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BondageSeine Berufung: Künstler. Seine Leidenschaft: "Bondage". Seine Modelle: zwei Ehefrauen und eine Prostituierte... |
Freitag, 30. Juli 2010 um 01.00 UhrWiederholungen:
Seine Berufung: Künstler. Seine Leidenschaft: "Bondage". Seine Modelle: zwei Ehefrauen und eine Prostituierte. Künstlerleben und Lebensphilosophie des Seiu Ito sind bestimmt durch sadomasochistische Fesselpraktiken und Frauen in ewiger Knechtschaft ... Seiu Ito ist Künstler: Er malt, schreibt und fotografiert. Seine sexuelle Vorliebe gilt dem Bondage - dem Fesseln und Peinigen schöner Frauen. Seinen Beruf und seine Lebensphilosophie hat er ebenfalls dem Sadomasochismus verschrieben: So filmt und fotografiert er die jungen Opfer seiner leidenschaftlichen Neigung während der Ausführung grausamer Fesselpraktiken. Es ist ein Film über das Leben des japanischen SM-Künstlers und -Autors Seiu Ito (1882-1961) aus der Reihe der Pornoroman-Verfilmungen der japanischen Filmgesellschaft Nikkatsu. Regisseur Noboru Tanaka, 2006 verstorben, gehörte der berühmten Nikkatsu-Gruppe an. Doch im Unterschied zu den anderen SM-Werken wollte Tanaka das Thema Sadomasochismus nicht behandeln, indem er es allein in Form einer sexuellen Vorliebe darstellte oder gar auf sexuelle Spielerei beschränkte. Vielmehr sollte gerade nicht die Bondage-Praxis, sondern der tödliche Kampf zwischen Mann und Frau sowie die Instinkte, die dabei geweckt werden, im Mittelpunkt stehen. Somit erhob Tanaka nicht den Anspruch, Masochismus und Sadismus zu definieren. Es galt stattdessen, in existenzielle Bereiche und menschliche Abgründe vorzudringen, welche Erotik, Leben, Leiden und Sterben gleichermaßen zu spiegeln vermögen. |
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