Es ist Mitternacht, Paris erwacht

Kunst & Kultur -
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    • Sendetermine:
    • Samstag, 11. Februar um 22.00 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 11. Februar bis zum 19. Februar 2017

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Brel, Aznavour oder Gainsbourg - viele Stars traten am Beginn ihrer Karriere auf den kleinen Bühnen der Künstlerszene des Pariser "Rive Gauche" auf, die in den Nachkriegsjahren entstand. ARTE lässt die aufregende Zeit von 1945 bis 1968 wieder aufleben, als in Paris die Nacht zum Tag wurde.

Ein Hauch von Boheme schwebte in den Nachkriegsjahren über der Pariser Künstlerszene des Rive Gauche. Rund 200 kleine Theater wurden zu dieser Zeit in der Hauptstadt eröffnet, auf deren Bühnen Poeten und Sänger auftraten. In Cafés, Kellern und Hinterzimmern entstanden neue Bühnen, und sogar Kurzwarenhändler und Kaufleute verwandelten ihre Geschäfte in kleine Theater. Zu den mehr als 200 Kabaretts, die zwischen 1945 und 1968 in Paris gegründet wurden, gehören legendäre Etablissements wie „La Rose rouge“, „L’Ecluse“, „L’Echelle de Jacob“ und „Le Cheval d’or“. Hier spielten und sangen zu nächtlicher Stunde Größen wie Jacques Brel, Léo Ferré, Les Frères Jacques aber auch Catherine Sauvage, Charles Aznavour sowie Serge Gainsbourg und viele mehr – all die Stars, die damals als unbekannte Talente über die Pariser Kleinbühnen tingelten, wurden so berühmt, dass sie bis heute zu Frankreich gehören wie Baguette und Eiffelturm. In der Sendung kommen zahlreiche Zeitzeugen zu Wort, unter anderem Jean Rochefort, Juliette Gréco und Charles Aznavour. Der Dokumentarfilm erweckt in uns unweigerlich nostalgische Gefühle – ein Porträt der französischen Nachkriegszeit, der Stadt Paris und ihrer Künstler.

Besetzung und stab
  • Regie:Yves Jeuland
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2011
  • Herkunft:ARTE F
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