Themenabend

Weinprobe

Kaiserstuhl

Entdeckung -
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    • Sendetermine:
    • Montag, 26. September um 2.20 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 25. September bis zum 24. Dezember 2016
    • Verfügbar in den deutsch- und französischsprachigen Ländern Europas

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Der Kaiserstuhl im Badischen ist Deutschlands wärmstes Weinanbaugebiet. Dort, wo im Sommer die Kakteen blühen, hat auch der deutsche Spätburgunder zu neuer Qualität gefunden. "Weinprobe" unternimmt mit der Kölner Sommelière Christina Fischer einen Streifzug durch Winzerkeller und Weinlokale.

Der Kaiserstuhl im Badischen ist Deutschlands wärmstes Weinanbaugebiet. Dort, wo im Sommer die Kakteen blühen, hat auch der deutsche Spätburgunder zu neuer Qualität gefunden. Baden gilt als Land der Winzergenossenschaften: Im Badischen Winzerkeller in Breisach wird im großen Stil produziert. Bis heute sind es vor allem die Freunde lieblicher Tropfen, die sich von den industriell arbeitenden Großbetrieben bedienen lassen. Unter dem Ruf der ausdruckslosen Massenware hatten auch die ambitionierten Winzer der Region lange zu leiden.

Dabei herrschen im Kaiserstuhl geradezu ideale Bedingungen, um allerbeste Weine zu produzieren. Am Ihringer Winklerberg erreicht der Boden im Sommer Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius. Hier erntet der Weinbauer Joachim Heger seinen Spätburgunder aus der Traube Pinot Noir. Er, Fritz Keller und Karl Heinz Johner gehören zu der Generation von Winzern, die dem deutschen Rotwein zu neuer Anerkennung verholfen haben.

Ihre Haltung, die strengen deutschen Weinverordnungen mehr oder weniger zu ignorieren, ihre Unerschrockenheit, auch ohne amtliches Qualitätssiegel beim An- und Ausbau der Reben und Weine sowie der Kellertechnik andere, neue Wege zu gehen, haben dafür gesorgt, dass die Weine vom Kaiserstuhl bei Kennern hohes Ansehen genießen. Es sind meist trockene Weine, die sich vor allem als Begleitung zum Essen eignen.

Dass bei dieser so genannten badischen Winzerrevolution die großen Rotweine des französischen Nachbarn Pate standen, hat nicht nur etwas mit der räumlichen Nähe zu Frankreich zu tun. Auch der Respekt vor der langen Tradition und Weinkultur der Grande Nation war den Winzern stets ein Ansporn. Und Fritz Keller bringt es auf den Punkt: "Leute, die guten Wein machen, trinken nicht immer die eigenen. Um etwas Gutes zu machen, braucht man Vorbilder und muss über die eigenen Grenzen schauen."

Besetzung und stab
  • Regie:Jean Boué
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2003
  • Herkunft:ZDF
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    Der Kaiserstuhl im Badischen ist Deutschlands wärmstes Weinanbaugebiet. Dort, wo im Sommer die Kakteen blühen, hat auch der deutsche Spätburgunder zu neuer Qualität gefunden. Baden gilt als Land der Winzergenossenschaften: Im Badischen Winzerkeller in Breisach wird im großen Stil produziert. Bis heute sind es vor allem die Freunde lieblicher Tropfen, die sich von den industriell arbeitenden Großbetrieben bedienen lassen. Unter dem Ruf der ausdruckslosen Massenware hatten auch die ambitionierten Winzer der Region lange zu leiden.

    Dabei herrschen im Kaiserstuhl geradezu ideale Bedingungen, um allerbeste Weine zu produzieren. Am Ihringer Winklerberg erreicht der Boden im Sommer Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius. Hier erntet der Weinbauer Joachim Heger seinen Spätburgunder aus der Traube Pinot Noir. Er, Fritz Keller und Karl Heinz Johner gehören zu der Generation von Winzern, die dem deutschen Rotwein zu neuer Anerkennung verholfen haben.

    Ihre Haltung, die strengen deutschen Weinverordnungen mehr oder weniger zu ignorieren, ihre Unerschrockenheit, auch ohne amtliches Qualitätssiegel beim An- und Ausbau der Reben und Weine sowie der Kellertechnik andere, neue Wege zu gehen, haben dafür gesorgt, dass die Weine vom Kaiserstuhl bei Kennern hohes Ansehen genießen. Es sind meist trockene Weine, die sich vor allem als Begleitung zum Essen eignen.

    Dass bei dieser so genannten badischen Winzerrevolution die großen Rotweine des französischen Nachbarn Pate standen, hat nicht nur etwas mit der räumlichen Nähe zu Frankreich zu tun. Auch der Respekt vor der langen Tradition und Weinkultur der Grande Nation war den Winzern stets ein Ansporn. Und Fritz Keller bringt es auf den Punkt: "Leute, die guten Wein machen, trinken nicht immer die eigenen. Um etwas Gutes zu machen, braucht man Vorbilder und muss über die eigenen Grenzen schauen."

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    • Jahr:2003
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