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Meine Wiederholung
Tabu Impotenz
Vom harten Mann und anderen Lügen
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DETAILS
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Freitag, 18. Mai 2012 um 05.00 Uhr
Wiederholungen:
23.05.2012 um 11:55
Tabu Impotenz
(Deutschland, 2011, 52mn) ZDF
Regie: Britta Julia Dombrowe
Potenz scheint für Männer existenziell wie kaum etwas anderes zu sein. Aber die Zahl der Männer, die über Potenzprobleme klagen, wächst weltweit. Worin sind die Ursachen für die schrumpfende Potenz der Männer zu suchen? Sind wachsende Umweltbelastungen, zunehmende Zivilisationskrankheiten, stetig steigender Stress oder die Sexualisierung der Gesellschaft schuld? Die Dokumentation begibt sich auf die Reise durch die Sexualität und Seele der Männer.
Ohne Potenz ist der Mann kein Mann. So empfindet die große Mehrheit der Männer überall auf der Welt. "Die internationalen Unterschiede sind kleiner als man denkt", weiß Rick Zwaan, der Erotik-Produkte vertreibt. "Wir verkaufen eigentlich weltweit überall gleichviel Potenzmittel - die Probleme sind doch überall die gleichen!" Aber wie ist es wirklich um die Potenz der Männer bestellt? Aktuelle Studien fördern erschreckende Zahlen zutage: In Amerika leiden rund 18 Prozent der Männer an Erektionsproblemen, in Deutschland und Europa schwanken die Zahlen zwischen 14 und 19 Prozent, in China sollen es gar 26 Prozent sein. Was sind die Gründe für diese hohen Zahlen? Um diese Frage beantworten zu können, muss man dem Phänomen Potenz medizinisch, kulturhistorisch und gesellschaftlich auf die Spur kommen. Dazu hat Filmemacherin Britta Julia Dombrowe Menschen in Deutschland, Holland, Frankreich und China aufgesucht, die sich mit dem Thema Potenz befassen. Zu Wort kommen neben Betroffenen auch Urologen und Andrologen, Menschen aus der Sexindustrie sowie Psychologen und Sexologen. Werden sie eine abschließende Antwort auf die Frage geben, warum so viele Männer unter Potenzschwäche leiden? Vermutlich nicht: Viel eher zeichnet sich ein Bündel an Antworten ab. Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen nehmen ebenso zu wie Stress und Druck im Alltagsleben - beides Killer für die Potenz. Gleichzeitig werden die Männer weltweit immer älter, und Impotenz ist vor allem ein Problem des älteren Mannes. Auch dieser Zusammenhang lässt die Zahlen ansteigen. Und führt nicht auch die zunehmende Sexualisierung der Umwelt zu verstärktem Potenzdruck? Ist ein "leistungsorientierter" Blick auf die männliche Potenz zu einseitig? Diese Rätsel will die wissenschaftliche Dokumentation lösen. Erhellend und erheiternd sind die zusätzlich geführten Interviews auf der "Potenzcouch". Hier berichten Männer zwischen 25 und 65 Jahren offen und ehrlich, was ihnen ihre Potenz bedeutet.
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06:00
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Meine Wiederholung
Vivaldi, Gloria
Das "Gloria" D-Dur (RV 589) ist eines der berühmtesten Sakralwerke von Antonio Vivaldi...
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DETAILS
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Freitag, 18. Mai 2012 um 06.00 Uhr
Wiederholungen:
24.05.2012 um 06:00 05.06.2012 um 06:00
Vivaldi, Gloria
(Frankreich, 2009, 43mn)
ARTE F
Regie: Philippe Béziat Sänger: Sara Mingardo Dirigent: Rinaldo Alessandrini
Das "Gloria" D-Dur (RV 589) ist eines der berühmtesten Sakralwerke von Antonio Vivaldi und wurde noch nie fürs Fernsehen aufgezeichnet. ARTE zeigt das Werk in Kombination mit dem "Gloria" (RV 588). Es spielt das Concerto Italiano unter der musikalischen Leitung von Rinaldo Alessandrini. Altistin Sara Mingardo übernimmt den Solopart.
