Die Liebenden und die Toten

Die Liebenden und die Toten

Freitag, 26. August um 2:05 Uhr (51 Min.)

Die Liebenden und die Toten

Der Ausbruch

Freitag, 26. August um 2:05 Uhr (51 Min.)

Die Situation in Raussel ist äußerst angespannt. Die Arbeiter drohen mit der Sprengung der besetzten Fabrik, und die Bürger ziehen demonstrierend durch die Straßen der Stadt. Als die Polizei versucht, das Gelände der KOS zu evakuieren, kommt es zu einer Explosion. Chaos bricht aus ... - Serie nach der Romanvorlage "Les Vivants et les morts" (2005) von Gérard Mordillat

Florence erfährt vom Tod Lorquins, der sich mit einem Gürtel erhängt hat, den er von ihr geschenkt bekam. Tief erschüttert verlässt sie Raussel. Währenddessen radikalisieren sich einige Arbeiter immer mehr, sie drohen mit der Sprengung der Fabrik. Andere, so auch Pignard, suchen stattdessen das Gespräch mit den Stadtvertretern, um die Situation zu entschärfen.

Dallas ist mit den Nerven völlig am Ende, nicht einmal mehr für Kevins Windeln reicht das Geld. Sie selbst ist entlassen worden, doch Rudi kämpft noch immer vor Ort für den Erhalt der KOS. Als sie bei der besetzten Fabrik eintrifft, ist diese bereits von Polizisten umstellt. Es scheint keine Chance zu geben, mit ihrem Mann zu sprechen. So schließt sich Dallas den anderen Frauen an. Gemeinsam protestieren sie lautstark gegen das Vorgehen der Polizei.

Die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaftsvertretern und Stadtdelegierten sind im Gange, als weitere Detonationen zu hören sind. Die Arbeiter sprengen Maschinen der KOS, und die Polizei sieht sich gezwungen, einzugreifen und die Fabrik zu evakuieren. Währenddessen mobilisieren die Frauen immer mehr Bürger, für ihr Anliegen zu kämpfen. Gemeinsam ziehen sie friedlich demonstrierend durch die Stadt.

Als die Polizei auf die KOS zugreift, explodieren weitere Sprengsätze auf dem Fabrikgelände. Auf den Straßen werfen zeitgleich einige Demonstranten Steine auf die Polizisten, welche die Bürger während der Demonstration in Schach halten sollen. Daraufhin gehen diese mit äußerster Brutalität gegen die Demonstranten vor. Chaos bricht aus und die Situation eskaliert. Varda, Dallas' beste Freundin, und viele andere werden schwer verletzt. Ein Arbeiter, eine junge Arbeiterin und ein Polizist werden während der Kämpfe getötet.

Ein Zeitungsbericht zeigt ein Bild von Rudi in kämpferischer Haltung. "SpartaKOS" lautet die Schlagzeile. Für die Arbeiter wird Rudi zum Helden, für die Polizei jedoch zum Hauptverdächtigen des Totschlags an dem Polizisten, und die Suche nach ihm läuft fieberhaft. Rudi seinerseits sucht Zuflucht bei Mickie, die ihn anweist, zu Florence nach Paris zu flüchten. Im Zug wird er jedoch von einem Polizisten erkannt ...

Autor:  Gérard Mordillat
Kamera:  François Catonné
Schnitt:  Sophie Rouffio, Marie Quinton
Musik:  Jean-Claude Petit
Produktion:  Archipel 33, France Télévisions, ARTE F
Produzent/-in:  André Bouvard, Denis Freyd
Regie:  Gérard Mordillat
Drehbuch:  Gérard Mordillat
Ton:  Philippe Fabbri
Mit:
Marie Denarnaud (Dallas)
Robinson Stévenin (Rudi)
Luc Thuillier (Lorquin)
Florence Thomassin (Mickie)
Atmen Kelif (Hachemi)
Patrick Mille (Format)
François Morel (Lamy)
Priscilla Attal (Varda)
Patrice Valota (Pignard)
Marc Barbé (Armand)
Julie-Anne Roth (Florence Chamard)
Franck de la Personne (Behren)
Elie Triffault (Serge)
Clovis Fouin (Franck)
Lorraine Mordillat (Gisèle)
Peter Bonke (Hoffermann)