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19:10
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Meine Wiederholung
ARTE Journal
ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin.
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DETAILS
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Montag, 21. Mai 2012 um 19.10 Uhr
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ARTE Journal
(Frankreich, Deutschland, 2012, 20mn) ARTE
ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages. Werktags um 12.45 Uhr und täglich um 19.10 Uhr.
Neue Sendezeit, neues Studio, ein neues Gesicht: "ARTE Journal" berichtet ab 19.10 Uhr über das tagesaktuelle politische Geschehen aus europäischer Sicht. Im wöchentlichen Wechsel präsentieren auf deutscher Seite Nazan Gökdemir und Jürgen Biehle das "ARTE Journal".
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19:30
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Meine Wiederholung
Wildes Deutschland
(1): Der Thüringer Wald - Deutschlands grünes Herz
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DETAILS
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MDR / © MDR/NDR Naturfilm/Capricornum
Montag, 21. Mai 2012 um 19.30 Uhr
Wiederholungen:
04.06.2012 um 13:25
Wildes Deutschland
(Deutschland, 2012, 43mn) MDR
Regie: Uwe Müller
Die Dokumentationsreihe "Wildes Deutschland" präsentiert einzigartige Landschaften und deren Tierwelt in unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Mit Zeitraffer, HD-Zeitlupe, aufwendigen Kamerafahrten und ungewöhnlichen Perspektiven sorgen die Filmemacher für einprägsame Bilder. Nie zuvor gesehene Luft- und Unterwasseraufnahmen zeigen die Einmaligkeit und Vielfalt der porträtierten Biosphärenreservate und Nationalparks. Der erste Teil der Reihe zeigt den Thüringer Wald. Er ist eines der größten Waldgebiete Deutschlands. Berglandschaften, Wiesen, Täler und Gewässer bieten ein vielfältiges Naturerlebnis. Die Landschaft beherbergt viele - auch seltene - Tierarten und inspirierte bereits große Komponisten und Dichter wie Bach, Goethe und Schiller.
Thüringen gilt als Deutschlands grünes Herz. Über ein Drittel seiner Landesfläche ist von Wald bedeckt. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und sogar die scheue Wildkatze findet hier ausreichend Deckung. Im Thüringer Becken, einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, sind Feldhamster noch sehr zahlreich vertreten. Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Nager in Europa. Thüringen ist berühmt für seine Burgen. Am bekanntesten ist die Wartburg bei Eisenach. In vielen alten Mauern haben sich Dohlen und Turmfalken eingenistet. Die Dachstühle kleiner Dorfkirchen bieten seltenen Fledermäusen Unterschlupf, unter anderem dem Großen Mausohr oder der Kleinen Hufeisennase. Über den Gebirgskamm des Thüringer Waldes führt der Rennsteig, einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Die liebliche Landschaft lockt seit Jahrhunderten Naturliebhaber an. Berühmte Komponisten und Dichterfürsten wie Bach, Goethe und Schiller ließen sich von ihr inspirieren.
Mehr als zwei Jahre war der Tierfilmer Uwe Müller mit seinem Team in seiner Heimat mit der Kamera unterwegs. Das Ergebnis ist eine filmische Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes und dessen Umgebung, ein liebevolles Porträt alter Traditionen und reizvoller Landschaften. Zahlreiche Kamerafahrten, Luftaufnahmen und der Einsatz spezieller Technik, wie bewegte Zeitraffer und extreme Zeitlupen, machen die Bilder zu einem visuellen Erlebnis.
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20:15
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Meine Wiederholung
Jean-Louis Trintignant - Der coole Franzose
Ob kommerzieller Italowestern, engagierter Politthriller oder anspruchsvolles Autorenkino - Jean-Louis Trintignant gelang der Erfolg in ganz unterschiedlichen Genres. Seine Art der Darstellung ließ ihn immer authentisch und glaubwürdig sein...
