2001: Odyssee im Weltraum

2001: Odyssee im Weltraum

Mittwoch, 07. September um 0:00 Uhr (133 Min.)

2001: Odyssee im Weltraum

Mittwoch, 07. September um 0:00 Uhr (133 Min.)

Erstausstrahlung am Montag, 15.08. um 20:15 Uhr

Weit zurück in grauer Vorzeit: Ein schwarzer Monolith verleiht einer Horde Affen Intelligenz. Jahrtausende später ist die menschliche Spezies hoch entwickelt, und wieder wird im Weltraum ein schwarzes Gestein entdeckt. Ein Raumschiff soll die mutmaßlich außerirdischen Drahtzieher finden ... - Stanley Kubricks Film (1968) ist Teil des Science-Fiction-Schwerpunkts auf ARTE.

Weltraumoper in drei Akten: Am "Vorabend der Menschheit" kämpfen zwei Affengeschlechter um die einzige Wasserstelle. Als sie einen mysteriösen schwarzen Monolithen finden, entwickeln die Vorfahren des Homo sapiens die Fähigkeit, mit Werkzeugen umzugehen - und sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen. Im zweiten Akt des Films hat der Homo futurus den Aufbruch der Menschheit im Sinn. Aufgrund eines mysteriösen Gesteinsfundes auf dem Mond wird ein Raumschiff unter umstrittenen Bedingungen - vier der Astronauten werden für die Weltraumreise in Tiefschlaf versetzt - zum Jupiter geschickt, wo man außerirdisches Leben und des Rätsels Lösung vermutet. Nachdem allerdings der sprechende und für unfehlbar gehaltene Bordcomputer HAL kriminelle Energien entwickelt hat, findet sich Raumfahrer Dave mit einem Mal ganz allein auf einem fernen Planeten wieder - und steht sich dort plötzlich selbst gegenüber. Der visionäre Science-Fiction-Klassiker handelt mit bittersüßer Ironie von der Entwicklungsgeschichte der Menschheit - vom instinktgeleiteten Tier zur hochintelligenten Spezies, die in der Lage ist, außermenschliche Intelligenz zu erschaffen: Der wohlklingende aber emotionslose Raumschiffcomputer HAL scheint das perfekte Gehirn zu sein, in dessen Verantwortung die Weltraummission liegt. "Ich stelle mich in den Dienst des Unternehmens, und ich glaube, mehr kann ein verantwortungsbewusstes Gehirn nicht erreichen", verkündet der Computer. Doch schon bald stellt sich das blinde Vertrauen in Maschinen als ein weiteres Versagen der Menschheit heraus.

Kamera:  Geoffrey Unsworth
Schnitt:  Ray Lovejoy
Musik:  Aram Khatschaturian, Johann Strauss, Richard Strauss, György Ligeti
Produktion:  Stanley Kubrick Productions, Metro-Goldwyn-Mayer
Produzent/-in:  Stanley Kubrick, Victor Lyndon
Regie:  Stanley Kubrick
Drehbuch:  Arthur C. Clarke, Stanley Kubrick
Mit:
Keir Dullea (Dr. Dave Bowman)
Gary Lockwood (Dr. Frank Poole)
William Sylvester (Dr. Heywood R. Floyd)
Daniel Richter (Mondbeobachter)
Douglas Rain (HAL 9000)
Leonard Rossiter (Dr. Andrei Smyslov)
Margaret Tyzack (Elena)
Peter Schiff (HAL 9000 deutsche Stimme)