- Porträt der Woche: Marcel Wanders
Der 44-jährige holländische Stardesigner Marcel Wanders sprüht vor Tatkraft und neuen Ideen. Einige seiner Designobjekte haben bereits Kultstatus, etwa sein berühmter "knotted chair", ein aus einem karbongestärkten Seil "gestrickter" Stuhl. Marcel ist vielseitig interessiert und schafft es, überall gleichzeitig zu sein - vor allem immer dort, wo man ihn nicht erwartet. Sein Geheimnis? Seine Objekte verbinden Innovation und Nostalgie, Funktionalität und Poesie und das alles mit einer gehörigen Prise Humor. Damit wirken sie immer ebenso überraschend wie beruhigend.
Links:Die offizielle Website von Marcel Wanders
Marcel Wanders hat uns den Fotografen Erwin Olaf vorgestellt.
Die Top-Adresse:Hotel Lute Suites: Amsteldijk Zuid 54-58 – Ouderkerk aan de Amstel 1184 VD – Niederlande
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SENDUNG VOM 19. MAI 2008
- Trend: Fair Trade Fashion
Anders produzieren und konsumieren ist ein Anspruch, der immer selbstverständlicher wird. So lautet auch das Credo junger, engagierter Modeschöpfer, die die von ihnen entworfene Kleidung mit Sinn behaften wollen: wohltätige Zwecke, bessere Arbeitsbedingungen für Landarbeiter, Anprangern des in der Modebranche grassierenden Rassismus: Neben ihrer ersten Funktion, die Menschen schick zu kleiden, wird die Mode damit plötzlich zum politischen Statement für verantwortungsbewusste Bürger.
Links:Misericordia
LeAf
Negassi
UTOPIES - Agence de conseil en développement durable
- Die kleine Geschichte des Citroën Mehari
Buch-Tipp:Citroën Méhari (leider keine deutsche Übersetzung vorhanden)- François Allain, éditions ETAI, collection Icônes, ISBN : 2726885829.
Top-Adressen: Au chat Botté – 85, boulevard Lefebvre, 75015 Paris.
Virage – 171, boulevard Pereire, 75015 Paris.
- Hinter den Kulissen: Das Hotel Nord-Pinus in Arles
Das Hotel "Nord-Pinus" in Arle war bis in die 50er Jahre die unumgängliche Adresse für Künstler und Toreros. 1989 brachte Anne Igou das legendäre Haus wieder auf Vordermann. Sie ertrödelte Möbel aus aller Welt und erweckte den Ort unter Wahrung des traditionellen Rahmens mit einem Dekor voller Charme und Magie zu neuem Leben. Ein Zufluchtsort in Arles, den kein geringerer als Christian Lacroix wärmstens weiterempfiehlt.
Link:Die offizielle Website der Nord-Pinus Hotels in Tanger und Arles
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SENDUNG VOM 20. MAI 2008
- Trend: Architektenhäuser for sale
Wer hat noch nie davon geträumt, in einem Kunstwerk zu wohnen? In Räumen zu leben, die von Stararchitekten wie Robert Mallet-Stevens oder Le Corbusier entworfen wurden? Wohnhäuser mit Signatur werden inzwischen als echte Sammlerstücke gehandelt und finden reißenden Absatz. Der Käufer genießt Kulturerbe im Alltag, und die Häuser werden gleichzeitig lebendig gehalten.
