Lauf Junge lauf

Kino -
99 Min.
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    • Sendetermine:
    • Montag, 5. Dezember 2016 um 20.15 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 5. Dezember 2016 bis zum 13. Dezember 2016

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Der neunjährige Srulik (Andrzej Tkacz) entflieht aus dem Warschauer Ghetto. In seinem täglichen Überlebenskampf begegnen ihm wohlgesinnte Helfer, aber auch solche, die sich als Verräter entpuppen ... - Pepe Danquarts Verfilmung (2013) des gleichnamigen Jugendromans des israelischen Autors Uri Orlev. Im ARTE FilmFestival.

Srulik ist neun Jahre alt, als ihm gerade noch rechtzeitig die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt. Um den deutschen Soldaten zu entkommen, flieht er in ein riesiges und unwegsames Waldgebiet. Auf sich allein gestellt muss er lernen, in der Wildnis zu überleben. Von einem unerschütterlichen Überlebensinstinkt getrieben, übersteht er die ersten Monate seiner Flucht. Aber die eisige Kälte des Winters und die unerträgliche Einsamkeit treiben den Jungen in die Zivilisation zurück. Doch es ist schwierig, die Menschen zu erkennen, denen er trauen kann. Als er eines Tages an die Tür der Bäuerin Magda Janczyk klopft, deren Mann und Söhne sich den Partisanen angeschlossen haben, lernt Srulik die wohl wichtigste und zugleich schmerzlichste Lektion um zu überleben: Magda bringt ihm bei, seine Religion und damit auch seine Identität zu verleugnen und sich fortan als katholischer Waisenjunge Jurek auszugeben. Auf seiner dreijährigen Flucht durch das besetzte Polen bleibt die Angst vor Entdeckung sein ständiger Begleiter. Nur dadurch, dass Srulik immer stärker mit seiner falschen Identität verschmilzt und seine wahre Herkunft immer mehr verdrängt, gelingt ihm das Unmögliche: den Wahnsinn dieser Zeit zu überstehen. „Lauf Junge lauf“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Jugendromans des israelischen Autors Uri Orlev, basierend auf dem Schicksal von Yoram Friedman, der heute in Israel lebt. Mit großer erzählerischer Kraft zeichnet Pepe Danquarts erschütterndes wie lebensbejahendes Kriegsdrama ein Kinderschicksal in einer unmenschlichen Zeit.

Besetzung und stab
  • Autor:Uri Orlev
  • Kamera:Daniel Gottschalk
  • Schnitt:Richard Marizy
  • Musik:Stéphane Moucha
  • Produktion:Bittersuess Pictures, Ciné-Sud Promotion, A Company Filmproduktion, B.A. Produktion, Quinte Film, Bayerischer Rundfunk/ARTE, ARTE France Cinéma, ARD Degeto, Hessischer Rundfunk, Mitteldeutscher Rundfunk, Rundfunk Berlin-Brandenburg
  • Produzent/-in:Susa Kusche, Uwe Spiller, Pepe Danquart
  • Regie:Pepe Danquart
  • Drehbuch:Heinrich Hadding, Pepe Danquart
  • Mit: Andrzej Tkacz (Srulik/Jurek)
    Kamil Tkacz (Srulik/Jurek)
    Elisabeth Duda (Magda Janczyk)
    Itay Tiran (Mosche Frenkiel)
    Zbigniew Zamachowski (Herr Fridman)
    Jeanette Hain (Frau Herman)
    Lukasz Gajdzis (Pawel)
    Rainer Bock (SS-Offizier)
    Przemyslaw Sadowski (Grzegorz Kowalski)
  • Land:Deutschland, Frankreich
  • Jahr:2013
  • Herkunft:BR
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