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19:00
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Meine Wiederholung
ARTE Cannes
Festival de Cannes 2012
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DETAILS
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Samstag, 26. Mai 2012 um 19.00 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
ARTE Cannes
(Frankreich, Deutschland, 2012, 15mn) ARTE
Festival de Cannes 2012
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19:15
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Meine Wiederholung
ARTE Journal
ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin
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DETAILS
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Samstag, 26. Mai 2012 um 19.15 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
ARTE Journal
(Frankreich, Deutschland, 2012, 15mn) ARTE
ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages. Werktags um 12.45 Uhr und täglich um 19.10 Uhr.
Neue Sendezeit, neues Studio, ein neues Gesicht: "ARTE Journal" berichtet ab 19.10 Uhr über das tagesaktuelle politische Geschehen aus europäischer Sicht. Im wöchentlichen Wechsel präsentieren auf deutscher Seite Nazan Gökdemir und Jürgen Biehle das "ARTE Journal".
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19:30
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Meine Wiederholung
360°- Geo Reportage
Slab City, wildes Leben in der Wüste
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DETAILS
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ARTE / © MedienKontor/Carolin Reiter
Samstag, 26. Mai 2012 um 19.30 Uhr
Wiederholungen:
27.05.2012 um 13:10 01.06.2012 um 11:55 02.06.2012 um 10:00
360°- Geo Reportage
(Deutschland, 2012, 43mn) ARTE
Regie: Carolin Reiter
Slab City ist wahrscheinlich der ungewöhnlichste Ort in den USA. Hier leben Aussteiger, Künstler, Hippies und Anarchisten in ihren Wohnmobilen - mietfrei und von gesellschaftlichen Zwängen unbehelligt. Es gibt keinen Bürgermeister, keine Polizeistation, keinen Arzt, keinen Shop. Auch auf Strom, Gas und fließendes Wasser muss man hier verzichten. Dafür darf jeder so leben, wie er will: die abenteuerlustige Seniorin, die jeden Winter in ihrem Luxuswohnmobil anreist, der Althippie, der verarmte Musiker oder die achtköpfige Familie, die es durch Obdachlosigkeit hierher verschlagen hat. Alle achten in Slab City auf ein sorgsames Miteinander. "360° Geo Reportage" hat das Aussteigerleben in Kaliforniens Colorado-Wüste begleitet.
Das Leben in Slab City, dem wohl ungewöhnlichsten Ort Nordamerikas, ist hart. Wasser gibt es nur an der Tankstelle, Elektrogeräte müssen mit Solarenergie betrieben werden. Eine heiße Mineralquelle in der Nähe dient als Bad. Seit den 50er Jahren lockt das einstige Militärgelände mitten in der kalifornischen Colorado-Wüste die "Snow Birds" an, Menschen, die vor dem Winter in Maine, Alaska oder Kanada flüchten. Es sind zumeist Rentner, die ihr Haus verkauft haben und für den Rest ihres Lebens in Wohnmobilen der Sonne hinterher ziehen. Die 66-jährige Sherry Sheets ist ein echtes "Snow Bird". Im Singleclub von Slab City trifft sie sich mit Gleichgesinnten zur Happy Hour für Gesellschaftsspiele oder andere Vergnügungen. Wayne Gardner (67) lebt seit 35 Jahren in Slab City und ist ein Einzelgänger. Obwohl er irgendwo noch ein Haus besitzt, bleibt er fast das ganze Jahr über in seinem Wohnmobil. "Kühlschrank-Wayne", wie man ihn hier nennt, kennt sich mit Camping-Elektrogeräten hervorragend aus und wird gerne für alle möglichen Reparaturen gerufen. Berühmt geworden ist Slab City durch den "Salvation Mountain", eine farbenfrohe Lehmburg des christlichen Künstlers Leonard Knight. Schauspieler und Regisseur Sean Penn drehte mehrere Szenen seines Hollywoodfilms "Into the Wild" in der skurrilen Camperstadt. Bis heute zieht die besondere Atmosphäre aus Kreativität und Anarchie Künstler und andere Freigeister an. Seit neuestem jedoch wird Slab City immer öfters Ziel von Obdachlosen, die in der aktuellen Wirtschaftskrise alles verloren haben. Zu ihnen gehört Allie Neill. Die 18-Jährige lebt unfreiwillig mit ihren Eltern und fünf kleinen Geschwistern in einem engen Wohnmobil. Doch in der Atmosphäre von Slab City gelingt es Allie, ihren Traum zu träumen: Sie will berühmt werden.
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20:15
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Meine Wiederholung
Pioniere: Die Erfinder der Düsenjets
Wie selbstverständlich steigen Menschen heute in ein Flugzeug und lassen sich bequem und leise über Kontinente hinweg an ihr Wunschziel bringen. Das war nicht immer so...
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DETAILS
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ZDF / © Birgit Tanner/Story House Productions
Samstag, 26. Mai 2012 um 20.15 Uhr
Wiederholungen:
27.05.2012 um 14:05 02.06.2012 um 10:55
Pioniere: Die Erfinder der Düsenjets
(Deutschland, 2012, 51mn) ZDF
Regie: Mira Thiel, Birgit Tanner
Wie selbstverständlich steigen Menschen heute in ein Flugzeug und lassen sich bequem und leise über Kontinente hinweg an ihr Wunschziel bringen. Das war nicht immer so. Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Deutschen Hans Pabst von Ohain und des Engländers Frank Whittle, die unabhängig voneinander in den 30er Jahren auf den Gedanken kamen, den Düsenantrieb für Flugzeuge zu nutzen. Um diese Technik durchzusetzen und so die Luftfahrt zu revolutionieren, mussten sie zahlreiche Widerstände überwinden.
