„Pinocchio“ von Philippe Boesmans beim Festival d’Aix-en-Provence

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    • Online vom 9. Juli bis zum 8. Januar 2018

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Aschenputtel, Rotkäppchen und Pinocchio: Joël Pommerat interpretiert die Märchen unserer Kindheit immer wieder neu. Wie bei vergangenen Produktionen fungiert der Theatermacher auch diesmal wieder als Librettist und Regisseur. In dieser Doppelfunktion gelingt es ihm, dem Werk von Carlo Collodi umfassend gerecht zu werden. 

Joël Pommerat nähert sich dem Stoff treuer, als es Walt Disney tat, und zeigt einen ambivalenten und auch „nervigen“ Pinocchio. Bei dieser Produktion arbeitete er mit Philippe Boesmans zusammen, mit dem er bereits die ebenso schöne wie bitterböse Oper Au Monde auf die Bühne gebracht hatte.

Chloé Briot wird den berühmten Hampelmann verkörpern und ihn auf einer Reise begleiten, die von einem Kabarett über ein Klassenzimmer bis in einen Zirkus führt. An allen Orten trifft Pinocchio auf Charaktere jedweder Couleur, die ihm dabei helfen, die Trennlinie zwischen Gut und Böse zu finden. Ein kleines und eingeschworenes Ensemble von Schauspielern verkörpert dieses bunte Figuren-Kaleidoskop: Marie-Eve Munger, Stéphane Degout, Vincent Le Texier, Yann Beuron … Die Musik dazu liefert das Klangforum Wien unter der Leitung des Dirigenten Emilio Pomarico. Man darf also mit Fug und Recht behaupten: Diese Oper steht unter den besten Vorzeichen!

Foto © Patrick Berger/artcompress

Besetzung und Stab
  • Dirigent/-in:Emilio Pomarico
  • Gesang:Yann Beuron, Vincent Le Texier, Stéphane Degout, Chloé Briot
  • Inszenierung:Joël Pommerat
  • Orchester:Klangforum Wien
  • Produzent/-in:Ozango
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2017
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