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Meine Wiederholung
Der große DiktatorAn einem der letzten Kriegstage des Ersten Weltkrieges stürzt Charlie mit einem Flugzeug ab und verliert sein Gedächtnis... |
Sonntag, 20. Dezember 2009 um 20.15 UhrWiederholungen:
Diktator Adenoid Hynkel hat Tomanien in einen Polizeistaat mit Konzentrationslagern und Ghettos für die jüdische Bevölkerung verwandelt. Als der einfache jüdische Friseur Charlie, der dem Diktator wie aus dem Gesicht geschnitten ist, aus einem KZ entkommt und mit Hynkel verwechselt wird, kommt es zu überraschenden Ereignissen. An einem der letzten Kriegstage des Ersten Weltkrieges stürzt Charlie mit einem Flugzeug ab und verliert sein Gedächtnis. Er gerät in ein jüdisches Ghetto des Landes Tomanien, das von dem Diktator Adenoid Hynkel mit Gewalt beherrscht wird. Während Charlie sich mehr schlecht als recht als Friseur durchschlägt und eine Familie gründet, bekommt Diktator Hynkel Probleme. Er plant einen kriegerischen Überfall auf das Nachbarland Austerlich. Doch die benötigten Rüstungsgüter werden immer teurer. Um sich bei einem jüdischen Kapitalisten beliebt zu machen, den er um Geld angehen will, muss Hynkel die Unterdrückung der Juden in seinem Land für ein paar Tage einstellen. Und er hat Erfolg. Der Angriff auf Austerlich kann beginnen. "Der große Diktator" ist Chaplins erster wirklicher Tonfilm. Die Figur Adenoid Hynkel ist eine grotesk ins Neurotische verzerrte Karikatur Adolf Hitlers. In seiner Autobiografie schrieb Chaplin später, dass er den Film nie gemacht hätte, wenn er damals die Wahrheit über die deutschen Konzentrationslager gewusst hätte. Die Politsatire ist ein für die amerikanische Filmproduktion der damaligen Zeit äußerst kritischer und gewagter Film. Nach dem Sieg der Alliierten und dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde "Der große Diktator" in den USA und England zum Kassenschlager. Gleichzeitig verabschiedete Chaplin mit diesem Film die von ihm ins Leben gerufene Figur des Tramp aus seiner Filmographie. In der Rolle des jüdischen Friseurs blieb er allerdings der Pantomime aus alten Stummfilmtagen treu. Hatte er sich vier Jahre zuvor in "Moderne Zeiten" noch weitgehend der Stilmittel des Stummfilms bedient, so akzeptierte Chaplin mit "Der große Diktator" endgültig den Tonfilm als künstlerisches Medium. |
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