Die Südsee

Die Südsee

Dienstag, 26. November um 19:30 Uhr (44 Min.)

Die Südsee

Tierische Eroberer

Dienstag, 26. November um 19:30 Uhr (44 Min.)

Wiederholung am Samstag, 30.11. um 16:00 Uhr
Wiederholung am Samstag, 07.12. um 14:30 Uhr
Wiederholung am Mittwoch, 25.12. um 16:35 Uhr
Wiederholung am Sonntag, 29.12. um 13:30 Uhr

TIERISCHE EROBERER Schneeweiße Sandstrände, Palmen, die sich sanft im Wind wiegen, türkisfarbenes Meer - die Südsee weckt Sehnsucht nach dem Paradies. In dieser Folge: Trotz extremer Abgeschiedenheit haben Pflanzen, Tiere und letztlich auch Menschen jedes Südsee-Eiland erobert. Wie kamen sie alle hierher?

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Wer weiß schon, wo Anuta, Tonga und Kiribati liegen? Als winzige Punkte erscheinen die Vulkaninseln im endlosen Blau des Ozeans. Doch trotz extremer Abgeschiedenheit haben Pflanzen, Tiere und letztlich auch Menschen jedes Südsee-Eiland erobert. Wie kamen sie alle hierher? Ein Rätsel, das bereits Generationen von Forschern beschäftigt.

Schillernde Paradiesvögel im undurchdringlichen Regenwald, riesige Leistenkrokodile im Mangrovensumpf: Die Artenvielfalt und die geografische Lage im westlichen Pazifik macht Neuguinea, die größte Tropeninsel der Erde, zum idealen Ausgangsort für Inselpioniere – menschliche wie tierische. Von hier aus schafften es zum Beispiel einige Arten 60 Kilometer weit zu den nächstliegenden Salomonen. Dort haben sie sich dann unabhängig von ihren Artgenossen weiter entwickeln können.

Je größer die Distanz zum Festland, desto ausgefallener die Transportwege und Überlebensstrategien der tierischen Eroberer. Viele Reptilien, so vermuten Biologen, strandeten schon vor Jahrtausenden mit Treibgut auf einer Insel. Rekordhalter ist hierbei der Jungferngecko. Von Neuguinea aus eroberte die nachtaktive Art die gesamte Südsee. Jungferngeckos gibt es sogar auf Hawaii, 4.000 Kilometer von der Landmasse Nordamerikas entfernt. Ob zu Wasser oder in der Luft, aus eigener Kraft oder als "blinder Passagier" – ihre Eroberer haben das Angesicht der Südsee für immer verändert.

Wer weiß schon, wo Anuta, Tonga und Kiribati liegen? Als winzige Punkte erscheinen die Vulkaninseln im endlosen Blau des Ozeans. Doch trotz extremer Abgeschiedenheit haben Pflanzen, Tiere und letztlich auch Menschen jedes Südsee-Eiland erobert. Wie kamen sie alle hierher? Ein Rätsel, das bereits Generationen von Forschern beschäftigt.

Schillernde Paradiesvögel im undurchdringlichen Regenwald, riesige Leistenkrokodile im Mangrovensumpf: Die Artenvielfalt und die geografische Lage im westlichen Pazifik macht Neuguinea, die größte Tropeninsel der Erde, zum idealen Ausgangsort für Inselpioniere – menschliche wie tierische. Von hier aus schafften es zum Beispiel einige Arten 60 Kilometer weit zu den nächstliegenden Salomonen. Dort haben sie sich dann unabhängig von ihren Artgenossen weiter entwickeln können.

Je größer die Distanz zum Festland, desto ausgefallener die Transportwege und Überlebensstrategien der tierischen Eroberer. Viele Reptilien, so vermuten Biologen, strandeten schon vor Jahrtausenden mit Treibgut auf einer Insel. Rekordhalter ist hierbei der Jungferngecko. Von Neuguinea aus eroberte die nachtaktive Art die gesamte Südsee. Jungferngeckos gibt es sogar auf Hawaii, 4.000 Kilometer von der Landmasse Nordamerikas entfernt. Ob zu Wasser oder in der Luft, aus eigener Kraft oder als "blinder Passagier" – ihre Eroberer haben das Angesicht der Südsee für immer verändert.

Regie: Huw Cordey, Fiona Pitcher, Mark Brownlow