Themenabend

Fort von allen Sonnen

Dokumentarfilm -
77 Min.
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    • Sendetermine:
    • Dienstag, 22. November um 1.45 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 21. November bis zum 28. November 2016

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In Moskaus Nebenstraßen stehen vergessene Schätze: utopische Bauwerke aus den 20er Jahren. Der Dokumentarfilm zeigt fantastische Gebäude des russischen Konstruktivismus und begleitet drei Moskauer, die darin heute für ihre großen Träume kämpfen. Eine Zeitreise in die revolutionären 20er Jahre und zurück ins heutige Russland.

Was ist übrig geblieben vom avantgardistischen Konstruktivismus der 20er Jahre in Moskau? Ein Kampf gegen den Verfall, die Abrissbirne und die Korruption. In den Nebenstraßen Moskaus stehen vergessene Schätze: utopische Bauwerke, entstanden in den 20er Jahren im Geiste des Konstruktivismus. Ruinen einer anderen Zukunft, in denen sich Hoffnungen und Irrwege der Moderne spiegeln. Was für ein Leben spielt sich heute an diesen aufgeladenen Orten ab?

Der Dokumentarfilm folgt drei Moskauern, die mit dem Erbe dieser Bauten ringen. Elena kämpft für den Erhalt ihres Wohnhauses und einer Druckerei nebenan, die als das einzige erhaltene Gebäude von El Lissitzky gilt. Donatas will mit seinen Freunden in einer Künstlerkommune leben. Wsewolod möchte ein Architekturdenkmal erhalten, und doch muss er es umbauen. "Alle, die jemals in diesem Haus waren, sind infiziert", sagt Wsewolod.

„Die Gebäude halten eine Botschaft für uns bereit. Wenn auch die letzten Bauwerke den Grundstücksspekulanten oder dem Verfall weichen, wird sie ausradiert.“ In "Fort von allen Sonnen" entspinnt sich ein Dialog zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Manifeste von Architekten wie Rodtschenko, Lissitzky und Wesnin sowie Aufnahmen des frühen sowjetischen Films, unter anderem von Dsiga Wertow, rufen die Vision der Moderne wach.

Besetzung und stab
  • Regie:Isabella Williger
  • Land:Deutschland, Russland
  • Jahr:2013
  • Herkunft:BR
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