Metropolis

Athen und die Documenta / Fatoumata Diawara / Aki Kaurismäki

Popkultur & Alternativ -
44 Min. - 14297 Aufrufe
  • Sendetermine und Verfügbarkeit Offen

    • Sendetermine:
    • Sonntag, 2. April um 16.45 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 2. April bis zum 1. Juli 2017
    • Verfügbar in Europa

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Metropole: Von Athen lernen! So lautet das Motto der diesjährigen Documenta 14. Wie bitte ..?; Actu: Filmemacher aus der Vorstadt - Seit den Aufständen 2005 hat sich trotz vollmundiger Ankündigungen nichts getan; Musik aus Mali: Fatoumata Diawara; Film: Kaurismäki goes Flüchtlingskrise: Die andere Seite der Hoffnung; Fotografie: Angelos Tzortzinis; Documenta-Atelier: Daniel Knorr

(1): Metropole: Athen und die Documenta

Von Athen lernen! So lautet das Motto der diesjährigen Documenta 14. Wie bitte? Eine Stadt, die seit Jahren in der Krise steckt, voller Smog, sozialer Unruhen und wirtschaftlicher Probleme? Was soll wer von Athen lernen können? „Metropolis“ fährt nach Athen und trifft dort unter anderem den Künstler Xagoraris Zafos und den Kurator Pierre Bal-Blanc.

(2): Filmemacher aus der Vorstadt

Nachdem ein Jugendlicher angeblich von der Polizei misshandelt wurde, brennt die französische Banlieue – wieder einmal. Kein Wunder, denn seit den letzten Aufständen 2005 hat sich trotz vollmundiger Ankündigungen nichts getan. Darauf machen junge Künstler aus den trostlosen Trabantenstädten jetzt mit selbst produzierten Kurzfilmen aufmerksam.

(3): Fatoumata Diawara

Die malinesische Musikerin Fatoumata Diawara ist ein Star der Weltmusik. Absehbar war das nicht. Bevor sie ihre Musikkarriere begann, floh Diawara vor ihrer eigenen Familie, die sie zwangsverheiraten wollte. Seither setzt sich die 35-jährige für Frauenrechte und gegen den Islamismus in ihrer alten Heimat ein. Jetzt ist Diawara auf Tour in Frankreich und Deutschland.

(4): Kaurismäki: Die andere Seite der Hoffnung

In seinem neuen Kinofilm „Die andere Seite der Hoffnung“ beschäftigt sich der finnische Kultregisseur mit der Flüchtlingskrise: Es verschlägt einen syrischen Automechaniker nach Finnland, wo er erst auf Ablehnung stößt, dann aber einen Helfer findet.

(5): Angelos Tzortzinis

Seit die Balkanroute geschlossen ist, sind Tausende Flüchtlinge in Griechenland gestrandet. Der griechische Fotograf Angelos Tzortzinis fährt regelmäßig in die improvisierten Notunterkünfte und fotografiert dort. So entstanden eindrückliche Bilder von einem Land in der Krise. „Metropolis“ begleitet Tzortzinis bei seiner Arbeit in Athen.

(6): Documenta-Atelier: Daniel Knorr

Der Berliner Künstler Daniel Knorr ist mit zwei großen Werken in Griechenland und Kassel auf der Documenta vertreten. Mit seinem Werk für Athen spannt er auch den Bogen zwischen zwei Kulturen:  Für seinen Beitrag verarbeitet er Fundstücke, die er auf den Straßen der griechischen Hauptstadt fand, in seinem Berliner Atelier zu Kunst.

 

Besetzung und Stab
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2017
  • Herkunft:ZDF
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