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Montag, 21. Mai 2012 um 20.15 Uhr
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Jean-Louis Trintignant - Der coole Franzose
(118mn) ARTE
Ob kommerzieller Italowestern, engagierter Politthriller oder anspruchsvolles Autorenkino - dem Ausnahmeschauspieler Jean-Louis Trintignant gelang der Erfolg in ganz unterschiedlichen Genres. Seine zurückgenommene, präzise Art der Darstellung - frei von großen Gesten und ausgeprägtem Minenspiel - ließ ihn immer authentisch und glaubwürdig sein. Das beweist auch sein jüngster Auftritt in Michael Hanekes neuestem Film "Amour", der beste Chancen hat, auf dem Filmfestival in Cannes Premiere zu feiern und in dem Jean-Louis Trintignant an der Seite von Isabelle Huppert und Emmanuelle Riva spielt.
Als Brigitte Bardot erfuhr, dass Jean-Louis Trintignant ihr Partner in dem Spielfilm "Und ewig lockt das Weib" sein werde, soll sie gesagt haben: "Der ist doch viel zu klein und hässlich." Einige Wochen später waren die beiden ein Paar. In der Tat wirkt der 1930 geborene Schauspieler Jean-Louis Trintignant zunächst eher unscheinbar. Doch genau diese Zurückgenommenheit, die allerdings mit einer enormen Intensität einhergeht, zeichnet sein Spiel aus. Ob in dem Italowestern "Leichen pflastern seinen Weg" von Sergio Corbucci, dem Politthriller "Z" von Constantin Costa Gavras oder dem Melodram "Drei Farben: Rot" von Krzysztof Kieslowski - stets war seine Darstellungsweise asketisch, präzise, mit nur wenigen Gesten und etwas Mimik. Dabei haftete ihm stets ein Hauch von Unberechenbarkeit an. Jean-Louis Trintignant feierte sowohl in kommerziellen Publikumsfilmen als auch im anspruchsvollem Autorenkino Erfolge. Und damit gelang ihm ein Spagat, der nur wenigen Schauspielern vergönnt ist. Zuletzt spielte Trintignant gemeinsam mit Isabelle Huppert und Emmanuelle Riva in Michael Hanekes jüngstem Film "Amour", der beste Chancen hat, im Mai beim Filmfestival in Cannes Premiere zu feiern. Der ARTE-Themenabend beleuchtet Leben und Werk des französischen Charakter- und Ausnahmeschauspielers.
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20:15
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Das Netz der tausend Augen
Einem Gefangenen, von dem man nicht weiß, was ihm zur Last gelegt wird, gelingt die Flucht aus einem Gefängniskrankenhaus...
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Montag, 21. Mai 2012 um 20.15 Uhr
Wiederholungen:
07.06.2012 um 00:45
Das Netz der tausend Augen
(Frankreich, 1974, 98mn) ARTE
Regie: Robert Enrico Drehbuch: Robert Enrico, Pascal Jardin Musik: Ennio Morricone Schnitt: Eva Zora Darsteller: Jean-Louis Trintignant (David Daguerre), Marlène Jobert (Julia Vandal), Philippe Noiret (Thomas Berthelot), Jean-François Adam (Claude), Solange Pradel (Greta) Autor: Francis Ryck Produzent: Roissy Film Ton: Bernard Aubouy
Einem geheimnisvollen Gefangenen, von dem man nicht recht weiß, was ihm zur Last gelegt wird, gelingt die Flucht aus einem Gefängniskrankenhaus. Nachdem er von Polizei und Militär verfolgt wird, findet er tief in den Cevennen Unterschlupf bei einem einsamen Paar, Thomas und Julia, dem er nach und nach die verworrene Geschichte des politischen Geheimnisses erzählt, weswegen man ihm nach dem Leben trachtet. Wirklichkeit, Erfindung oder Wahnsinn? Die letzte Einstellung des Films liefert des Rätsels Lösung.
