Die Liebenden und die Toten

Die Liebenden und die Toten

Freitag, 26. August um 1:10 Uhr (51 Min.)

Die Liebenden und die Toten

Schwelendes Feuer

Freitag, 26. August um 1:10 Uhr (51 Min.)

Die Gläubiger von Dallas (Marie Denarnaud)und Rudi (Robinson Stévenin) machen immer mehr Druck, doch Dallas erzählt ihrem Mann nichts. Derweil lassen die Arbeiter die von ihnen festgehaltenen Stadtvertreter gehen. In ihrer Verzweifelung drohen sie, die Fabrik in die Luft zu sprengen. - Serie nach der Romanvorlage "Les Vivants et les morts" (2005) von Gérard Mordillat

Die Gläubiger von Dallas und Rudi machen immer mehr Druck, Dallas erzählt ihrem Mann davon jedoch nichts und versucht, das Geld für die Rückzahlung ihrer Schulden allein aufzutreiben. Unterdessen eskaliert die Situation zwischen Gisèle, der schwangeren Freundin von Dallas' Bruder Franck, und ihrer Familie immer mehr. Ihre Mutter verstößt sie nun endgültig: Sie legt Gisèles Habseligkeiten vor dem Haus der Eltern von Franck ab, in dem Gisèle Zuflucht gefunden hat, und zerstört alle gemeinsamen Familienbilder. Gisèle ist nicht bereit, dies hinzunehmen, und verschafft sich Zugang zu ihrem Sparbuch, um Dallas aus ihrer schwierigen finanziellen Situation zu helfen.

In der Zwischenzeit lassen die Arbeiter die in den Geschäftsräumen der KOS festgehaltenen Stadtvertreter gehen. Sie fühlen sich völlig machtlos, haben sie doch nach dem Verkauf der Firma an amerikanische Geschäftsleute und der Flucht von Format keinen Verhandlungspartner mehr. Kurze Zeit später wird das Haus der Mutter des ehemaligen Geschäftsführers der Firma angezündet. Der Verdacht fällt sofort auf die KOS-Mitarbeiter.

Varda eröffnet Dallas, dass sie mit ihrem Mann Serge nach Vietnam gehen wird, wo er Arbeit gefunden hat. Dallas ist sehr traurig über die Entscheidung ihrer besten Freundin, ermutigt sie jedoch, diesen Schritt zu gehen, da es in Raussel keine Zukunft mehr zu geben scheint. Derweil beendet Rudi seine Affäre zu der Gewerkschaftsvertreterin Mickie. Er hat Gewissensbisse, kämpft er doch nun jeden Tag gemeinsam mit ihrem Mann für den Erhalt der KOS.

Lorquin, ehemaliger Mitarbeiter der KOS, hat sich leidenschaftlich in die Journalistin Florence verliebt, mit der er gemeinsam an einem Buch über die KOS und die Stadt Raussel arbeitet. Eines Nachts gesteht er ihr seine Liebe, Florence eröffnet ihm aber, dass sie homosexuell ist. Lorquin will dies nicht glauben. Florence möchte den neu gewonnenen Freund nicht zurückstoßen und ist bereit, mit ihm zu schlafen - ein traumatisches Erlebnis für beide.

Indessen greifen die Arbeiter der KOS zu einer letzten Verzweiflungstat: Sie drohen mit der Sprengung der gesamten Fabrik, falls an der Auflösung der KOS festgehalten werden sollte. Am nächsten Morgen wird die Leiche eines Mannes am Fluss gefunden ...

Autor:  Gérard Mordillat
Kamera:  François Catonné
Schnitt:  Sophie Rouffio, Marie Quinton
Musik:  Jean-Claude Petit
Produktion:  Archipel 33, France Télévisions, ARTE F
Produzent/-in:  André Bouvard, Denis Freyd
Regie:  Gérard Mordillat
Drehbuch:  Gérard Mordillat
Ton:  Philippe Fabbri
Mit:
Marie Denarnaud (Dallas)
Robinson Stévenin (Rudi)
Luc Thuillier (Lorquin)
Florence Thomassin (Mickie)
Atmen Kelif (Hachemi)
Patrick Mille (Format)
François Morel (Lamy)
Priscilla Attal (Varda)
Patrice Valota (Pignard)
Marc Barbé (Armand)
Julie-Anne Roth (Florence Chamard)
Franck de la Personne (Behren)
Elie Triffault (Serge)
Clovis Fouin (Franck)
Lorraine Mordillat (Gisèle)
Peter Bonke (Hoffermann)
Marie Kremer (Carole)