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Meine Wiederholung
Durch die Nacht mit ...Stanley Tucci und Tom Rob Smith |
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DETAILS
Dossier
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 05.00 UhrWiederholungen:
Sowohl der Schauspieler Stanley Tucci als auch der Romanautor Tom Rob Smith verbinden ihre künstlerische Identität mit New York. So machen sie sich auf eine nächtliche Reise durch die amerikanische Metropole, die sie unter anderem zu Filmschauplätzen in so unterschiedliche Nachbarschaften wie Harlem und SoHo führt. Stanley Tucci ist das, was man in Amerika einen "Supporting Actor" nennt - er lässt die Schauspieler in den Hauptrollen besonders hell erstrahlen. In den USA ist er seit Jahrzehnten ein Star, Europa erobert er aktuell als Banker mit einem Rest an Gewissen in dem Börsenthriller "Margin Call - Der große Crash". Tucci gilt als Mann mit großem Können und kleinem Ego, der auch Regie führt und Drehbücher schreibt und dessen Modestil nicht erst seit seiner Rolle als rechte Hand von Meryl Streep in "Der Teufel trägt Prada" Legende ist. |
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| 06:00 |
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Meine Wiederholung
Rolando Villazón präsentiert Stars von morgenValeriy Sokolov, Olga Peretyatko, Milos Karadaglic, Francisco Pacho Flores |
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DETAILS
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 06.00 UhrWiederholungen:
Rolando Villazón präsentiert junge Künstler: In der neuen Sendereihe "Stars von morgen" stellt der mexikanische Weltklasse-Tenor Musiker vor, die auf dem besten Weg sind, eine international erfolgreiche Karriere zu machen. In der lockeren Werkstatt-Atmosphäre der Berliner "Kulturbrauerei" beweisen jeweils vier Gäste als Solisten oder im Zusammenspiel mit dem Orchester ihr außergewöhnliches Können. Vielsprachig, temperamentvoll und mit der souveränen Lockerheit, die Villazón auf der Bühne auszeichnet, bereitet er seinen jungen Gästen das Podium für ihren TV-Auftritt. In der ersten Folge "Stars von morgen" begrüßt Rolando Villazón die Sopranistin Olga Peretyatko, den Geiger Valeriy Sokolov, den Gitarristen Milos Karadaglic und den Trompeter Francisco Pacho Flores. |
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| 06:45 |
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Meine Wiederholung
KarambolageSonntags um 19.30 Uhr führt "Karambolage" in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten. |
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 06.45 UhrWiederholungen:
Sonntags um 19.30 Uhr führt "Karambolage" in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten, wagt in kurzen Rubriken einen humorvollen, zuweilen auch kritischen Blick auf Besonderheiten deutscher und französischer Alltagskultur und entschlüsselt sie auf ungewohnte Weise: Ein Wort, ein Gegenstand, die Einrichtung eines Büros, ein Kleidungsstück ... vieles erscheint plötzlich in einem anderen Licht, wenn man es mit fremden Augen sieht. (1): Der Gegenstand |
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| 07:00 |
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Meine Wiederholung
Mit Schirm, Charme und MeloneFahrkarten in die Vergangenheit |
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 07.00 UhrWiederholungen:
