Weißer Gott

Kino -
114 Min. - 50112 Aufrufe
  • Sendetermine und Verfügbarkeit Offen

    • Sendetermine:
    • Montag, 15. Mai um 22.10 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 15. Mai bis zum 22. Mai 2017

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Die 13-jährige Lili und ihr Hund Hagen sind unzertrennlich. Bis zu dem Tag, als ihr Vater den Mischlingshund aussetzt, um die Steuer zu sparen. - Als "ein zorniges Märchen" bezeichnet Regisseur Kornél Mundruczó sein filmisches Gleichnis über die inhumane Politik von Ausgrenzung und Rassismus. Der Film wurde 2014 in Cannes mit dem "Prix Un Certain Regard" ausgezeichnet.

Die 13-jährige Lili und ihr Hund Hagen sind unzertrennliche Freunde. Bis zu dem Tag, als sie den Mischlingshund nicht länger in ihrer Wohnung halten darf, weil ihr Vater nicht bereit ist, die neue Sondersteuer auf nicht reinrassige Hunde zu zahlen. Er verspricht, Hagen in ein Tierheim zu geben. In Wahrheit setzt er den Hund aus. Lili ist enttäuscht und verbittert und hasst ihren Vater dafür, dass er sie gezwungen hat, ihren besten Freund zu verraten. Während Lili sich auf die verzweifelte Suche nach ihm macht, streift Hagen ziellos durch die Budapester Straßen. Als Haushund fällt ihm der Überlebenskampf im Großstadtdschungel schwer. Immer wieder gerät er in bedrohliche Situationen. Mit knapper Not entkommt er Hundefängern. Von einem Obdachlosen wird er benutzt, um beim Betteln größere Profite zu erzielen. Der verkauft ihn nach wenigen Tagen an einen Restaurantbesitzer. Schließlich wird er zum Gefangenen eines Hundetrainers, der ihn in einer qualvollen Ausbildung zum Kampfhund abrichtet. Nach einem siegreichen Kampf gelingt es Hagen jedoch, zu entkommen. Seinen Instinkten folgend meidet er nun die Menschen. Er verbündet sich mit anderen ausgesetzten Hunden zu einem Rudel und wird ihr Anführer. Hagen rottet seine Leidensgenossen zusammen und begibt sich auf einen blutigen Rachefeldzug gegen seine Peiniger. Lili muss einen Weg finden, diesen tödlichen Kampf zu beenden. Mit „Weißer Gott“ ist dem ungarischen Regisseur Kornel Mundruczo eine bildgewaltige Parabel über die inhumane Politik von Ausgrenzung und Rassismus gelungen.

Besetzung und Stab
  • Kamera:Marcell Rev
  • Schnitt:David Jancso
  • Musik:Asher Goldschmidt
  • Produktion:Proton Cinema, Pola Pandora Filmproduktion, The Chimney Pot, ZDF/ARTE
  • Produzent/-in:Eszter Gyarfas, Viktoria Petranyi
  • Regie:Kornel Mundruczo
  • Drehbuch:Kornel Mundruczo, Viktoria Petranyi, Kata Weber
  • Mit: Zsofia Psotta (Lili)
    Sandor Zsoter (Daniel)
    Lili Horvath (Elza)
    Szabolcs Thuroczy (alter Mann)
    Lili Monori (Bev)
  • Land:Ungarn, Deutschland
  • Jahr:2014
  • Herkunft:ZDF
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