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Bauern in Europa

Im Zuge der Veränderung der Landwirtschaft knüpfen einige Bauern in Europa an alte Traditionen an. Sie entwickeln neue Ideen für eine alternative Bewirtschaftung ihres Fleckchens Erde. Da wären zum Beispiel Maria Morell und Cornelia Josche aus dem Schweizer Unterengadin, die anstelle von Kühen auf Ziegen und Kräuter setzen. Oder auch Elvira Vassalli, die Zitronenfrau vom Gardasee, die neben ihrem Café mit typischen Zitronenprodukten wieder alte Zitronensorten am See heimisch werden lassen will. ARTE begibt sich auf eine Reise durch Europas Bauernhöfe und stellt neben ganz besonderen Menschen auch ihre ganz besonderen Produkte vor.
Norbert Fischer ist studierter Theologe, widmet sein Leben aber lieber echten Schäfchen. Seit 20 Jahren betreibt er mit seiner Frau Berit einen Bauernhof. Begonnen hat das Glück vom Öko-Hof mit zwei Schafen, mittlerweile sind es ganze 120. Trotz jahrzehntelanger Arbeit mit den Schafen ist der leidenschaftliche Bauer stets voller Anerkennung und kommentiert den Kreislauf der Natur gerne mal ehrfurchtsvoll: "Aus Gras wird Milch und Wolle, welch ein Wunder".

Freitag, 23. Mai 2014 um 12.45 Uhr

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Bauern in Europa
(Deutschland, 2006)
SWR
Regie: Karoly Koller, Annika Herr

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Im Zuge der Veränderung der Landwirtschaft knüpfen einige Bauern in Europa an alte Traditionen an. Sie entwickeln neue Ideen für eine alternative Bewirtschaftung ihres Fleckchens Erde. Da wären zum Beispiel Maria Morell und Cornelia Josche aus dem Schweizer Unterengadin, die anstelle von Kühen auf Ziegen und Kräuter setzen. Oder auch Elvira Vassalli, die Zitronenfrau vom Gardasee, die neben ihrem Café mit typischen Zitronenprodukten wieder alte Zitronensorten am See heimisch werden lassen will. ARTE begibt sich auf eine Reise durch Europas Bauernhöfe und stellt neben ganz besonderen Menschen auch ihre ganz besonderen Produkte vor.
Norbert Fischer ist studierter Theologe, widmet sein Leben aber lieber echten Schäfchen. Seit 20 Jahren betreibt er mit seiner Frau Berit einen Bauernhof. Begonnen hat das Glück vom Öko-Hof mit zwei Schafen, mittlerweile sind es ganze 120. Trotz jahrzehntelanger Arbeit mit den Schafen ist der leidenschaftliche Bauer stets voller Anerkennung und kommentiert den Kreislauf der Natur gerne mal ehrfurchtsvoll: "Aus Gras wird Milch und Wolle, welch ein Wunder".

Norbert Fischer, studierter Theologe, hat sein wahres Glück gefunden: 120 Schafe und einen Öko-Hof. Den Bauernhof führt er seit 20 Jahren mit seiner Frau Berit, und mittlerweile auch mit seinen drei Kindern. Während viele Bauern im Hohenloher Land in den letzten Jahren aufgeben mussten, hat Norbert es geschafft: Sein Hof schreibt schwarze Zahlen.
Weil der alte gepachtete Hof zu klein geworden ist, haben die Fischers jetzt einen Neuanfang gewagt. Sie sind das Risiko eingegangen und haben einen großen, praktischen und hochmodernen Öko-Hof gebaut. Die Kosten dafür betrugen eine Million Euro. In Ermangelung von Eigenkapital suchte und fand Norbert private Geldgeber: seine Kunden. Die überlassen den Fischers Kapital und erhalten ihre Zinszahlungen als Genussrechte in Form von Käse.
Norbert hat auch einen Käsekeller, wo er zur Ruhe findet. Hier arbeiten seine "wichtigsten Mitarbeiter", die Bakterien. Sie machen aus Norberts Käse besondere Spezialitäten, die inzwischen im ganzen Land gefragt sind. Roque Blue, Robiola und Hartkäse sind nach wie vor die Verkaufsschlager der Fischers.

Mehr Infos unter: www.arte.tv/gesichtereuropas