Themenabend

Rocco und seine Brüder

Spielfilm -
172 Min.
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    • Sendetermine:
    • Montag, 12. Dezember um 23.15 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online verfügbar: nein

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Die Witwe Rosaria zieht mit ihren vier Söhnen vom ländlichen Sizilien in die Industriestadt Mailand, wo Vincenzo, ihr ältester Sohn, bereits lebt. Sie erhofft sich dort bessere Lebensbedingungen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten finden schließlich alle Familienmitglieder Arbeit. - Durchbruch für Alain Delon! Regie: Luchino Visconti

Die Familie Parondi sieht sich nach dem Tod des Vaters aufgrund der widrigen Lebensumstände in Süditalien gezwungen, in den reicheren Norden überzusiedeln. Dort versucht Mutter Rosaria zunächst, ihre Autorität aufrechtzuerhalten, kann jedoch nicht verhindern, dass ihre Söhne sich ihr mehr und mehr entziehen und ein neues Leben zu führen beginnen. Simone, der Älteste, ist ein talentierter Boxer. Seine physische Stärke kann jedoch nicht über seine psychische Schwäche hinwegtäuschen. Rocco, ein Taugenichts, probiert mehrere Berufe aus, um schließlich seinen Lebensunterhalt ebenfalls mit Boxen zu verdienen, obwohl er diesen Sport hasst. Vincenzo versucht, einfach nur weiterzuleben und jedem Problem aus dem Weg zu gehen. Ciro ist der Einzige, der Willensstärke und Mut beweist und es so schafft, eine bessere gesellschaftliche Stellung einzunehmen. Luca, der Jüngste, ist als Kind von all dem noch nicht betroffen. Als ein erbitterter Streit zwischen Simone und Rocco entbrennt, die beide die Prostituierte Nadia lieben, scheut Simone vor einem Mord nicht zurück. Rosaria muss schließlich erkennen, dass sie den Zerfall der Familie nicht mehr aufhalten kann. In „Rocco und seine Brüder“, Teil einer Trilogie über Süditalien, zeigt Visconti am Beispiel der unterschiedlichen Schicksale von fünf Brüdern, wie die Familie, Grundpfeiler der süditalienischen Tradition und Lebensweise, in der Großstadt ihre identitätsstiftende Funktion und ihren Zusammenhalt verliert.

Besetzung und stab
  • Autor:Giovanni Testori
  • Kamera:Giuseppe Rotunno
  • Schnitt:Mario Serandrei
  • Musik:Nino Rota
  • Produktion:Titanus, Les Films Marceau
  • Produzent/-in:Goffredo Lombardo
  • Regie:Luchino Visconti
  • Drehbuch:Luchino Visconti, Suso Cecchi d'Amico, Pasquale Festa Campanile, Massimo Franciosa, Enrico Medioli
  • Mit: Alain Delon (Rocco Parondi)
    Renato Salvatori (Simone Parondi)
    Annie Girardot (Nadia)
    Katina Paxinou (Rosaria Parondi)
    Spiros Focas (Vincenzo Parondi)
    Max Cartier (Ciro Parondi)
    Rocco Vidolazzi (Luca Parondi)
  • Land:Italien, Frankreich
  • Jahr:1960
  • Herkunft:ARTE F
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    Die Familie Parondi sieht sich nach dem Tod des Vaters aufgrund der widrigen Lebensumstände in Süditalien gezwungen, in den reicheren Norden überzusiedeln. Dort versucht Mutter Rosaria zunächst, ihre Autorität aufrechtzuerhalten, kann jedoch nicht verhindern, dass ihre Söhne sich ihr mehr und mehr entziehen und ein neues Leben zu führen beginnen. Simone, der Älteste, ist ein talentierter Boxer. Seine physische Stärke kann jedoch nicht über seine psychische Schwäche hinwegtäuschen. Rocco, ein Taugenichts, probiert mehrere Berufe aus, um schließlich seinen Lebensunterhalt ebenfalls mit Boxen zu verdienen, obwohl er diesen Sport hasst. Vincenzo versucht, einfach nur weiterzuleben und jedem Problem aus dem Weg zu gehen. Ciro ist der Einzige, der Willensstärke und Mut beweist und es so schafft, eine bessere gesellschaftliche Stellung einzunehmen. Luca, der Jüngste, ist als Kind von all dem noch nicht betroffen. Als ein erbitterter Streit zwischen Simone und Rocco entbrennt, die beide die Prostituierte Nadia lieben, scheut Simone vor einem Mord nicht zurück. Rosaria muss schließlich erkennen, dass sie den Zerfall der Familie nicht mehr aufhalten kann. In „Rocco und seine Brüder“, Teil einer Trilogie über Süditalien, zeigt Visconti am Beispiel der unterschiedlichen Schicksale von fünf Brüdern, wie die Familie, Grundpfeiler der süditalienischen Tradition und Lebensweise, in der Großstadt ihre identitätsstiftende Funktion und ihren Zusammenhalt verliert.

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    • Autor:Giovanni Testori
    • Kamera:Giuseppe Rotunno
    • Schnitt:Mario Serandrei
    • Musik:Nino Rota
    • Produktion:Titanus, Les Films Marceau
    • Produzent/-in:Goffredo Lombardo
    • Regie:Luchino Visconti
    • Drehbuch:Luchino Visconti, Suso Cecchi d'Amico, Pasquale Festa Campanile, Massimo Franciosa, Enrico Medioli
    • Mit: Alain Delon (Rocco Parondi)
      Renato Salvatori (Simone Parondi)
      Annie Girardot (Nadia)
      Katina Paxinou (Rosaria Parondi)
      Spiros Focas (Vincenzo Parondi)
      Max Cartier (Ciro Parondi)
      Rocco Vidolazzi (Luca Parondi)
    • Land:Italien, Frankreich
    • Jahr:1960
    • Herkunft:ARTE F
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