Verborgenes Venedig (2/3)

Verborgenes Venedig (2/3)

Donnerstag, 13. Februar um 16:20 Uhr (43 Min.)

Verborgenes Venedig (2/3)

Kunst auf allen Kanälen

Donnerstag, 13. Februar um 16:20 Uhr (43 Min.)

Wiederholung am Donnerstag, 20.02. um 11:15 Uhr

Im Mittelpunkt der zweiten Folge stehen Paläste Venedigs, die von berühmten venezianischen Künstlern gestaltet wurden, über einen - für Venedig seltenen - Garten verfügen oder von sehr besonderen Menschen bewohnt wurden und werden.

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Die Geschichte des Palazzo Pisani Moretta geht zurück bis ins 14. Jahrhundert. Er wurde von der Familie Pisani im Stil der Hochgotik gebaut, mehrmals restauriert, bis er mit den letzten wichtigen Arbeiten im 18. Jahrhundert die heutige Gestalt erlangte. Zusammen mit dem Besitzer des Palastes, Maurizio Sammartini, schaut sich die Kunsthistorikerin Lulli Chiappini die ausladenden barocken Dekorationen im Inneren an: Berühmte venezianische Künstler wie Giambattista Tiepolo und Paolo Veronese waren hier am Werk. Eine prächtige Prunktreppe führt zum letzten Stock hinauf. Viele berühmte Besucher wie Joséphine Bonaparte und Joseph II. von Österreich waren immer wieder von der Schönheit des Palastes beeindruckt. Heute finden hier rauschende Ballnächte und andere Events statt.

Auch Contessa Anna Barnabo vermietet ihren Palazzo für exklusive Feierlichkeiten. Sie ist zudem stolze Besitzerin eines prächtigen Gartens, einer Seltenheit in Venedig. Er ist der Einzige, der direkt auf den Canal Grande führt und in den einschlägigen Werken zur Gartenkunst Italiens gepriesen wird. Im dazugehörigen Palazzo Malipiero machte übrigens um das Jahr 1740 herum Giacomo Casanova im zarten Alter von 16 Jahren angeblich seine ersten Studien des weiblichen Körpers.

Bobo Ivancich stammt aus einer adligen italienisch-kubanischen Familie, bei der Peggy Guggenheim, Ernest Hemingway und Ezra Pound einst ein- und ausgingen. Sein wild organisiertes Atelier befindet sich im farbenfrohen Palazzo Merati. Im Merati wohnte früher das venezianische Original Graf Emile Targhetta. Er war eine verrückte Karnevalsikone und ein genialisch-dilettantischer Künstler, der seine unzähligen Kostüme selbst genäht und alle Gemälde seines Palazzo selbst gemalt hat - oft als perfekte Kopien großer venezianischer Meister.

Dass Venedig schon immer offen war für schräge Ideen und frische Impulse, zeigt die "Art Night". Eine ganze Nacht lang lebt die Stadt im Zeichen der modernen Kunst. Museen sind geöffnet, Performances finden in Innenhöfen statt, und Illuminationen laden zum Staunen ein.

Die Geschichte des Palazzo Pisani Moretta geht zurück bis ins 14. Jahrhundert. Er wurde von der Familie Pisani im Stil der Hochgotik gebaut, mehrmals restauriert, bis er mit den letzten wichtigen Arbeiten im 18. Jahrhundert die heutige Gestalt erlangte. Zusammen mit dem Besitzer des Palastes, Maurizio Sammartini, schaut sich die Kunsthistorikerin Lulli Chiappini die ausladenden barocken Dekorationen im Inneren an: Berühmte venezianische Künstler wie Giambattista Tiepolo und Paolo Veronese waren hier am Werk. Eine prächtige Prunktreppe führt zum letzten Stock hinauf. Viele berühmte Besucher wie Joséphine Bonaparte und Joseph II. von Österreich waren immer wieder von der Schönheit des Palastes beeindruckt. Heute finden hier rauschende Ballnächte und andere Events statt.

Auch Contessa Anna Barnabo vermietet ihren Palazzo für exklusive Feierlichkeiten. Sie ist zudem stolze Besitzerin eines prächtigen Gartens, einer Seltenheit in Venedig. Er ist der Einzige, der direkt auf den Canal Grande führt und in den einschlägigen Werken zur Gartenkunst Italiens gepriesen wird. Im dazugehörigen Palazzo Malipiero machte übrigens um das Jahr 1740 herum Giacomo Casanova im zarten Alter von 16 Jahren angeblich seine ersten Studien des weiblichen Körpers.

Bobo Ivancich stammt aus einer adligen italienisch-kubanischen Familie, bei der Peggy Guggenheim, Ernest Hemingway und Ezra Pound einst ein- und ausgingen. Sein wild organisiertes Atelier befindet sich im farbenfrohen Palazzo Merati. Im Merati wohnte früher das venezianische Original Graf Emile Targhetta. Er war eine verrückte Karnevalsikone und ein genialisch-dilettantischer Künstler, der seine unzähligen Kostüme selbst genäht und alle Gemälde seines Palazzo selbst gemalt hat - oft als perfekte Kopien großer venezianischer Meister.

Dass Venedig schon immer offen war für schräge Ideen und frische Impulse, zeigt die "Art Night". Eine ganze Nacht lang lebt die Stadt im Zeichen der modernen Kunst. Museen sind geöffnet, Performances finden in Innenhöfen statt, und Illuminationen laden zum Staunen ein.

Regie: Lutz Gregor