Die Top-Adresse:Die Agentur « architecture de collection »: 21 rue Greneta - 75002 Paris
- Die kleine Geschichte des Sessels UP5 "La Mamma"
Diese Formen und Kurven, diese Sinnlichkeit: Das kann nur das Werk eines Italieners sein! Sein Name: Gaetano Pesce. Der bekannte Architekt und Designer hat sich immer schon für das Design origineller und ausgefallener Objekte interessiert. Inspirieren lassen hat er sich für seine amüsanten Sitzgelegenheiten von menschlichen und anderen organischen Formen. Ganz nebenbei ist Gaetano Pesce auch noch Maler und Bildhauer. Im Jahr 1969 entwarf er den Sessel UP 5, bekannt als ‚La Mama’. Warum? Das sieht man doch! Der Sessel ging als stark limitierte Auflage in Produktion. Heute gibt es noch einige Exemplare von ihm in Museen, wie etwa dem Pariser Centre Pompidou. Der Sessel ‚La Mama’ ist 1 Meter 37 lang, 1 Meter 17 breit und misst 92 cm in der Höhe. Er besteht aus einem Polyurethan-Schaum und ist mit einem Stretch-Stoff überzogen. Der Sessel ‚La Mama’ ist aus zwei Teilen gefertigt. UP 5 ist der Sessel, auf dem man sitzt und UP 6 die kleine Kugel, die als Fußstütze dient. Manche sehen darin einfach eine Kugel, die zu dem Sessel gehört, andere betrachten sie als Metapher für die Beziehung zwischen Mutter und Sohn. Wie man es interpretiert, sei jedem selbst überlassen. Der Sessel weckt Assoziationen an einen barocken weiblichen Körper mit üppigen Brüsten. Ob man dabei an Anita Ekberg oder Fellini denkt, auf jeden Fall sitzt man auf etwas durch und durch Italienischem.
Links:Die Website von Gaetano Pesce
- Hinter den Kulissen: Eva Gronbach
Link:Die Website von Eva Gronbach
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SENDUNG VOM 21. MAI 2008
Trend: Shopping im Museum
Link:Die offizielle Website von Aurélie Mathigot
Top-Adressen: Le 107 Rivoli, Die Boutique des Museum für Kunst und Gewerbe: 107, rue de Rivoli – 75001 Paris
Blackblock
Die Boutique des Palais de Tokyo: 13, avenue du Président Wilson – 75116 Paris
- Die kleine Geschichte des Pétanque-Spiels
Die Geschichte des Pétanquespiels begann im Jahre 1907 in La Ciotat an der Côte d’Azur. Dort spielten die Männer ein Kugelspiel, das sich „Jeu Provençal“ nannte, und bei dem man erst Schwung nehmen und springen musste, bevor man eine Kugel spielen durfte. Während einer Partie beschloss ein gewisser Ernest Pitiot, die Spielregeln zu ändern, damit sein Freund, Jules „le Noir“, der an Rheumatismus litt, am Spiel teilnehmen konnte, ohne sich allzu viel zu bewegen. So wurde im Schatten der Platanen das Pétanquespiel geboren. Die ersten Pétanque-Kugeln waren aus Buchsbaumholz gedrechselt. Später haben die Spieler Nägel hineingeschlagen, um das Gewicht der Kugeln zu erhöhen. Erst 1928 hat ein gewisser Jean Blanc die Pétanque-Kugel aus geschmiedetem Stahl erfunden. Das Schweinchen besteht aus Kohlenstoff. 1945 hat der französische Pétanque-Verband die Kugeln für die Wettkämpfe normiert. Sie müssen zwischen 650 und 800 Gramm wiegen und einen Durchmesser von 7 bis 8 cm haben. Die Pétanque-Kugeln haben sich weiterentwickelt. Heute gibt es die so genannten „Softpétanque-Kugeln“, mit denen man sowohl im Wohnzimmer als auch draußen spielen kann. Die Pétanque ist längst kein Freizeitvergnügen mehr. Dieses Spiel ist zum Wettkampfsport geworden und wird nicht mehr nur in südlichen Ländern gespielt, sondern erobert heute auch nördliche Länder wie Belgien und Deutschland und hat sogar seine Anhänger in Thailand. Und noch ein kleines Extra zu unserer kleinen Geschichte: Die Pétanque-Kugel hat schon die größten Designer inspiriert. So auch Jasper Morrison, der für Weihnachten 2006 eine Christbaumkugel in Form einer Pétanque-Kugel kreierte!
