Ägyptens versunkene Hafenstadt

Ägyptens versunkene Hafenstadt

Samstag, 11. Mai um 20:15 Uhr (53 Min.)

Ägyptens versunkene Hafenstadt

Ein Mythos taucht auf

Samstag, 11. Mai um 20:15 Uhr (53 Min.)

Wiederholung am Mittwoch, 22.05. um 17:20 Uhr
Wiederholung am Sonntag, 26.05. um 15:25 Uhr

EIN MYTHOS TAUCHT AUF Auf der Suche nach einer vergessenen Metropole: Vor der Küste Ägyptens schlummert auf dem Meeresgrund die antike Hafenstadt Herakleion - nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche, verschüttet unter Sand und Schlamm. Spannende Zeitreise in das alte Ägypten mit atemberaubenden Unterwasseraufnahmen.

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In der versunkenen Hafenstadt Herakleion im Mündungsdelta des Nils soll früher ein buntes Leben geherrscht haben. Die Stadt galt um die Zeitenwende als das Tor nach Ägypten. Hier kamen die Handelsschiffe aus Griechenland an, und im Haupttempel erhielten die neuen Pharaonen ihre Weihen. Doch im 7. Jahrhundert versank die Stadt auf rätselhafte Weise in den Fluten und verschwand zunehmend aus dem Gedächtnis der Menschen. Von Herakleion blieb nicht viel mehr übrig als ein paar dürftige Erwähnungen in antiken Texten.

Über die Jahrhunderte verschob sich die Mündung des Nils, und an der Stelle, an der einst die Stadt gewesen sein musste, ist heute nur noch Wasser. Der französische Meeresarchäologe Franck Goddio wagt sich mit großer Beharrlichkeit an die Herkulesaufgabe, die versunkene Stadt wiederzufinden. Das Forschungsgebiet erstreckt sich über 150 Quadratmeter - halb so groß wie die Fläche der Stadt Leipzig. Die Sicht unter Wasser ist extrem schlecht, und die Reste der Stadt liegen versunken im Sediment. Nicht einmal ihr Name ist eindeutig. In den alten Texten ist mal von Herakleion, mal von Thonis die Rede.

Schließlich machen Franck Goddios Taucher eine sensationelle Entdeckung: Sie legen den Haupttempel Herakleions frei, den legendären Amun-Gereb-Tempel. In den folgenden Jahren geht es Schlag auf Schlag: Goddio findet meterhohe Kolossalstatuen, Gold und Schmuck, Anker, Schiffe, Keramiken und Alltagsgegenstände. Wie lebten die Menschen in Herakleion? Wie intensiv war der Seehandel? Wie groß war der kulturelle Austausch mit den anderen Mittelmeerländern? Jeder gefundene Gegenstand gibt Aufschluss über das Leben in der antiken Stadt. Am Ende gelingt es Franck Goddio sogar, das jahrtausendealte Rätsel um die beiden Städtenamen zu lüften.

Mit jedem Quadratmeter Meeresgrund, den der Meeresarchäologe erforscht, wird die legendäre Hafenstadt lebendiger. Ein Mythos taucht auf. Die Dokumentation schildert die jahrelange, penible Suche nach der versunkenen Stadt und zeigt, wie einzelne Funde langsam ein Gesamtbild ergeben, von ersten Umrissen bis hin zu einem detaillierten Stadtplan der einst blühenden Hafenstadt.

In der versunkenen Hafenstadt Herakleion im Mündungsdelta des Nils soll früher ein buntes Leben geherrscht haben. Die Stadt galt um die Zeitenwende als das Tor nach Ägypten. Hier kamen die Handelsschiffe aus Griechenland an, und im Haupttempel erhielten die neuen Pharaonen ihre Weihen. Doch im 7. Jahrhundert versank die Stadt auf rätselhafte Weise in den Fluten und verschwand zunehmend aus dem Gedächtnis der Menschen. Von Herakleion blieb nicht viel mehr übrig als ein paar dürftige Erwähnungen in antiken Texten.

Über die Jahrhunderte verschob sich die Mündung des Nils, und an der Stelle, an der einst die Stadt gewesen sein musste, ist heute nur noch Wasser. Der französische Meeresarchäologe Franck Goddio wagt sich mit großer Beharrlichkeit an die Herkulesaufgabe, die versunkene Stadt wiederzufinden. Das Forschungsgebiet erstreckt sich über 150 Quadratmeter - halb so groß wie die Fläche der Stadt Leipzig. Die Sicht unter Wasser ist extrem schlecht, und die Reste der Stadt liegen versunken im Sediment. Nicht einmal ihr Name ist eindeutig. In den alten Texten ist mal von Herakleion, mal von Thonis die Rede.

Schließlich machen Franck Goddios Taucher eine sensationelle Entdeckung: Sie legen den Haupttempel Herakleions frei, den legendären Amun-Gereb-Tempel. In den folgenden Jahren geht es Schlag auf Schlag: Goddio findet meterhohe Kolossalstatuen, Gold und Schmuck, Anker, Schiffe, Keramiken und Alltagsgegenstände. Wie lebten die Menschen in Herakleion? Wie intensiv war der Seehandel? Wie groß war der kulturelle Austausch mit den anderen Mittelmeerländern? Jeder gefundene Gegenstand gibt Aufschluss über das Leben in der antiken Stadt. Am Ende gelingt es Franck Goddio sogar, das jahrtausendealte Rätsel um die beiden Städtenamen zu lüften.

Mit jedem Quadratmeter Meeresgrund, den der Meeresarchäologe erforscht, wird die legendäre Hafenstadt lebendiger. Ein Mythos taucht auf. Die Dokumentation schildert die jahrelange, penible Suche nach der versunkenen Stadt und zeigt, wie einzelne Funde langsam ein Gesamtbild ergeben, von ersten Umrissen bis hin zu einem detaillierten Stadtplan der einst blühenden Hafenstadt.

Regie: Jan Tenhaven