Sara Mingardo ist Beobachterin und Solistin in dem Konzert, das im Herbst 2008 in der lombardischen Stadt Crema aufgeführt wurde. Auf dem Spielplan stehen zwei Vertonungen des "Glorias" von Antonio Vivaldi. ARTE zeigt in aufwendig gestalteten Bildern Ausschnitte aus dem "Gloria" (RV 589) und aus dem "Gloria" (RV 588). Es spielt das Concerto Italiano unter Leitung von Rinaldo Alessandrini. Mit der Partitur in der Hand verfolgt Sara Mingardo aufmerksam die Aufführung. Inspiriert von der Schönheit der Musik stellt Sara sich bisweilen vor, dass die Chorsänger sich im Rhythmus der Musik schwebend durch die Kirche bewegen - wie in einem Traum. Schließlich erhebt sich die Solistin und singt zusammen mit dem Chor die wundervollen Melodien, die Vivaldi eigens für sie geschrieben zu haben scheint. Das "Gloria" in D-Dur (RV 589) ist wohl das bekannteste aller religiösen Werke Vivaldis. Doch es gibt ein zweites "Gloria" (RV 588), dessen Sätze hinsichtlich Tonart, Orchestrierung und Stimmung erstaunliche Ähnlichkeiten mit RV 589 aufweisen. Ganz offensichtlich sollte eine der beiden Versionen die andere ersetzen - aber welche Fassung ist die jüngere? Das Entstehungsdatum beider Werke ist ungewiss, denn von keinem ist die Originalhandschrift des Komponisten erhalten. Der Film zeigt ausgewählte Auszüge aus beiden Partituren.
Sara Mingardo, geboren am 2. März 1962 in Venedig, studierte Gesang am Konservatorium Benedetto Marcello und an der Accademia Musicale Chigiana in Siena. Ihr Debüt feierte sie 1987 mit der Fidalma aus "Il matrimonio segreto". Sie wurde inzwischen mehrfach ausgezeichnet und hat mit Auftritten in den USA, Paris und Salzburg längst internationales Parkett erobert. Das Repertoire der Altistin reicht von Monteverdi bis Britten, ihr Opernrepertoire umfasst unter anderem die großen Altpartien von Gluck , Händel (Rinaldo, Giulio Cesare, Orlando), Rossini und Verdi (Rigoletto, Falstaff, Otello). Für das Label Opus 111 hat Sara Mingardo 2003 Stücke von Vivaldi, Pergolesi, Scarlatti und Händel auf CD eingespielt, ebenfalls mit dem Concerto Italiano unter Leitung von Rinaldo Alessandrini.
Rinaldo Allessandrinis Fassung von « Vivaldi, Gloria » finden Sie auch auf dieser CD
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06:45
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Karambolage
Sonntags um 19.30 Uhr führt "Karambolage" in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten.
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DETAILS
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Freitag, 18. Mai 2012 um 06.45 Uhr
Wiederholungen:
18.05.2012 um 13:25 19.05.2012 um 05:00
Karambolage
(Frankreich, 2012, 11mn) ARTE F
Sonntags um 19.30 Uhr führt "Karambolage" in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten, wagt in kurzen Rubriken einen humorvollen, zuweilen auch kritischen Blick auf Besonderheiten deutscher und französischer Alltagskultur und entschlüsselt sie auf ungewohnte Weise: Ein Wort, ein Gegenstand, die Einrichtung eines Büros, ein Kleidungsstück ... vieles erscheint plötzlich in einem anderen Licht, wenn man es mit fremden Augen sieht.
(1): Das Wort Essen Sie gerne Endiviensalat? Oder lieber Chicorée? Nikola Obermann entwirrt einen sehr komplexen Wortsalat.
