Zu Tisch in...
Sonntags um 17.45 Uhr auf ARTE
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Andalusien - wer denkt da nicht an Córdoba, Sevilla und Granada - Städte mit großartiger maurischer Architektur. Die Mauren haben diese Landschaft im Süden der iberischen Halbinsel viele Jahrhundert beherrscht und Land und Leuten ihren Stempel aufgedrückt. Sie perfektionierten die Bewässerungsanlagen aus römischer Zeit, die vielerorts erst den Ackerbau ermöglichen.
Denn Regen fällt nur in den milden Wintermonaten. Im Sommer steigt das Thermometer bis auf 40°C.
Die Küche Andalusiens hat sich diesem Klima angepasst. Leichte Kost ist gefragt. Die berühmte Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe, stammt aus Andalusien. Sie wurde am Feldrain und im Weinberg als Mittagsmahl serviert. Eine lange Tradition haben auch die in Olivenöl gebackenen Speisen, die überhaupt nicht fettig schmecken. Zona de fritos nennen die Spanier daher den Süden ihres Landes. Rosas FRITÀ und Pablos CALABAZA FRITÀ sind typisch andalusische Gerichte - und zwar auch, was die Verwendung von meist frischen Mandeln betrifft. Den Mandelbaum haben die Araber aus Nordafrika ebenso nach Andalusien gebracht wie die den Küchenbrauch, mit Mandeln die Sauce anzureichern.
Erstellt: 04-05-04
Letzte Änderung: 08-05-03