Naturparadiese in Lateinamerika

Naturparadiese in Lateinamerika

Dienstag, 19. Juli um 6:50 Uhr (43 Min.)

Naturparadiese in Lateinamerika

Amazonien

Dienstag, 19. Juli um 6:50 Uhr (43 Min.)

Erstausstrahlung am Mittwoch, 13.07. um 12:05 Uhr

Auf dem südamerikanischen Kontinent leben etwa ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten der Erde. Die fünfteilige Dokureihe stellt die faszinierenden Regionen Lateinamerikas in spektakulären Aufnahmen vor. Dieser Teil der Reihe führt in den tropischen Regenwald des Amazonasgebietes und zu seinen Bewohnern.

Zwei Drittel des Regenwaldes im rund sieben Millionen Quadratkilometer umfassenden Amazonasbecken bedecken 40 Prozent des brasilianischen Staatsgebietes. Das restliche Drittel verteilt sich auf insgesamt neun weitere Staaten. Die Fläche des Amazonas-Regenwaldes entspricht fast 50 Prozent aller Regenwälder weltweit, liefert 20 Prozent des Sauerstoffs und hält 20 Prozent der Süßwasserreserven der Erde bereit.

Etwa 300 unterschiedliche Baumarten wachsen hier. Vielen Pflanzen des Amazonasgebietes wurde eine medizinische Wirkung nachgewiesen. Und sie sind bis jetzt Gegenstand der internationalen Arzneimittelforschung.

Zahlreiche Zuflüsse speisen den insgesamt bis zu knapp 7.000 Kilometer langen Amazonas, der neben dem Nil und dem Jangtse zu den längsten Flüssen der Erde gehört. An seinen Ufern leben zahlreiche indigene Völker. Noch nahezu 70 Stämme haben keinen Kontakt zur Außenwelt.

Seinen Namen hat der Fluss angeblich im 16. Jahrhundert vom spanischen Entdecker Francisco de Orellana erhalten, der den kriegerischen Frauen, die er auf seiner Rundreise durch das damals Marañon genannte Gebiet antraf, ein Denkmal habe setzen wollen.

Regie:  Hannah Hoare