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Meine Wiederholung
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Das Leben der Anderen

Ost-Berlin, November 1984: Hauptmann Gerd Wiesler ist ein linientreuer Ideologe und ein unerbittlicher Verhörspezialist...

Donnerstag, 18. November 2010 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
23.11.2010 um 14:45
Das Leben der Anderen
(Deutschland, 2006, 129mn)
BR
Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
Kamera: Hagen Bogdanski
Musik: Gabriel Yared, Stéphane Moucha
Schnitt: Patricia Rommel
Darsteller: Hans-Uwe Bauer, Martina Gedeck, Sebastian Koch, Volkmar Kleinert, Thomas Thieme (Minister Bruno Hempf), Ulrich Mühe (Hauptmann Gerd Wiesler), Ulrich Tukur (Oberstleutnant Anton Grubitz)
Autor: Florian Henckel von Donnersmarck
Produktion: Wiedemann & Berg Filmproduktion
Produzent: Max Wiedemann, Quirin Berg

Hörfilm-Fassung 16:9 (Breitbildformat)

Ost-Berlin, November 1984: Hauptmann Gerd Wiesler ist ein linientreuer Ideologe und ein unerbittlicher Verhörspezialist. Als er vom Oberstleutnant Anton Grubitz den Auftrag bekommt, den erfolgreichen DDR-Schriftsteller Georg Dreyman und seine Lebensgefährtin, die Schauspielerin Christa-Maria Sieland, zu observieren, verspricht Wiesler sich davon einen Karriereschub. Dass das Eindringen in die Welt der Observierten auch ihn selbst verändert, damit hat der Spitzel nicht gerechnet ...

Fünf Jahre vor dem Ende des DDR-Staates werden in Ost-Berlin Machtansprüche mit Hilfe eines erbarmungslosen Systems aus Kontrolle und Überwachung gesichert. Als der linientreue Stasihauptmann Gerd Wiesler vom Oberstleutnant Anton Grubitz auf den gefeierten Dramatiker Georg Dreyman und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland, angesetzt wird, erhofft Wiesler sich davon, seine Karriere voranzutreiben.
Was er bei seinen Karriereplänen jedoch nicht bedacht hat: Als permanenter Zuschauer und Zuhörer, der unentwegt am "Leben der Anderen" teilnimmt, kann sich Wiesler kaum dem Bann von Dreymans Welt entziehen. Immer größer wird die Sehnsucht Wieslers nach einem anderen Leben und er beginnt, gegen seine Prinzipien zu handeln.
Doch ehe der Spitzel sich der Armseligkeit seines eigenen Daseins bewusstwird, ist er bereits Teil eines gefährlichen Spiels, das nicht nur die Liebe zwischen Dreyman und Christa-Maria gefährdet, sondern auch Wieslers Existenz gehörig ins Wanken bringt ...

Florian Henckel von Donnersmarck, der bereits mit preisgekrönten Kurzfilmen ("Dobermann", "Der Templer") auf sich aufmerksam gemacht hat, ist mit "Das Leben der Anderen" endgültig der Durchbruch gelungen. Fast vier Jahre hat der Regisseur und Drehbuchautor intensiv in Archiven und mit Hilfe von Historikern und Zeitzeugen recherchiert und geschrieben, ehe im Oktober 2004 mit den aufwendigen Dreharbeiten begonnen wurde.
Mit "Das Leben der Anderen" wagt von Donnersmarck etwas Außergewöhnliches, erzählt kompromisslos und mit großer Wahrhaftigkeit eine Geschichte aus dem Innersten der DDR. Es gelingt ihm eine ergreifende Liebesgeschichte in einem intensiven, packenden Thriller zu verpacken. Dabei zeigt von Donnersmarck mit bemerkenswerter Konsequenz, dass die Mechanismen, die die DDR aufrechterhielten, letztlich zu ihrem Sturz führten. Voll tief empfundener Menschlichkeit und Wärme folgt er seinen glaubwürdigen Figuren in ihrem Bemühen, einem reglementierten Leben Würde abzugewinnen.
Das Drehbuch überzeugte einige der besten Schauspieler Deutschlands: Martina Gedeck ("Hunger auf Leben", "Bella Martha"), Ulrich Mühe ("Der letzte Zeuge", "Der Stellvertreter"), Sebastian Koch ("Speer und er"), Ulrich Tukur ("Die Luftbrücke", "Taking Sides - Der Fall Furtwängler"), Thomas Thieme ("Der Untergang") und Herbert Knaup ("Agnes und seine Brüder").