(2): Was mir fehlt Gabriel Richard-Molard ist Franzose und lebt seit zwei Jahren in Berlin. Er erzählt von den kleinen Dingen, die ihm in Deutschland fehlen.
(3): Der Alltag Tina Rock stellt einen Ort vor, der in Frankreich absolut unvorstellbar ist: der Kinderladen.
(4): Das Rätsel Und zum Schluss der Sendung wie immer ein Rätsel - wie auch die Lösung des Rätsels der vorangegangenen Woche.
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07:00
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360°- Geo Reportage
Buddhas Kinder im Goldenen Dreieck
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DETAILS
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Freitag, 18. Mai 2012 um 07.00 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
360°- Geo Reportage
(Deutschland, Frankreich, 2006, 43mn)
ARTE
Regie: Therese Engels
Im Norden Thailands liegt das Kloster "Zum Goldenen Pferd". Mitten im Dschungel lebt Abt Phra Khru Ba Neau Chai mit 15 Novizen, die er nach den Lehren Buddhas erzieht und in der Kampfkunst Muay Thai ausbildet. Die Region ist seit Jahren Schauplatz von Drogenhandel und Kriminalität. Während früher Opium angebaut wurde, wird heute im "Goldenen Dreieck" zwischen Thailand, Burma und Laos mit chemischen Pillen gedealt, so genannten Yabaa-Pillen. Der Abt versucht, den Mönchen und Bewohnern der umliegenden Dörfer eine Perspektive fernab von Drogen und Gewalt zu geben. "360º - Die Geo-Reportage" begleitet ihn bei dieser Mission.
Im Bergland Nordthailands, mitten im von Drogenhandel und Kriminalität geprägten Goldenen Dreieck zwischen Thailand, Burma und Laos, liegt das Kloster "Zum Goldenen Pferd". Phra Khru Ba Neau Chai, der Abt des Klosters, reitet mit einigen Mönchen in das Dorf Hua Mae Kham. Sie treffen auf den verwahrlosten Pumbui, einen Siebenjährigen, der im Dorf als Dieb und Lügner bekannt ist. Pumbuis Eltern können sich als Tagelöhner nicht um den Jungen kümmern, deshalb gilt er als leichtes Opfer für eine Karriere im Drogengeschäft. Der Abt möchte Pumbui mit ins Kloster nehmen, um ihn zu einem Novizen auszubilden und ihm damit eine Chance auf eine bessere Zukunft zu geben. Im Kloster soll Pumbui wie alle jungen Mönche lernen, Disziplin und Verantwortung zu übernehmen, zum Beispiel durch die Betreuung eines eigenen Pferdes und durch tägliche Übungen in der Kampfkunst Muay Thai. Bevor er sich zum Mönch weihen ließ, war der Abt des Klosters selber Nordthailands Meister in Muay Thai, ein Titel, der ihm von seinen Novizen wie von den Dorfbewohnern der Umgebung Achtung und Respekt einbringt. Neuling Pumbui fällt es zunächst schwer, sich an die strengen Rituale im Kloster zu gewöhnen. Unter anderem plagt ihn das Heimweih. Außerdem ist er die eiserne Disziplin und die strikte Hygiene, die ihm abverlangt wird, nicht gewohnt. Doch dann kommt sein großer Tag. Er soll zu einem Nag, zu einem Novizen-Anwärter, geweiht werden. Dafür muss Pumbui aber bereit sein, sich dem Klosterleben unterzuordnen und acht Gebote zu befolgen, die sein Leben fortan bestimmen werden.