"Mit Schirm, Charme und Melone" löst das Agentenduo John Steed und Emma Peel die skurrilsten Fälle. Spionage, Science-Fiction, Krimi oder Komödie? In dieser Folge: Emma und Steed heften sich an die Fersen eines Diktators, der über eine von Schleusern professionell genutzte Fluchtroute untertauchen will. Um den genauen Weg der Verbrecher ausfindig zu machen, doubelt Steed selbst einen Banditen und entdeckt, dass sich auf der mysteriösen Fluchtstrecke eine Zeitmaschine befindet, die es mit den Reisenden alles andere als gut meint... Zwei Agenten - Paxton und Vincent - werden mit äußerst antiquierten Waffen ermordet: einer Pistole aus dem 16. und einem französischen Dolch aus dem 18. Jahrhundert. Die beiden sollten eine Fluchtroute ausfindig machen, auf der bereits einige Gangster unwiederbringlich aus England verschwunden sind. Ein Blatt Papier, das Emma in Vincents Fingern findet, bietet zwei Hinweise. Offenbar will sich Josino, ein nach England geflohener Diktator, der Fluchtstrecke bedienen, um endgültig unterzutauchen. |
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| 08:00 |
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Nächster Halt - Peking (4/5)Die Kulturszene |
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 08.00 UhrWiederholungen:
Die Reihe "Nächster Halt" reist in Metropolen der Welt mit glanzvoller Vergangenheit und vielversprechender Zukunft. Die französische Journalistin Emmanuelle Gaume führt jeweils in Stadtviertel, die entweder radikalen Wandel verkörpern oder fest in der Geschichte verankert sind. In der aktuellen Ausgabe der Reihe stehen fünf Touren durch Chinas Hauptstadt Peking auf dem Programm. Für die vierte Folge der Reihe hat sich Emmanuelle Gaume in der Kunst- und Kulturszene Pekings umgesehen. Peking ist nicht nur die politische, sondern auch die kulturelle und künstlerische Hauptstadt Chinas. Die Museen der Stadt gelten als die bedeutendsten des Landes und bergen klassische Kulturschätze sowie jahrtausendealtes Wissen. Aber auch die aktuelle Kultur ist in Peking stark vertreten. Sie lebt vor allem auf der Straße, in den Geschäften und in den großen Galerien, in denen hochkarätige nationale wie internationale Künstler ausstellen. Das heutige China bringt neue Talente hervor. So macht sich das Reich der Mitte nicht nur in der Welt der Wirtschaft, sondern auch in der internationalen Kunst- und Kulturszene einen Namen. |
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| 08:25 |
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Erinnere mich
X:eniusBabys - Wie fördern wir sie richtig? |
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Dossier
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 08.25 UhrWiederholungen:
Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich. Bis vor 20 Jahren glaubte man noch, dass Babys im Mutterleib wenig bis nichts von ihrer Umwelt wahrnehmen und weitgehend reflexgesteuert sind. Heute jedoch wissen die Forscher, wie viel die Kleinen schon im Mutterleib von ihrer Umwelt mitbekommen und sich nach ihrer Geburt sogar noch daran erinnern können. Zwei Moderatoren-Teams führen abwechselnd durch die Sendung: |
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| 08:55 |
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Moderne Ruinen (4/5)Fordlândia - Henry Fords Utopia im Amazonas |
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 08.55 UhrWiederholungen:
Verfallende Denkmäler der Moderne, die von Aufstieg und Fall, von wirtschaftlicher Blüte, geplatzten Träumen und utopischen Visionen sowie von strukturellen Veränderungen und politischen Umwälzungen im 20. Jahrhundert erzählen, stehen im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe. Die einzelnen Folgen demonstrieren, wie sich die Natur - unbeeindruckt von allen menschlichen Eingriffen - den verlorenen Lebensraum zurückerobert. Die vierte Folge der Reihe stellt die einstige Musterstadt Fordlândia vor, die der amerikanische König des Automobils Henry Ford im brasilianischen Dschungel errichten ließ. Ende der 20er Jahre realisiert der amerikanische Autokönig Henry Ford mitten im brasilianischen Dschungel seinen Traum: Er baut eine Musterstadt, in der die Menschen nach seinen Idealen leben sollen. Gepflegte Einfamilienhäuser mit Strom und Wasser, ein modernes Krankenhaus und eine Kleinindustrie mit Stechuhren und Werkssirenen entstehen. Die einheimische Presse feiert Henry Ford als "Jesus Christus der Industrie", der endlich Wohlstand und Fortschritt in den Urwald bringt. Urwald bringt. |
