Die Liebenden und die Toten (4/8)

Die Liebenden und die Toten (4/8)

Freitag, 19. August um 3:00 Uhr (52 Min.)

Die Liebenden und die Toten (4/8)

Neue Wege

Freitag, 19. August um 3:00 Uhr (52 Min.)

Die Entlassungen bei der KOS werden zu Weihnachten verschickt. Unter den Gekündigten ist auch Dallas (Marie Denarnaud), die sehr unter ihrer Kündigung leidet. Derweil steht die Fabrik zunehmend unter Druck, höhere Produktivität bei weniger Mitarbeitern zu leisten. Die Arbeiter wehren sich ... - Serie nach der Romanvorlage "Les Vivants et les morts" (2005) von Gérard Mordillat

Die Mitteilungen über die Entlassungen bei der KOS werden ausgerechnet zu Weihnachten verschickt. Wider Erwarten ist auch Lorquin unter den gefeuerten Mitarbeitern. Die ganze Stadt ist über seine Kündigung empört, engagierte er sich doch besonders beim Wiederaufbau der Firma nach der Überschwemmung. Lorquin, der selbst nicht mit seiner Entlassung gerechnet hat, zieht sich immer mehr zurück. Erst als die Journalistin Florence ihn bittet, sie beim Schreiben eines Buches über die Stadt Raussel zu unterstützen, findet Lorquin aus seiner Isolation.Varda und Dallas gehören ebenfalls zu den entlassenen Mitarbeitern. Dallas bleibt nur die Arbeit bei dem Arzt, dessen Kinder sie hütet. Dabei stößt sie jedoch immer wieder an ihre nervlichen Grenzen. Unterstützung findet sie bei ihrem Mann Rudi, der jedoch nach wie vor eine Affäre zu der Personalvertreterin Mickie unterhält. Varda ist ebenfalls frustriert von ihrer Arbeitslosigkeit und der zunehmenden Entfremdung von ihrem Mann Serge, der durch seine Beförderung gänzlich von der Arbeit eingenommen ist. Nach langem Streit versöhnen sich schließlich Dallas und Varda und können sich wieder gegenseitig Halt geben.Franck, Lehrling bei der KOS, erfährt von der Schwangerschaft seiner Freundin Gisèle, der 17-jährigen Tochter des Leiters der Firma. Er ist außer sich vor Freude und will sie heiraten. Ihre konservativen Eltern dagegen sind entsetzt, ihre Mutter will sie zur Abtreibung zwingen. Gisèle flüchtet sich zu den Eltern von Franck, welche die beiden und ihr Kind unterstützen möchten. Derweil steht die Fabrik zunehmend unter Druck, höhere Produktivität bei weniger Mitarbeitern zu leisten. Zu allem Überfluss findet Rudi heraus, dass Maschinen der KOS von den Firmenverantwortlichen illegal an Konkurrenzfirmen abgegeben werden sollen. Die Arbeiter wehren sich und rufen erneut zur Besetzung der Firma und zum Streik auf.

Autor:  Gérard Mordillat
Kamera:  François Catonné
Schnitt:  Sophie Rouffio, Marie Quinton
Musik:  Jean-Claude Petit
Produktion:  Archipel 33, France Télévisions, ARTE F
Produzent/-in:  André Bouvard, Denis Freyd
Regie:  Gérard Mordillat
Drehbuch:  Gérard Mordillat
Ton:  Philippe Fabbri
Mit:
Marie Denarnaud (Dallas)
Robinson Stévenin (Rudi)
Luc Thuillier (Lorquin)
Florence Thomassin (Mickie)
Atmen Kelif (Hachemi)
Patrick Mille (Format)
François Morel (Lamy)
Priscilla Attal (Varda)
Patrice Valota (Pignard)
Marc Barbé (Armand)
Julie-Anne Roth (Florence Chamard)
Franck de la Personne (Behren)
Jean-Damien Barbin (Luc Corbeau)
Elie Triffault (Serge)
Clovis Fouin (Franck)
Lorraine Mordillat (Gisèle)