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07:50
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Die Frühlingsforscher
Schmetterlinge
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DETAILS
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Freitag, 18. Mai 2012 um 07.50 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Die Frühlingsforscher
(Frankreich, 2012, 4mn) ARTE
Regie: Simon Bouisson
Schmetterlinge
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08:00
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Frankreichs mythische Orte (5/40)
Conques
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DETAILS
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Freitag, 18. Mai 2012 um 08.00 Uhr
Wiederholungen:
26.05.2012 um 01:25
Frankreichs mythische Orte (5/40)
(Frankreich, 2011, 26mn) ARTE F
Regie: François Chayé
Frankreich verfügt über zahlreiche historische Dörfer. Viele liegen in landschaftlich reizvollen Gebieten und besitzen kulturgeschichtliche Bedeutung. Die Dokumentationsreihe stellt 40 französische Dörfer mit ihren faszinierenden Besonderheiten und Geheimnissen vor. Die fünfte Folge der Reihe besucht das mittelalterliche Dorf Conques, dessen Klosterkirche Sainte-Foy Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist.
Im Departement Aveyron liegt über dem Lot-Tal das mittelalterliche Dorf Conques mit seinen typischen, "Lauze" genannten Steindächern. Die Klosterkirche Sainte-Foy gehört zu den kunstgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten Frankreichs und ist Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Seit mehr als tausend Jahren ist Conques eine wichtige Etappe auf dem Jakobsweg ins spanische Santiago de Compostela. Heute sind hier jedoch nicht nur Pilger, die den Reliquienschrein der Heiligen Fides verehren, sondern auch kulturinteressierte Wanderer anzutreffen.
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08:25
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Erinnere mich
X:enius
Sonnenstürme - Bedrohung aus dem All
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DETAILS
Dossier
Abwechslungsreich und spielerisch - Das neue Wissensmagazin auf ARTE ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
Zum Dossier X:enius
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ZDF / © Barbara Rybol/AVE
Freitag, 18. Mai 2012 um 08.25 Uhr
Wiederholungen:
21.05.2012 um 13:00 22.05.2012 um 17:40
X:enius
(Deutschland, 2012, 26mn) ZDF
Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard
Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.
Sehr starke Sonnenstürme sind selten, aber könnten uns durchaus gefährlich werden. In Extremfällen können sie durch elektromagnetische Verwirbelungen auf ganzen Kontinenten die Stromversorgung lahmlegen. In unserer von der Elektrizität abhängigen Gesellschaft wäre das eine Katastrophe. Sonnenstürme sind gigantische Wolken elektrisch geladener Teilchen, die bei der Kernfusion im Inneren der Sonne entstehen und ins All geschleudert werden. Alle elf Jahre erreicht die Aktivität der Sonne ein Maximum. Um Entstehung und Wirkung von Sonnenstürmen besser zu verstehen und Ausbrüche vorhersagen zu können, arbeiten Astrophysiker und Ingenieure an Hochleistungsteleskopen und speziellen Satelliten. Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen den Astrophysiker Reiner Volkmer am zweitgrößten Sonnenteleskop der Welt: "Gregor" steht auf dem höchsten Berg Spaniens, dem Pico del Teide auf Teneriffa. Hier wollen sie mehr über die Entstehung der besonderen Stürme erfahren
Zwei Moderatorenteams führen abwechselnd durch die Sendung: Dörthe Eickelberg arbeitet als Regisseurin, steht als Kabarettistin auf Berliner Bühnen und wurde bekannt als freche Moderatorin auf dem Internetportal Watchberlin. Der Franzose Pierre Girard arbeitet seit 2006 als Journalist und Nachrichtenkorrespondent in Berlin. Carolin Matzko und Gunnar Mergner präsentierten von 2008 bis 2009 in Doppelmoderation das Jugendmagazin "freiraum" in BR-alpha. Caro Matzko moderiert zudem jeden Freitag das Radio-Szenemagazin "Zündfunk" auf Bayern2. Gunnar Mergner arbeitet als Autor für das BFS-Kinoformat "Kino Kino".
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08:55
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Erinnere mich
Im Bann des Steppenpferdes
Die ehemalige Sportreiterin und Pferdenärrin Jacqueline Ripart aus Aix-en-Provence hat ihre Passion in Kirgisistan gefunden...
