch, das vielmehr eine Gedichtsammlung beziehungsweise ein Gedicht ist, das fortwährend weitergeschrieben wird. Die Auszüge aus seinem "Journal intime" werden von der Performerin Ivana Jozic interpretiert und begleiten die Bilder von Jan Fabres Performances im Stadtraum von Antwerpen.

Regie:  Pierre Coulibeuf