Augenblicke der Weltgeschichte

Bill Manbo - Ein US-Japaner

Geschichte -
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    • Sendetermine:
    • Samstag, 18. März um 17.30 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 18. März bis zum 17. Mai 2017
    • Verfügbar in Europa

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Am Morgen des 7. Dezember 1941 bombardierte Japan den US-Marinestützpunkt Pearl Harbor und provozierte damit den Kriegseintritt der USA. Tausende Bürger japanischer Abstammung, die an der Westküste der USA lebten, wurden daraufhin interniert. Dieses Schicksal teilten auch Bill Manbo und seine Familie. In seinen Fotografien hielt Mando den Alltag im Lager Heart Mountain fest.

Am 7. Dezember 1941 führten japanische Streitkräfte einen Überraschungsangriff auf den US-Marinestützpunkt Pearl Harbor im Pazifik aus. Dabei starben mehr als 2.000 US-Soldaten. Es war ein Ereignis, das die Geschichte des Landes maßgeblich prägte und den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg provozierte.

Auch im Inland ließ eine Reaktion nicht lange auf sich warten. Präsident Franklin D. Roosevelt gab sein Einverständnis zu einer Sondermaßnahme: Tausende Bürger japanischer Herkunft wurden interniert. Insgesamt waren etwa 120.000 Menschen betroffen, die an der Westküste der USA lebten und zum Teil die amerikanische Staatsbürgerschaft besaßen. Über Nacht erklärte man sie zu potenziellen Verrätern und Feinden im Inneren.

Auch Bill Manbo, US-Bürger japanischer Abstammung, und seine Familie mussten alles aufgeben. Sie kamen in das Lager Heart Mountain im Bundesstaat Wyoming. Mit seinem Fotoapparat dokumentierte Manbo den Alltag im Lager und hielt fest, wie sein Sohn hinter Stacheldraht aufwuchs.

Besetzung und stab
  • Regie:Agnès Poirier
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2015
  • Herkunft:ARTE F
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