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DETAILS
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Freitag, 18. Mai 2012 um 08.55 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Im Bann des Steppenpferdes
(Deutschland, 2007, 43mn)
SWR
Regie: Thomas Wartmann
Die ehemalige Sportreiterin und Pferdenärrin Jacqueline Ripart aus Aix-en-Provence hat ihre Passion in Kirgisistan gefunden, wo sie seit sechs Jahren viel unterwegs ist, um das kirgische "Urpferd" wieder zu finden. Wann immer sie hört, dass irgendwo Bauern oder Nomaden viele Pferde besitzen, sucht sie diese Leute auf. Denn einer von ihnen könnte noch Exemplare der Rasse haben, mit der Dschingis Khan einst Zentralasien eroberte. Jacqueline Riparts Ziel ist es, das ausgestorbene Steppenpferd der Nomaden wieder zu finden, beziehungsweise zurückzuzüchten.
Die Bewohner der ehemaligen Sowjetrepublik Kirgisistan verstehen sich als Nachfahren des großen Mongolenfürsten Dschingis Khan. Sie behaupten, ihre Söhne könnten reiten, bevor sie laufen lernen. Über 3.000 Jahre lang züchteten sie Pferde, die sich in ihrer Genügsamkeit ideal an die rauen Bedingungen des Nomadenlebens angepasst haben. Aber 70 Jahre Kommunismus haben tiefe Spuren in der kulturellen Identität des zentralasiatischen Landes hinterlassen. Unter den Sowjets konnte das zierliche Kirgisenpferd nicht einmal als Fleischlieferant bestehen. Es wurde, wie auch andere Rassen, zu produktivem Schlachtfleisch. Pferderennen und Reiterspiele, seit jeher Brauch bei Familienfeiern, wurden abgeschafft. Doch Anfang der 90er Jahre war der Spuk vorbei. Die Marx- und Lenindenkmäler stürzten, die Kolchosen wurden aufgelöst. Seither beschreiten die Kirgisen einen schwierigen Weg in die Marktwirtschaft und bemühen sich, die Nomadentraditionen wieder aufzunehmen. Die Dokumentation begleitet die ehemalige französische Sportreiterin Jacqueline Ripart bei ihren Bemühungen, die Zucht des kirgisischen "Urpferdes" neu zu beleben. Damit Stuten und Hengste zusammenfinden, veranstaltet sie am Issyk-Kul, einem der höchsten Bergseen der Welt, alljährlich ein großes Reiterfestival. Berittene Bogenschützen, Bänkelsänger und die Jagd mit Adlern und Hunden gehören ebenso zum Programm wie Ringkampf auf Pferden und Ausdauerrennen über Stock und Stein. Der Film porträtiert auch den jungen Pferdetrainer Odiz bei den Vorbereitungen zum Festival 2006. An ihm und seinem zweijährigen Kirgisenhengst hängen die Hoffnungen seines Dorfes. Auch Abdillajan, seine acht Kinder und 16 Enkel sind siegesgewiss. Der ganze Hirtenclan lebt für den Pferdesport: Die Söhne spielen leidenschaftlich Kok-Buro, eine Art Pferdefußball mit einer geköpften Ziege als Ball. Und Tochter Asyyl ist Favoritin beim "Kiz Kumai", dem "Mädchenfangen". Den Männern, die versuchen, ihr im gestreckten Galopp einen Kuss aufzudrücken, wird sie wohl wieder auf dem schnellsten Rappen der Familie entkommen und ihre Gegner - so will es die Spielregel - mit der Reitpeitsche traktieren. Seit sechs Jahren arbeitet Jacqueline Ripart an ihrem Projekt zur Rettung des kirgisischen Pferdes, kämpft gegen Korruption und bürokratische Willkür in einem aufgewühlten Land ohne Infrastruktur. Der Erfolg gibt ihr Recht: Die kulturelle Renaissance des alten Reitervolkes ist im vollen Gange.
