Kurzschluss - Das Magazin

Schwerpunkt Filmemacherinnen

Kino -
52 Min. - 12756 Aufrufe
  • SENDETERMINE UND VERFÜGBARKEIT Offen

    • Sendetermine:
    • Donnerstag, 9. März um 0.45 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 8. März bis zum 15. März 2017
    • Verfügbar in den deutsch- und französischsprachigen Ländern Europas

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In dieser Sendung: (1) "Wie Pech und Schwefel" von Emmanuelle Nicot. (2) Wenn Frauen Experimentalfilme machen, unterscheiden sich diese von denen ihrer männlichen Kollegen? Eine Expertin und eine Filmemacherin kommen zu Wort. (3) "Mein Mann (der Krake)": Animationsfilm von Stéphanie Cadoret. (5) "Sommerkotze ist Winterfreude" von Sawako Kabuki.

(1): Wie Pech und Schwefel

Kurzfilm von Emmanuelle Nicot, Belgien 2016, Erstausstrahlung

[ARTE KURZ]

Raïssa ist 17, ihre Freundin Alio ein Jahr älter. Seit mehreren Jahren teilen sie sich in dem Heim, in dem sie untergebracht sind, ein Zimmer und hängen ständig zusammen. Daher fällt Raïssa aus allen Wolken, als sie eines Tages von ihrem Job als Azubi im Frisiersalon zurückkommt und Alio ohne eine Nachricht verschwunden ist. Sie spürt die Freundin auf und stellt sie zur Rede. Als sie feststellt, dass die Freundin in einer schwierigen Situation steckt, will sie die Angelegenheit im Alleingang regeln.

[ARTE ZUSATZ]

Emmanuelle Nicot, geboren 1985, studierte am Institut für Filmkunst IAD in Neu-Löwen, wo sie 2012 ihren Abschluss machte. Ihr Abschlussfilm „RAE“ war auf zahlreichen Festivals zu sehen und gewann insgesamt 15 Preise. Sie hat zudem als Casting-Agentin bei verschiedenen Spielfilmen gearbeitet. „Wie Pech und Schwefel“ ist ihr erster außerschulischer Kurzfilm.

(2): Kurz-Geschichten – Frauen und Experimentalfilm

Wenn Frauen Experimentalfilme machen, unterscheiden sich diese von denen ihrer männlichen Kollegen? Eine Expertin und eine Filmemacherin kommen zu Wort.

(3): Mein Mann (der Krake)

Animationsfilm von Stéphanie Cadoret, Frankreich 2016, Erstausstrahlung

[ARTE KURZ]

Eine junge Frau kommt nach Hause, zieht sich aus und schlüpft in einen Badeanzug. Dann taucht sie ab in die Untiefen des Ozeans, der ihre Wohnung überflutet hat. Diese Unterwasserwelt ist das Biotop ihres Mannes – eines Kraken. Sich aus seinen Fängen zu lösen ist kein leichtes Unterfangen.

[ARTE ZUSATZ]

Stéphanie Cadoret, Jahrgang 1981, schloss zunächst ein Studium an der Kunsthochschule in Straßburg ab. Im Anschluss nahm sie einen Doppelstudiengang an der Hochschule für Animationsfilm (EMCA) und der Europäischen Hochschule für Bildmedien (EESI) in Angoulême auf. Ihre Arbeit untersucht die Beschaffenheit des bewegten Bildes. Dabei verwendet sie sowohl traditionelle als auch digitale Techniken. Oft geht es in ihren Filmen um die Schwierigkeit zwischenmenschlicher Beziehungen. Weitere Kurzfilme von ihr sind „Rhinocéros“ (2008), „Fin de loup“ (2009) und „Wallpaper“ (2011).

(4): Making of – Mein Mann (der Krake)

"Kurzschluss - Das Magazin" hat die Entstehung des Animationsfilms „Mein Mann (der Krake)" verfolgt.

(5): Sommerkotze ist Winterfreude

[ARTE KURZ]

In bunten und plastischen Bildern stellt Sawako Kabuki den Teufelskreis der Bulimie dar, in dem sich Überfressen und Übergeben abwechseln. Das Abmagern und die Leere des Körpers versucht die Protagonistin, mit einem Übermaß an Sex zu kompensieren. Das ununterbrochene Rein und Raus in ihrem Körper lässt diesen zerfließen, bis er nicht mehr existiert.

[ARTE ZUSATZ]

Sawako Kabuki, Jahrgang 1990,lebt und arbeitet in Tokio. Sie studierte dort an der Kunsthochschule Tama und machte ihren Abschluss im Fach Grafische Kunst. Weitere Filme von ihr sind unter anderem „Requiem“ (2011), „Master Blaster“ (2014) und „Don’t tell Mom“ (2015).

(6)    Privatvorführung – Sommerkotze ist Winterfreude

Ein Filmemacher oder eine Filmemacherin schaut sich den Animationsfilm „Sommerkotze ist Winterfreude“ an und schildert "Kurzschluss - Das Magazin" seine Eindrücke.

(7): Short Cuts – Das freche Mädchen

Eine neue Folge der Reihe "Short Cuts". Diesmal fasst der junge Animationsfilmemacher Eugen Boitsov für "Kurzschluss - Das Magazin" den Klassiker „Das freche Mädchen“ von Claude Miller in einer Minute und als Animation zusammen.

 

 

Besetzung und stab
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2017
  • Herkunft:ARTE F
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