Der Film von Regisseur Robert Enrico ist ein Meisterwerk des "Paranoia-Thrillers", einem Subgenre des französischen Kriminalfilms, das vor allem in den 1970er Jahren verbreitet war. Allgegenwärtig ist in diesen Filmen das Misstrauen und die Angst gegenüber der Staatsmacht zu spüren.
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21:55
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Erinnere mich
Meine Wiederholung
Jean-Louis Trintignant
Warum ich lebe
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Montag, 21. Mai 2012 um 21.55 Uhr
Wiederholungen:
02.06.2012 um 12:45 07.06.2012 um 02:25
Jean-Louis Trintignant
(Frankreich, 2012, 76mn) ARTE
Regie: Serge Korber
Mit über 80 Jahren steht der französische Schauspieler Jean-Louis Trintignant noch immer vor der Kamera. Das Porträt dieses Ausnahmeschauspielers von Filmemacher Serge Korber zeigt zum einen die Gründe für Trintignants großen Erfolg und bietet zum anderen auch Einblicke in dessen ganz persönliche Welt.
Der 1930 geborene Schauspieler Jean-Louis Trintignant steht wie kaum ein anderer für 55 Jahre europäisches Kino. Filmemacher Serge Korber ist seit vielen Jahren mit dem Ausnahmemimen befreundet. So entstand sein Porträt unter aktiver Mitarbeit des Schauspielers und wurde zu einer Autobiografie und einer Art filmischem Testament. Diese Reverenz an den französischen Star gewinnt große Aktualität durch Trintignants neuestem Film: "Amour" ("Liebe").In dieser deutsch-französischen Produktion unter der Regie von Michael Haneke spielt Jean-Louis Trintignant an der Seite von Emmanuelle Riva und Isabelle Huppert die männliche Hauptrolle. Filmemacher Serge Korber und Jean-Louis Trintignant begegneten sich in den 60er Jahren. Der damals bereits bekannte Schauspieler war Hauptdarsteller in Korbers letztem Kurzfilm "Der wundersame Regenschirm", dem ersten Film des Produzenten Marin Karmitz. Danach übernahm Trintignant die Hauptrolle in "Le dix-septième ciel", Korbers ersten Spielfilm, der für beide zu einem großen Erfolg wurde. Das nun von Korber realisierte Porträt seines Freundes Trintignant ist eine mehrstimmige Autobiografie, eine kollektive Erinnerung an das Wirken eines einzigartigen Mannes, der in 130 Filmen und rund 50 Theaterstücken mitwirkte. Der sonst extrem verschlossene Trintignant offenbart im Vertrauen auf seinen Freund hier zum ersten Mal auch sehr Persönliches. Er spricht natürlich über Kino und Theater, aber auch von seinen weniger bekannten Aktivitäten als Theaterregisseur, Rennfahrer und Winzer.
Weggefährten aus der Filmwelt wie Constantin Costa-Gavras, Michael Haneke, Claude Lelouch, Jacques Perrin, Marin Karmitz und Margaret Ménégoz sprechen eindrucksvoll über den außergewöhnlichen Menschen und Schauspieler Jean-Louis Trintignant. Die einzelnen Elemente fügen sich in diesem Porträt wie in einem Mosaik zu einem vollständigen Bild zusammen, das dem Zuschauer den Menschen hinter dem großen internationalen Star nahebringt. Ausschnitte aus zahlreichen Spielfilmen sowie Fotos, die teilweise aus Trintignants Privatarchiv stammen, belegen den künstlerischen Werdegang des Schauspielers. Die Originalmusik der Dokumentation komponierte Daniel Mille. Seine Musik untermalt schon seit Jahren die Dichterlesungen, mit denen Trintignant in ganz Frankreich auftritt.
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23:15
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Erinnere mich
Meine Wiederholung
Die Nachtigall und andere Fabeln
Die Nachtigall ist seit jeher die Protagonistin zahlreicher Fabeln und Kinderlieder...