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09:40
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Erinnere mich
360° - Geo Reportage
Lamu, die Insel der Esel
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Freitag, 18. Mai 2012 um 09.40 Uhr
Wiederholungen:
25.05.2012 um 07:00
360° - Geo Reportage
(Deutschland, 2011, 43mn)
ARTE
Regie: Vardan Hovhannysian
Auf der Insel Lamu vor der Küste Kenias kommen auf 24.000 Einwohner rund 6.000 Esel. Grund dafür sind die engen Straßen und Gassen der Insel, durch die schlichtweg keine Autos passen. Esel sind dagegen überall in den Inselalltag integriert, sei es als Lastenträger oder Reittier. Einmal im Jahr findet während des Lamu-Kulturfestivals sogar ein weithin bekanntes Eselrennen statt. Der 14-jährige Shee Famao hat dieses Rennen bereits zweimal gewonnen. Nun will er wieder antreten. "360° - Geo Reportage" hat ihn bei den Vorbereitungen beobachtet.
Wohin man auf Lamu auch blickt, überall sieht man mehr oder weniger gut erzogene Esel vorbeitraben. Ob als Transport-, Lasten- oder Reittiere ermöglichen sie vielen Bewohnern der vor der Küste Kenias gelegenen Insel ein regelmäßiges Einkommen. Das gilt auch für den 14-jährigen Shee Famao, der für die Familie sorgen muss, seitdem der Vater sie verlassen hat. Allerdings muss Shee den Esel mieten, denn für ein eigenes Tier fehlt der Familie das Geld. Eine Chance, die Ersparnisse aufzustocken, wäre der Gewinn des jährlichen Eselrennens, das während des Lamu-Kulturfestivals stattfindet. Dieses Rennen hat Shee in der Vergangenheit schon zweimal gewonnen, für einen eigenen Esel hat es bisher aber nicht gereicht. Shee trainiert hart, aber sein Bewährungshelfer droht, ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen. Denn Shee hat - wie viele Jugendliche auf Lamu - mit den ihm anvertrauten Tieren in der Vergangenheit kleine Mengen Marihuana geschmuggelt und häufig die Schule geschwänzt. Als Erziehungsmaßnahme haben ihm die Behörden daher das Reiten der Tiere untersagt. Andererseits attestiert Shees Lehrerin ihrem Schüler, dass er sich in der Schule stark verbessert habe. Und weil Shee später gerne Tierarzt werden will, hilft er schon heute im Esel-Hospital der Insel mit. Kurz vor Beginn des Eselrennens muss der Bewährungshelfer eine Entscheidung treffen. Dann wird sich zeigen, ob der Traum von einem eigenen Esel für Shee wahr werden kann oder nicht.
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10:30
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Erinnere mich
ARTE Reportage
Das Magazin für aktuelle internationale Politik
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DETAILS
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Freitag, 18. Mai 2012 um 10.30 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
ARTE Reportage
(Frankreich, 2012, 52mn) ARTE
Das Magazin für aktuelle internationale Politik wird immer samstags gegen 18.15 Uhr ausgestrahlt. Durch die Sendung führen abwechselnd Andrea Fies und Nathalie Georges. Auf der Grundlage seines redaktionellen Sendeauftrags wirft "ARTE Reportage" den etwas anderen Blick auf wichtige Ereignisse des Weltgeschehens.
Kanada: Die Studenten streiken 75 Prozent höhere Studiengebühren – das wollten sich die 170 000 Studenten in Québec nicht gefallen lassen: Sie streikten und erzwangen den Dialog mit der Regierung. Seit Mitte Februar boykottieren sie die Universitäten nach der Entscheidung der liberalen Regierung unter dem Gouverneur Jean Charest vom September, die Studiengebühren in den nächsten fünf Jahren progressiv auf fast das doppelte erhöhen. Nach 72 Tagen Streik schließlich willigte der zuständige Bildungsminister ein, mit seinen Studenten zu diskutieren. Nun liegt ein neuer Vorschlag der Regierung auf dem Tisch: Sie wollen die Studiengebühren immer noch progressiv aber über einen längeren Zeitraum erhöhen, machen aber Zugeständnisse bei den allgemeinen Studiennebenkosten. Die Studenten müssen nun noch darüber abstimmen. Wie viel Geld sollen die Staaten in ihre Universitäten investieren und wie hohe Studiengebühren dürfen sie von den Studenten verlangen? Soll die öffentliche Hand weiter die Universitäten unterstützen oder lieber die Privaten Universtäten begünstigen? Das sind Fragen, die auch in den Ländern der EU immer wieder neu diskutiert werden. Unsere Reporterin wollte wissen, welche Antworten die Kanadier auf diese Fragen finden werden.
