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Meine Wiederholung
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Das Gesetz der Begierde

Der homosexuelle Regisseur Pablo konsumiert ohne Unterlass schöne Männer, um seine unglückliche Liebe zu Juan zu vergessen.

Mittwoch, 12. September 2007 um 23.10 Uhr

Wiederholungen:
14.09.2007 um 23:05
16.09.2007 um 03:00
08.10.2007 um 03:00
14.05.2012 um 22:10
16.05.2012 um 02:45
Das Gesetz der Begierde
(Spanien, 1986, 97mn)
ARTE F / ARD
Regie: Pedro Almodóvar
Drehbuch: Pedro Almodóvar
Kamera: Ángel Luis Fernández
Musik: Pedro Almodóvar
Schnitt: José Salcedo
Darsteller: Eusebio Poncela (Pablo Quintero), Carmen Maura (Tina Quintero), Antonio Banderas (Antonio Benitez), Miguel Molina (Juan Bermudez), Fernando Guillén (Polizeiinspektor), Manuela Velasco (Ada als Kind), Nacho Martínez (Doktor Martín), Bibí Andersen (Ada als Mutter)
Produktion: El Deseo S.A.
Produzent: Miguel Angel Perez Campos, Miguel Ángel Pérez Campos


Der homosexuelle Regisseur Pablo konsumiert ohne Unterlass schöne Männer, um seine unglückliche Liebe zu Juan zu vergessen. Bis zu dem Tag, an dem er auf Antonio trifft. Dessen unbändige Leidenschaft für Pablo kombiniert mit einer rasenden Eifersucht stellt sich als folgenschwer heraus ...

Eins, zwei, drei ... Sklaven der Begierde: Pablo, Tina und Antonio haben eines gemeinsam: Alle drei sind unglücklich verliebt, ihre Gefühle bleiben unerwidert. Pablo ist Regisseur und Drehbuchautor und verliebt in den jungen, schönen Juan. Was er mit diesem nicht leben kann, tobt er in seiner Fantasie auf dem Papier aus - und schreibt sich so selbst den Liebesbrief, den er von Juan nie bekommen wird. Auch seine Schwester Tina hat kein Glück mit den Männern. Dahinter steckt eine vertrackte Geschichte: Die große Liebe ihres Lebens war ihr eigener Vater. Antonios Uhrwerk wird ebenfalls von Liebe gelenkt. Eigentlich heterosexuell, verliebt er sich unsterblich in Pablo, den er ganz für sich allein besitzen will. Seine einzige Moral ist seine Leidenschaft. Und für die geht er notfalls auch über Leichen ...

"Das Gesetz der Begierde" zeigt extreme Kontraste und Facetten des menschlichen Gefühlslebens und stellt die Frage der Liebe auf drastische Weise. Darf man einen Mörder lieben? Gibt es eine Liebe ohne Grenzen?
Pedro Almodóvar, Regisseur eines an Emotionen und Farben reichen filmischen Werks, wird in jungen Jahren als schriller Exzentriker von seinen Anhängern verehrt, von seinen Kritikern mit Skepsis beäugt. Geboren in einer spanischen Kleinstadt, zieht Pedro Almodóvar bald aus dem Idyll aus, um nach Madrid zu gehen und sich dort in der Filmproduktion zu verdingen. Seine eigenen Filme, deren erster 1974 entsteht, durchzieht ein roter Faden: Homosexualität, Travestie, Voyeurismus, sexuelle Identität und Freiheit sind die Themen, denen Almodóvar fast schon obsessiv nachgeht.
Fester Bestandteil seiner filmischen Welt sind "seine" Schauspieler, von denen einige, etwa Carmen Maura - hier in der Rolle der Tina zu sehen - erst durch den Regisseur bekannt werden. So auch Antonio Banderas, der in "Das Gesetz der Begierde" die Rolle des liebeswütigen Antonio spielt und der später international Karriere gemacht hat. Almodóvar hat heutzutage keine Kritiker mehr - er ist Spaniens kinematographisches Aushängeschild und einer der originellsten Regisseure in Europa.