Für fiktive Authentizität sorgen Interviews mit Mick Jagger und Paul Simon, die mit verwirrender Glaubwürdigkeit über ihre Begegnungen mit "The Rutles" berichten. Im ersten Teil sucht Eric Idle nach Spuren der legendären Rutles in ihrem Heimatort Liverpool, im Hamburger "Rat Keller" und schließlich in Amerika. Dort trat die junge Band 1964 erstmals in der Ed Sullivan Show auf.
Die Band "The Rutles" wurde eigens für den Film von Eric Idle und Neil Innes zusammengestellt. Ricky Fataar, Ex-Mitglied der Beach Boys, spielt darin die Rolle von George Harrison, John Halsey, Ex-Mitglied der Joan-Armatrading-Band die von Schlagzeuger Ringo Starr. Für das "Rutles"-Projekt hat Neil Innes die Archetypen der "Beatles"-Melodien und -Texte auseinandergenommen und ähnliche, den Originalen fast ebenbürtige Songs komponiert, zum Beispiel "Ouch!", "Let's Be Natural", "A Hard Day's Rut", "Doubleback Alley" oder "I Am a Waitress".
Auch wenn es die Band "The Rutles" außerhalb dieses Filmes nie gegeben hat, die Musiker Innes, Fataar und Halsey haben sogar im Jahr 1996 eine CD aufgenommen. Das musikalisch höchst bemerkenswerte Werk mit dem Titel "Archaeology" ist die ironische Antwort von "The Rutles" auf die seit 1995 veröffentlichte "Anthologie" der Beatles.
Mick Jagger und Paul Simon spielen sich in dieser "Mockumentary" selbst, genau wie Bill Murray, John Belushi, Dan Aykroyd und Bianca Jagger. Durch die zuweilen surrealistisch anmutende Parodie führt kein Geringerer als George Harrison, ein enger Freund von Eric Idle und Mäzen der Monty Python.
Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Ebenso witzige wie liebevolle Parodie auf die Beatles, aber auch auf gängige Musikdokumentationen, die den Witz von Monty Python in geordnetere Bahnen zwingt, ohne ihm die anarchische Kraft zu nehmen. Neil Innes' kongeniale Songkompositionen kommen den Vorbildern verblüffend nahe. In Gastauftritten sind unter anderem Mick Jagger, Paul Simon und George Harrison zu sehen."






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