Was gibt’s Neues von „Occupy Wallstreet“? Im Herbst 2011 schlugen sie im Zuccotti Park an der Wallstreet ihre Zelte auf: « Occupy Wallstreet – Besetzt die Wallstreet » schrieben sie auf ihre Banner und protestierten gegen die Macht der Banken, deren Fehlspekulationen die Weltwirtschaft in die Knie zwang. 3000 bis 5000 Besetzer belagerten die Gegend um die Wallstreet – bis die Polizei ihr Lager in der Nacht vom 14. auf den 15. November räumte. Drei Monate später, im Februar 2012, hat die Bewegung ihre Strategie geändert: Statt nur an einem symbolträchtigen Ort demonstrieren sie in vielen Städten im ganzen Land – allerdings mit, so scheint es, enttäuschender Beteiligung. Einige prophezeien bereits das Ende der Bewegung. ARTE Reportage traf einen Repräsentanten von « Occupy Wallstreet » und fragte ihn, wie er die Zukunft der Bewegung sieht. Und wir wollten wissen, ob die Themen aus dem Zuccotti Park von den Kandidaten im Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr aufgenommen werden.
Libyen: Sirte - Stadt der Besiegten Nach neun Monaten erbitterter Kämpfe besiegten die libyschen Rebellen Ende Oktober vergangenen Jahres ihren Diktator: Sirte, der Geburtsort des Obersten Muammar al-Gaddafi war die letzte Bastion seiner Getreuen. Mit Hilfe der NATO und massiven Lufangriffen zwangen die Rebellen die Stadt und ihre Verteidiger in die Knie. Am Ende der Kämpfe war Gaddafi tot und Sirte eine Stadt, die in Trümmern lag – ein Symbol des Sieges über den Diktator und heute die „Stadt der Besiegten“. Die Arte-Reporter wollten wissen, wie die Menschen in Sirte heute leben, vier Monate nach dem Sturz Gaddafis und ein Jahr nach dem Beginn des arabischen Frühlings in Libyen. Das Krankenhaus liegt zur Hälfte in Ruinen: Hier bemühen sich vor allem ausländische Krankenschwestern um eine wenigstens grundlegende medizinische Versorgung. Bezahlt werden sie dafür nicht und eine Rückkehr in ihre Heimat scheint zurzeit unmöglich. Und jeden Tag kommen neue Opfer des Krieges, vor allem Kinder, beim Spielen verletzt von den Waffen, die noch immer überall in den Straßen herumliegen: Minen, Raketenwerfer, die Überreste der gewaltigen Arsenale Gaddafis. An der Universität halten sie schon wieder Vorlesungen, in einem äußerst angespannten Klima. Bewaffnete Männer von islamistischen Milizen patrouillieren dort, sie regeln den Zugang zu den Hörsälen, sorgen für eine Ordnung auf ihre Weise. Auch in den Gefängnissen herrschen sie. In Sirte wird sich entscheiden, ob das libysche Volk bereit ist, die Sünden von gestern für eine bessere und gemeinsame Zukunft zu vergeben.
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11:25
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Der Blogger
Fettleibigkeit - Sache des Staates?