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| 09:40 |
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Erinnere mich
Mit Schirm, Charme und MeloneVorsicht Raubkatzen! |
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DETAILS
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 09.40 UhrWiederholungen:
"Mit Schirm, Charme und Melone" löst das Agentenduo John Steed und Emma Peel die skurrilsten Fälle. Spionage, Science-Fiction, Krimi oder Komödie? ARTE zeigt die britische Kultserie "Mit Schirm, Charme und Melone" - im englischen Original "The Avengers" - aus den 60er Jahren mit Patrick Macnee und Diana Rigg in den Hauptrollen. In dieser Folge: Ist ein Löwe oder ein Tiger entflohen, der Geschäftsleute und Preisbullen zerfleischt? Steed geht auf Safari, um die „Großkatze“ aufzuspüren, aber sein Jagdkollege wird getötet, und zwar in einem Schutzkäfig! Die dürftigen Hinweise führen Steed schließlich zu P.U.R.R.R., der „Philantrophischen Union zur Rettung, Rekreation und Rekonvaleszenz von Katzen“. |
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| 10:30 |
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Erinnere mich
MikrobeLettland |
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 10.30 UhrWiederholungen:
Schnappschüsse aus der Ex-UdSSR ist eine Reihe von 15 13-minütigen Kurzfilmen (Dokumentationen und Animationen), die von 15 jungen Regisseuren der ehemaligen Sowjetrepubliken gedreht wurden. Sie spiegeln den Blick einer neuen Generation auf ihre im Umbruch begriffene Welt wider. Diese Generation traf der Wechsel des Systems, in dem sie sozialisiert wurde, mit voller Wucht. Ganz unvorbereitet war sie mit Problemen wie Identität, Arbeitslosigkeit und Krise konfrontiert. Mikrobe, knapp 15 Jahre alt, geht noch zur Schule. Er ist intelligent, aber undiszipliniert. Seine Leidenschaft gilt dem Skaten. Unablässig vollführt er dieselben Figuren und fällt dabei immer wieder auf die Nase. Beim Flirten stellt er sich ungeschickt an, obwohl er viel über Sex redet. Mikrobe raucht und trinkt. Eines Tages wird er bewusstlos und volltrunken auf der Straße aufgefunden. Er verspricht, sich zu bessern - falls er es schafft ... Der 30-jährige Regisseur Dzintars Dreibergs zeichnet sich unter den Nachwuchstalenten der baltischen Staaten durch seine besondere Gabe aus, die Wirklichkeit vorurteilslos einzufangen. |
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| 10:45 |
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Erinnere mich
Wege aus der ArbeitslosigkeitDie Wirtschaftskrise erreicht den Arbeitsmarkt - ein weithin gefürchtetes Szenario. Doch erzwingt wirtschaftliche Rezession Massenentlassungen, wie sie in Frankreich stattgefunden haben? Nicht unbedingt, wie der Themenabend am Beispiel von Baden-Württemberg zeigt... |
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 10.45 UhrWiederholungen:
Die Wirtschaftskrise erreicht den Arbeitsmarkt - ein weithin gefürchtetes Szenario. Doch erzwingt wirtschaftliche Rezession Massenentlassungen, wie sie in Frankreich stattgefunden haben? Nicht unbedingt, wie der Themenabend am Beispiel von Baden-Württemberg zeigt. Ist doch die Finanzkrise von 2007/2008 am "Ländle", Deutschlands Musterregion, scheinbar spurlos vorübergegangen. Doch auch hier öffnet sich die soziale Schere, und der Widerstand gegen Soziallabbau und einseitige Entscheidungen von oben wächst, wie Proteste gegen Hartz IV und "Stuttgart 21" bezeugen. Das Thema Arbeitslosigkeit ist derzeit aktueller denn je. Die weltweite Finanzkrise hat für sinkende Beschäftigtenzahlen in verschiedenen europäischen Ländern gesorgt. Aber wirtschaftliche Rezession ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit massenhaftem Verlust von Arbeitsplätzen. Das hat die vergangene Krise, die im Herbst 2007 begann, zumindest für Deutschland gezeigt. Ein großangelegtes Konjunkturprogramm und die flächendeckende Einführung von Kurzarbeit haben vielen Beschäftigten in Deutschland ihren Arbeitsplatz erhalten. |
