Loïc Prigent gibt uns Einblick in ein System, in dem es nicht mehr darum geht, die Techniken perfekt zu beherrschen. Die Mannequins sind keine Top-Models mehr, sondern austauschbare, markante Gesichter. Kein System mit einem alles bestimmenden Schöpfer, der seine Modelle "erträumt", umgeben von ergebenen Mitarbeitern, sondern es ist brillantes Teamwork, das die unverwechselbare Handschrift nur eines einzigen Mannes trägt.Die Entstehungsgeschichte des Projekts
Loïc Prigent - Teil 1 (Real player, 4'33") Was fasziniert Sie so an der Modewelt? Warum Marc Jacobs? Wie haben Sie Marc Jacobs, der sich eigentlich nie filmen lässt, dazu gebracht, sich filmen zu lassen?
Um Marc Jacobs kommt man nicht herum, wenn man eine Dokumentation über Mode machen will. ...

Der kreative, schöpferische Prozess
Loïc Prigent - Teil 2 (Real player, 4'17") Wie funktioniert nun der kreative, schöpferische Prozess bei Marc Jacobs, wie in New York und wie in Paris?
In der Modebranche wird viel erzählt. Zahlreiche Legenden darüber, wie man Dinge zusammenfügt. Im Übrigen gab es während der Dreharbeiten wiederholt Situationen, in denen ich mir sagte „Sieh an, das ist mir noch nie aufgefallen“ oder „Hoppla, ich glaube, das hat noch keiner gefilmt.“ ...

Die Dreharbeiten
Loïc Prigent - Teil 3 (Real player, 5'47") Man könnte Ihr Werk eine „Doku-Komödie“ nennen. Hat sich dieser humorvolle Ton im Verlauf der Dreharbeiten so ergeben oder war er von Anfang an geplant? War das eine Supererfahrung oder eher ein Überlebenstest?
Sie haben Recht, diese Dokumentation hat durchaus etwas von einer Komödie. Das war nicht geplant. Es ist, wie man in Amerika sagt, „organisch gewachsen“. Manches hat sich aus der jeweiligen Situation heraus ergeben, manches aus dem Zusammenspiel gewisser Faktoren, anderes aus Zufall oder beim Schnitt. ...

Die komplette Transkription des InterviewsKamera, Schnitt: Jérémie Boucris






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