Links:Der Deutsche Pétanque-Verband
Alles über die Deutsche Pétanque-Szene
- Hinter den Kulissen: Öko-Landhaus
"Chic" führt in ein lustiges Holzhaus mitten auf dem französischen Land, in Fourneville an der normannischen Küste, unweit von Honfleur. Von außen nicht von einem normalen Gebäude zu unterscheiden, haben Jérome Vinçon und Arnaud Lacoste vom Architektenbüro Lode im Inneren der ehemaligen 90 Quadratmeter-Scheune mit umweltfreundlichen Werkstoffen einen erstaunlichen Raum konzipiert. Ein umweltfreundliches und verspieltes Familienhaus mit originellem Design, das Hüttenzauber in der Luxusvariante bietet.
Link:Die Website des Architektenbüro Lode architecture
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SENDUNG VOM 22. MAI 2008
- Trend: Holzarchitektur
Links:Die Website der Architekten Kaden + Klingbeil
Die Website des Architektenbüro Staab
- Die kleine Geschichte... des Fiat 500
Buch-Tipp:Fiat 500 – Marie-Claire Lauvray, Basil LeFay, Heel, 2001, ISBN : 3898800091.
Die Top-Adresse: Die Rovere-Garage (spécialisé en Fiat 500 ) – 49, rue Guy Moquet - Malakoff
Virage – 171, Boulevard Pereire, 75015 Paris.
Links :Die Seite für den Fahrer des Fiat 500
Alles über den Fiat 500
Solido
- Hinter den Kulissen: Jerry Butler
Jerry Butler liebt Betten, und das nicht nur zum Schlafen. Seit knapp 40 Jahren reist er kreuz und quer durch Europa und ertrödelt britische Betten aus dem 19. Jahrhundert. In Spanien oder Nordafrika findet und sammelt er die gusseisernen Bettgestelle, denen die Untertanen des britischen Empires so zugetan waren. Seine kostbaren Funde restauriert der Sammler in eigens dafür gegründeten Werkstätten in Tanger im Norden Marokkos.
Die Top-Adresse:Seventh Heaven, Chirk Mill, Chirk, Wrexham, LL14 5BU
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SENDUNG VOM 23. MAI 2008
- Begegnung: Christian Escribà
Christian Escribà hat eine Vorstellung vom Konditorhandwerk, die an Originalität kaum zu übertreffen ist. Seit ein paar Jahren schon arbeitet er mit plastischen Künstlern, Architekten und Modedesignern zusammen. Ob er die Rolling Stones ehrt, eine Performance für ein Museum für zeitgenössische Kunst entwirft oder ein Zuckerwerktheater erfindet: Immer wird es ein Fest und immer gibt es eine Überraschung.
Link:Die offizielle Website der Konditorei Escribà
- Trend: Wohnen in der Pedrera
Eines der bedeutendsten Bauwerke Antonio Gaudís ist das "Casa Mila" in Barcelona. Das Design des Hauses, auch "La Pedrera" - der Steinbruch - genannt, ist fast ein Jahrhundert nach seinem Bau immer noch revolutionär. Hier findet man die typischen runden und organischen Formen des visionären Architekten. Aber "La Pedrera" ist nicht nur ein Schmuckstück des architektonischen Kulturerbes, sondern auch ein Lebensraum.
Link:Infos über La Perdrera
Eine ausführliche Website, um alles über die Geschichte La Pedreras zu erfahren
- Kreationen mit... Saubohnen
In der Suppe oder im Salat - für dicke Bohnen hat die katalanische Gastronomie vielerlei Verwendung. "Chic" trifft Yves Jégo, den Küchenchef des Pariser Bistros "L'Ami Jean", zu dessen Lieblingszutaten die Hülsenfrüchte gehören. Drei Gerichte schlägt er vor.
Die Top-Adresse:L’Ami Jean : 27, rue Malar – 75007 Paris
- Hinter den Kulissen: Nani Marquina
Auf eine 20-jährige Karriere kann die erfolgreiche Designerin Nani Marquina bereits zurückblicken. Die von ihr entworfenen und hergestellten Teppiche sind einzigartig und vom zeitgenössischen Design ebenso inspiriert wie von dem Jahrhunderte alten Know-how indischer Teppichknüpfer. Unaufhörlich erforscht die Designerin neue Techniken und unterstützt bei der Materialbeschaffung den fairen Handel.
Link:Die Website von Nani Marquina








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