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"Zukunft pflanzen – Bio für 9 Milliarden"

In ihrer Dokumentation "Die Zukunft pflanzen" beweist Marie-Monique Robin, dass die gesamte Weltbevölkerung ohne Pestizide ernährt werden kann.

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"Zukunft pflanzen – Bio für 9 Milliarden"

In ihrer Dokumentation "Die Zukunft pflanzen" beweist Marie-Monique Robin, dass die gesamte Weltbevölkerung ohne Pestizide ernährt werden kann.

In Senegal ist die Zwiebel Bestandteil eines jeden Gerichts und wird insbesondere für die Zubereitung des köstlichen Yassa verwendet. Die landeseigene Erzeugung war jedoch lange Zeit durch die europäischen Überschüsse bedroht, die der heimischen Zwiebel aufgrund von Ausfuhrsubventionen starke Konkurrenz machten. Die Akteure der FONGS (Verbund der Nichtregierungsorganisationen von Senegal – eine Organisation von Landwirten) verstärkten daraufhin ihre Forderungen nach dem Ende der Einfuhren.

Im September 2002 richtete die Regierung eine Agentur für die Regulierung der Märkte (ARM) ein, die 2003 erstmals ein zeitweiliges Verbot von Einfuhren in der Produktionsperiode anordnete. Seitdem ist den inländischen Zwiebelerzeugern ein überwältigender Wirtschaftssprung gelungen. Verschiedene Betriebe überlegen heute, ihre Produktion auf ökologische Landwirtschaft umzustellen.


Der Hintergrund

Agrarökologischer Ausblick für Afrika

Donnerstag, 08.11. um 14.10 Uhr

In Afrika konnte aufgrund der agrarökologischen Erfahrungen eine Verdopplung der Erträge erzielt werden.

Dies ist ein ermutigendes Potenzial für einen Kontinent, auf dem ca. 2 Mio. Hektar Anbaufläche auf „fast ökologische“ Weise von 1,9 Millionen Landwirten bewirtschaftet werden.

Ein Nahrungsmittel, ein Gericht