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| 10:45 |
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Erinnere mich
Volkskrankheit ArbeitslosigkeitWährend in den 50er und 60er Jahren der Arbeitsmarkt boomte sieht die Lage heute ganz anders aus. |
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 10.45 UhrWiederholungen:
Während in den 50er und 60er Jahren der Arbeitsmarkt boomte und zahlreiche Unternehmer mit allerlei Angeboten Beschäftigte in ihre Firmen lockten, sieht die Lage heute ganz anders aus. Zeitverträge, Teilzeitarbeit, Kurzarbeit und prekäre Beschäftigungen mit aufstockenden Sozialleistungen halten viele Arbeitnehmer gefangen in einem Zyklus zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Da diese Entwicklung schon über einen längeren Zeitraum anhält, scheinen sich Gesellschaft und Politik daran zu gewöhnen. Schon zwei Drittel aller auf dem Arbeitsmarkt angebotenen Beschäftigungen sind befristet, und massiver Protest bleibt aus. In den 50er Jahren beschäftigte Peugeot im Stammwerk Sochaux bis zu 42.000 Mitarbeiter. Stadt- und Unternehmensentwicklung bedingten sich gegenseitig. Schulen, Verkehrsmittel, Geschäfte, Restaurants und sogar die Wohnungen für die zu Tausenden aus Nordafrika und Osteuropa angeheuerten Arbeiter waren auf Peugeot und seine Beschäftigten zugeschnitten. Wer eingestellt wurde, hatte ausgesorgt. Heute arbeiten im Werk von Sochaux noch 12.000 Beschäftigte. Aus den Kindern der einstigen Arbeiter sind Arbeitslose oder Zeitarbeiter geworden. Und direkt an den Fließbändern stehen nur noch 6.000 Arbeiter, von denen jeder Dritte befristet eingestellt wurde. |
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| 11:50 |
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Erinnere mich
Gemeinsam sind wir stark!Warum ist es in Deutschland zu weniger Entlassungen gekommen als in anderen europäischen Ländern? |
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Donnerstag, 23. Februar 2012 um 11.50 UhrWiederholungen:
Warum ist es in Deutschland während der Rezession als Folge der Wirtschaftskrise 2007 zu weniger Entlassungen gekommen als in anderen europäischen Ländern? Neben dem Rückgriff auf flächendeckende Kurzarbeit griffen in Deutschland Maßnahmen, die bereits in den 90er Jahren zwischen den Tarifparteien ausgehandelt worden waren. Dabei geht es vor allem um den Verzicht auf Gehaltssteigerungen und Sozialleistungen im Gegenzug zu Arbeitsplatzgarantien. Die Dokumentation zeigt am Beispiel Baden-Württembergs, dass die geringe Arbeitslosenquote in Deutschland allerdings keine Garantie gegen Prekarität und Verarmung ist. Obwohl Deutschland härter von der Rezession getroffen wurde als Frankreich, wurden hier zwischen 2008 und 2010 fünfmal weniger Menschen entlassen als im Nachbarland. Die Arbeitslosigkeit ist weiterhin rückläufig. Doch die Sicherung der Arbeitsplätze wäre allein durch den massiven Einsatz von Kurzarbeit nicht möglich gewesen. Seit den 90er Jahren haben deutsche Unternehmen bei den Tarifverhandlungen im Gegenzug zu Arbeitsplatzgarantien mehr Flexibilität ausgehandelt und die Gewerkschaften den Verzicht auf Sozialleistungen akzeptiert, um Entlassungen zu vermeiden. |
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