Grenzflüsse

Der Tana - Naturparadies am Polarkreis

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  • Sendetermine und Verfügbarkeit Offen

    • Sendetermine:
    • Freitag, 31. März um 18.35 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 31. März bis zum 29. Juni 2017

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Der Tana, Grenzfluss zwischen Norwegen und Finnland, ist ein Fluss mit zwei Gesichtern: mal lieblich mit bis zu 20 Meter weiten Sandstränden an seinen Ufern, dann wieder dramatisch mit reißenden Stromschnellen. Sein Flussbett hat sich über Millionen von Jahren gebildet und ist bis heute noch fast im Urzustand erhalten.

Der Tana ist ein Fluss mit zwei Gesichtern: mal lieblich mit bis zu 20 Meter weiten Sandstränden an seinen Ufern, dann wieder dramatisch mit reißenden Stromschnellen. Sein Flussbett hat sich über Millionen von Jahren gebildet und ist bis heute noch fast im Urzustand erhalten. Im Winter ist die Grenze zwischen Finnland und Norwegen gar nicht mehr sichtbar, sogar Autos fahren dann auf Eispisten über den zugefrorenen Tana. Hundeschlittengespanne sind auf dem tief verschneiten und zugefrorenen Tana beim 1.000 Kilometer langen Finnmarksløpet unterwegs. Erst im Mai erwacht dann das Leben wieder für einen kurzen Sommer am Fluss. Bekannt ist der Tana vor allem als Norwegens und Europas größter und wichtigster Lachsfluss. Auf 256 seiner 348 Flusskilometer markiert er die Grenze zwischen Finnland und Norwegen. In keinem Fluss in Europa schwimmen mehr wilde Lachse als hier. Seit jeher hat der Lachs den Tana geprägt und den Menschen an seinen Ufern das Überleben gesichert. Aber die Fischerei wird mittlerweile so intensiv betrieben, dass die Bestände gefährdet sind. Besonders in Norwegen sorgt man sich um die Zukunft des "großen Flusses", wie die hier seit Jahrtausenden siedelnden Samen den Tana nennen. Dennoch gleicht die Natur am Tana vielerorts noch einem unberührten Paradies. Im Mündungsdelta konkurrieren Robben mit seltenen Vogelarten um die besten Plätze auf den Sandbänken. Die Mündung in die Barentssee ist eines der größten unberührten Delta-Gebiete Europas und die nördlichste Flussmündung des Kontinents. 33 Quadratkilometer des Mündungsgebiets sind heute als Nationalpark geschützt, um die zerbrechliche Natur am Rand des Eismeers zu bewahren.

Besetzung und Stab
  • Regie:Thomas Radler
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ZDF
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