Naturparadiese in Lateinamerika

Naturparadiese in Lateinamerika

Freitag, 22. Juli um 10:15 Uhr (43 Min.)

Naturparadiese in Lateinamerika

Venezuela

Freitag, 22. Juli um 10:15 Uhr (43 Min.)

Erstausstrahlung am Dienstag, 12.07. um 11:50 Uhr

Geheimnisvolle Berglandschaften, unzugängliche Sümpfe: Venezuela bietet ein mysteriöses Naturschauspiel. Einzigartige Tierarten und in Vergessenheit geratene Völker sind hier heimisch. ARTE erkundet ein faszinierendes Land. In dieser Folge: Über die gesamte Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die Tepuis genannten riesigen Tafelberge.

ber die gesamte Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die Tepuis genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen Roraima-Tepui bedeutet zum Beispiel übersetzt "Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden. Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und des Forschungsreisenden Colonel P. H. Fawcett gehört hatte.

In dieser abgeschiedenen Region lebt eine einzigartige endemische Tierwelt, die sich seit mehreren Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert entwickeln konnte.

Die Pemón sind die Ureinwohner der Tepui-Ebenen. Sie leben in tiefer Verehrung für die Natur und in enger Verbindung mit ihrer Umwelt. Die Namen der Felsformationen, Wasserfälle, Stromschnellen, Seen und Flüsse sind alle in ihren Mythen verwurzelt. Ihr Glaube verbietet ihnen das Betreten der Tepuis, denn dort befindet sich für sie das Königreich der Mawari - Geisterwesen, die die Seelen der Lebenden rauben.

Regie:  Bill Markham