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Charles Matton

Ein Künstlerporträt

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Samstag, 12. Dezember 2009 um 06.45 Uhr

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Charles Matton
(Frankreich, 2009, 43mn)
ARTE F
Regie: Sylvie Meyer

Nativ HD

Der französische Regisseur Charles Matton, geboren 1933, wurde vor allem durch seinen Film "Rembrandt" (1999) mit Klaus Maria Brandauer auch international bekannt. Der im vergangenen Jahr verstorbene Künstler war Filmemacher und Drehbuchautor sowie Maler und Bildhauer. Er selbst bezeichnete sich als "Bildermacher". ARTE zeigt ein facettenreiches Porträt, das von seiner Lebensgefährtin und engsten Vertrauten, der Schriftstellerin Sylvie Matton, posthum realisiert wurde.

Wie zahlreiche Aufnahmen aus Charles Mattons Nachlass belegen, trug er sich seit geraumer Zeit mit der Absicht, einen Film über sein Lebenswerk zu drehen. Er konnte sein Projekt jedoch nicht mehr umsetzen, da er am 19. November 2008 im Alter von 77 Jahren verstarb.
Niemand war geeigneter, Mattons Vorhaben zu verwirklichen, als die Schriftstellerin Sylvie Matton, die 32 Jahre lang an seiner Seite lebte und arbeitete. Sie war mit dem Menschen und Künstler Matton sowie mit dem von ihm hinterlassenen Material aufs Engste vertraut.
Charles Matton ging es immer darum, den Schein der Dinge zu entschlüsseln. Dabei begnügte er sich nicht mit einer einzigen Kunstform. Vielmehr näherte er sich seinen Themen, indem er zunächst nach der geeigneten Form suchte: Zeichnung, Malerei, Bildhauerei, Fotografie oder Film. Er wollte das selbst Erlebte erfassen und dauerhaft machen, damit es Spuren hinterließ. Ohne solche Spuren sei ihm das Leben fade, sagte er.
Das Filmporträt führt in den Mittelpunkt von Charles Mattons Schaffen. Er zeigt das Kraftvolle, Besondere, das seinem Werk, seiner künstlerischen Überzeugung und seiner Einstellung zur Kunst seiner Zeit innewohnt. Eine nachdenkliche, humorvolle und erfrischende Hommage an das Leben und an die Kunst.