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ARTE F / © Elisabeth Carecchio
Montag, 21. Mai 2012 um 23.15 Uhr
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Die Nachtigall und andere Fabeln
(Frankreich, 2010, 96mn) ARTE F
Regie: Chloé Perlemuter Darsteller: Olga Peretyatko (Die Nachtigall), Svetlana Shilova (Der Tod), Elena Semenova (Die Köchin), Edgaras Montvidas (Der Fischer), Ilya Bannik (Der Kaiser von China), Nabil Suliman (Der Kammerherr), Yuri Vorobiev (Der Bonze) Chorleiter: Alan Woodbridge Dirigent: Kazushi Ono Komponist: Igor Strawinsky Inszenierung: Robert Lepage Orchester: Orchestre de l'Opéra national de Lyon
Chinesisches Schattenspiel und vietnamesisches Wassermarionettentheater inspirierten Robert Lepage zu einer zauberhaften Inszenierung von Igor Strawinskys Oper "Die Nachtigall", nach einem Märchen von Hans Christian Andersen. Die weibliche Hauptrolle interpretiert die russische Koloratursopranistin Olga Peretyatko. Bemerkenswert ist auch Dirigent Kazushi Ono an der Spitze des Nationalorchesters Lyon. Die Aufführung auf dem Festival von Aix-en-Provence 2010 wurde von Kritikern und Zuschauern gleichermaßen hoch gelobt.
Die Nachtigall ist seit jeher die Protagonistin zahlreicher Fabeln und Kinderlieder. Hans Christian Andersens Märchen, in dem ein künstlicher Vogel den betörenden Gesang des echten ersetzen soll, inspirierte den jungen Komponisten Igor Strawinsky zu seiner ersten Oper, "Die Nachtigall". 1909 schrieb er unter dem prägenden Einfluss seines Lehrers Rimski-Korsakow den ersten Akt. Dann unterbrach er die Arbeit jedoch, um sich den "Ballets Russes" zu widmen, die ihn berühmt machen sollten. Fünf Jahre später vollendete er die Märchenoper in einem durch Erfahrung gereiften Stil. Die fertige Oper ist ein atypisches Kleinod. Die Inszenierung für das Festival von Aix-en-Provence bringt die schlichte Poesie und den Zauber des ungewöhnlichen Meisterwerkes zur Geltung und lässt alte Techniken wie das chinesische Schattenspiel und das vietnamesische Wassertheater wieder aufleben. Als Vorspiel dienen einige Stücke, die die Beziehung Strawinskys zu seinen russischen Wurzeln und der Volkskunst thematisieren. So erzählt dieser musikalische Abend auch vom fruchtbaren Kampf zwischen Kunst und Natur.