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Freitag, 18. Mai 2012 um 11.25 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Der Blogger
(Frankreich, 2012, 26mn) ARTE F
Regie: Philippe Appietto Moderation: Anthony Bellanger
"Der Blogger", präsentiert durch den französischen Journalisten Anthony Bellanger, widmet sich jede Woche einer europarelevanten Fragestellung und vergleicht die Lösungsansätze der verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten. Er recherchiert im Internet, wertet Statistiken und Pressestimmen aus, veranschaulicht das jeweilige Thema mit dynamisch animiertem Kartenmaterial und führt Expertengespräche, um schließlich eine pointierte Schlussfolgerung liefern zu können. Heute: Fettleibigkeit - Sache des Staates?
Der immer auf die schlanke Linie bedachte Blogger ermittelt in Dänemark, dem Königreich der Milchprodukte, wo der Lebensmittelindustrie eine "Fat Tax" auferlegt wurde. In Italien kümmert sich die Kommunalpolitik um die sogenannten ciccioni, übergewichtige junge Südländer. In Frankreich werben Kampagnen gegen Adipositas und für mehr Leichtigkeit.
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11:50
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360° - Geo Reportage
Palawan, das Dorf der Gefangenen
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Freitag, 18. Mai 2012 um 11.50 Uhr
Wiederholungen:
19.05.2012 um 10:00 25.05.2012 um 09:50 01.06.2012 um 06:55
360° - Geo Reportage
(Deutschland, 2011, 43mn)
ARTE
Regie: Carmen Butta
"Mein Vater ist ein liebevoller Mensch, und ich hatte hier eine glückliche, normale Kindheit," sagt die 16-jährige Cathryn, die seit ihrer Geburt im Gefängnis lebt, ebenso wie ihre kleine Schwester. Der Vater hat drei Menschen umgebracht und lebt mit seiner Familie in der über hundert Jahre alten Iwahig-Strafkolonie auf Palawan. Die philippinische Insel ist eigentlich ein tropisches Paradies mit weißen Stränden, Korallenriffen, Palmen, türkisfarbenen Bächen und üppigem Regenwald, aber eben auch eine Strafkolonie. "360° - Geo Reportage" hat sie besucht.
Iwahig auf der philippinischen Insel Palawan ist ein besonderes Gefängnis. Hier sind die meisten Wächter selbst Häftlinge. Dichter Regenwald umgibt die Strafkolonie und bildet einen natürlichen Grenzwall, der Mauer und Zäune überflüssig macht. Wer von hier fliehen will, kann allein kaum überleben. 28.000 Hektar weit erstreckt sich das Iwahig-Areal im bergigen Inneren der Insel. Zum Gefängnis wurde die tropische Idylle Ende des 19. Jahrhunderts, als die spanischen Kolonialherren politische Aufständische nach Iwahig verbannten. Doch erst 1904, zur Zeit der amerikanischen Besatzung, gründete das US-Militär hier eine Strafkolonie für Unabhängigkeitskämpfer und zwang sie, zur Selbstversorgung die Felder zu beackern. Damals trugen die Häftlinge noch Ketten. Heute wohnen und arbeiten die Insassen hier völlig unbewacht. Doch auch in Iwahig ist das Leben keineswegs so paradiesisch, wie es die Strände, Korallenriffe und Palmen vermuten lassen. Immer wieder bricht Gewalt unter den Häftlingen aus. Und jeder muss für sein Überleben selbst sorgen. Nur 45 Pesos - soviel wie zwei Packungen Instant-Nudeln kosten - zahlt der Staat jedem Gefangenen pro Monat. Wer Geld, eine bessere Arbeit oder einen wichtigen Posten hat, bekommt in Iwahig ein Bett. Wer zur unteren Kaste der Gefangenenhierarchie gehört, dem bleibt nur ein Stück Pappe auf dem Boden. Nur bei guter Führung werden Gefangene in den Freiheitstrakt von Iwahig verlegt. Dort, in der tropischen Natur, wartet dann nicht nur ein Bett auf sie, sondern auch eine Arbeit, die ihnen das zurückgeben könnte, was sie im Gefängnis lange verloren glaubten - ihre Würde.
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