"Ich kann nicht nisten und wohnen im Schlosse, aber lass mich kommen, wenn ich selbst Lust habe, da will ich des Abends dort beim Fenster sitzen und dir vorsingen, damit du froh werden kannst und gedankenvoll zugleich. Ich werde von den Glücklichen singen und von denen, die da leiden; ich werde vom Bösen und Guten singen, das rings um dich her dir verborgen bleibt. Der kleine Singvogel fliegt weit herum zu dem armen Fischer, zu des Landsmanns Dach, zu jedem, der weit von dir und deinem Hofe entfernt ist." - Hans Christian Andersen, "Die Nachtigall", 1843. Der kanadische Regisseur, Autor, Schauspieler und Filmemacher Robert Lepage, geboren 1957 in Québec, zählt zu den ganz großen Theaterkünstlern der Gegenwart. 1993 gründete er seine berühmte Kompagnie "Ex Machina", die er als eine Art Laboratorium begreift, um neue grenzüberschreitende, multimediale Formen von Theater zu erproben. Mit unübertroffener Virtuosität setzt er in seinen faszinierenden szenischen Bilderbögen neue Technologien ein. Berühmt wurde er mit seiner inzwischen legendären Inszenierung "The Dragon's Trilogy" aus dem Jahr 1984, die er 2003 mit neuen Darstellern wieder aufnahm und mit der er weltweit auf Tournee ging. Neben zahlreichen weiteren Regiearbeiten in den 80er- und 90er Jahren entstanden zuletzt "Die andere Seite des Mondes" (2003), ein Solostück, das Lepage im Anschluss auch verfilmte. Im Rahmen des Hans Christian Andersen-Jahres entstand 2005 außerdem "The Anderson Projekt", eine moderne Rockoper, die die Lebensgeschichte des dänischen Märchendichters ins Heute holt. Aufgefallen war Lepage außerdem mit Berlioz' "Faust" in Paris und mit Lorin Maazels Orwell-Stück "1984" in London. Zu den neuesten Kreationen gehören "Le dragon bleu" (2008), "The Lipsynch" (2007) und Strawinskys "The Rake's Progress" aus dem Jahr 2007. Realisiert wurde in jüngster Zeit außerdem das Open-Air-Spektakel "Le Moulin à images" (2008) für den 400. Geburtstag der Stadt Quebec. Mit der berühmten Tänzerin Sylvie Guillem realisierte er 2009 "Eonnagata". "Der Ring des Nibelungen" feierte unter seiner Regie dieses Jahr an der New Yorker Met Premiere. Die Spielzeit 2010 der MET eröffnete Lepage mit der Inszenierung von Wagners "Der Ring des Nibelungen", es folgte "The Tempest" nach William Shakespeare. Zu erwähnen bleibt, dass der vielseitige und mit unzähligen Preisen bedachte Theaterkünstler neben seinen eigenen Bühnenarbeiten auch mehrere Bühnenshows für den Sänger Peter Gabriel in Szene setzte. Olga Peretyatko, geboren 1980 in Leningrad, heute wieder Sankt Petersburg, begann ihre musikalische Laufbahn mit 15 Jahren in ihrer Geburtsstadt, wo sie sich dem Kinderchor des Mariinsky-Theaters anschloss, um in ihrer Lieblingsoper "Carmen" singen zu können. Ab 2002 studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin, bei Brenda Mitchell und Júlia Várady. Die Sopranistin war in mehreren Gesangswettbewerben erfolgreich, unter anderem beim internationalen Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2003 und 2004) und mit einem dritten Preis beim Ferruccio Tagliavini Wettbewerb für Opernsänger (2004, in der Jury: Dame Joan Sutherland). Nach Meisterklassen mit Raúl Giménez gewann sie 2005 den Vierten Internationalen Belcanto Preis beim Festival "Rossini in Wildbad" sowie den zweiten Preis bei Plácido Domingos Gesangswettbewerb Operalia in Paris. 2005 sang Olga Peretyatko in Bad Wildbad die Partie der Tamiri in der modernen Erstaufführung von Giacomo Meyerbeers "Semiramide" unter der musikalischen Leitung von Richard Bonynge. Sie wurde dann vom Internationalen Opernstudio der Hamburger Staatsoper aufgenommen, wo sie mehrere Koloraturrollen übernahm: von Monteverdi über Mozart bis hin zu Donizetti, Offenbach und Wagner. 2007 sang sie die Olympia in "Hoffmans Erzählungen" von J. Offenbach an der Komischen Oper Berlin. Dem Belcanto wandte sie sich mit den beiden weiblichen Hauptrollen der Contessa Folleville und der Corinna in Rossinis "Die Reise nach Reims" an der Accademia Rossiniana in Pesaro (2006) zu; und 2007 sang sie auf dem Rossini Opera Festival die Desdemona in "Otello". Weitere Rollen waren der Waldvogel in Wagners "Siegfried" und Anne Truelove in Strawinskys "The Rake's Progress".
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