Heute sind Flugzeuge riesengroß und trotzdem elegant. In kurzer Zeit bringen sie jeden überall hin, auch über Meere und Kontinente hinweg. Möglich wurde das durch eine Erfindung, die ein Deutscher und ein Engländer nahezu zeitgleich machten. Ihre Idee sollte die Luftfahrt revolutionieren. Der Physikstudent Hans Pabst von Ohain ist Anfang der 30er Jahre ein begeisterter Segelflieger. Doch als er zum ersten Mal als Passagier in der legendären Junkers Ju 52, auch "Tante Ju" genannt, mitfliegt, ist er schockiert. Die Propeller-Maschine ist laut und stinkt nach Abgasen. Mit dem ruhigen Gleiten eines Segelfliegers ist das nicht zu vergleichen. Hans Pabst von Ohain denkt über einen neuen Flugzeugantrieb nach, der den herkömmlichen Propellern überlegen sein sollte. Was Hans Pabst von Ohain nicht weiß: Frank Whittle hatte schon Jahre vor ihm die Idee eines neuen Flugzeugantriebs. Der Engländer war schon als Kind vom Fliegen fasziniert. Immer schneller will er immer höher hinaus. Doch die Leistung von Propeller-Maschinen ist aus physikalischen Gründen begrenzt. Auch Whittle erkennt, dass ein Triebwerk notwendig ist, das Schub erzeugt. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieser beiden Pioniere, die gegen viele Widerstände nicht nur eine neue Technik erfanden, sondern die Luftfahrt revolutionierten. Die sich durch Rückschläge und das Unverständnis ihrer Umwelt nie entmutigen ließen, sondern an ihrer Vision festhielten, bis sie Wirklichkeit wurde. Parallel zu dieser spannenden Geschichte verfolgt die Dokumentation die Arbeit an einem Düsentriebwerk des neuesten Typs.
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21:05
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Meine Wiederholung
Terra X
Das unsichtbare Netz
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DETAILS
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Samstag, 26. Mai 2012 um 21.05 Uhr
Wiederholungen:
27.05.2012 um 15:00 02.06.2012 um 11:50
Terra X
(Deutschland, Großbritannien, Frankreich, 2010, 52mn) ZDF
Regie: Axel Engstfeld
Am 12. Dezember 1901 lauscht der italienische Physiker und Elektroningenieur Guglielmo Marconi in Glace Bay, Neuschottland, erstmals auf Funksignale aus dem 3.000 Kilometer entfernten England. Das Ziel seiner Arbeit ist, dass Nachrichten drahtlos den Atlantik überqueren. Zuvor war es mit seiner Technik bereits gelungen, Funksignale zwischen Schiffen zu versenden, die somit Notsignale absetzen konnten, ohne Sichtkontakt zu anderen Schiffen zu haben. Um Marconis Erfindung begann ein wahrer Wettstreit, war sie doch für die Marine von größtem Nutzen.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts können Schiffe nur per Flaggensignal miteinander kommunizieren, also nur dann, wenn sie Sichtkontakt haben. In der Weite des Ozeans sind sie vollkommen isoliert und niemand erfährt, wenn Seeleute in bedrohliche Situationen geraten. Diese Situation will der junge italienische Physiker und Elektroningenieur Guglielmo Marconi mit seiner Erfindung der drahtlosen Telegrafie ändern. Marconi war ein schlechter Schüler, konnte weder die Universität noch die Marineakademie besuchen, doch Elektrizität faszinierte ihn von Kindheit an. In England, der damals führenden Nation in der Seefahrt, meldet er seine Erfindung zum Patent an. Dort gründet er eine Firma und führt spektakuläre Versuche durch. Mit 23 Jahren ist er weltberühmt und steinreich. Als er auf dem besten Weg ist, ein Monopol aufzubauen, ruft diese Tatsache mächtige Gegner auf den Plan. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. erkennt den militärischen Nutzen von Marconis bahnbrechender Entdeckung für die Marine und schickt seinen Vertrauten Adolf Slaby nach England. Zurück in Deutschland baut Slaby Marconis Geräte nach. Es kommt zu einem Wettlauf der Systeme. In Deutschland wird Telefunken gegründet, um Marconi den Weltmarkt streitig zu machen. Doch der hat längst kühnere Pläne: Er will mit seiner Telegrafie drahtlos den Atlantik überbrücken. Jahrelang kämpft er für diese Vision, riskiert sein gesamtes Vermögen. Erst Jahre später soll sich die drahtlose Telegrafie endgültig durchsetzen. Als im April 1912 die "Titanic" sinkt und 700 Passagiere aus den eisigen Fluten gerettet werden, verkündet der Postmaster General: All diese Menschen wurden von einem Mann gerettet: Mr. Marconi. Von diesem Tag an war es für alle Schiffe mit mehr als 50 Passagieren an Bord Pflicht, ein telegrafisches System zu installieren.
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22:00
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Meine Wiederholung
Vivienne Westwood
Do It Yourself
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DETAILS
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Samstag, 26. Mai 2012 um 22.00 Uhr
Wiederholungen:
10.06.2012 um 05:00
Vivienne Westwood
(Frankreich, Großbritannien, 2010, 58mn) ZDF
Regie: Letmiya Sztalryd
Sie ist die Queen der Modewelt. Seit 1970 nimmt Vivienne Westwood Mode buchstäblich auseinander, um sie immer wieder neu zu erfinden. Was treibt die britische Modeschöpferin an? Dieser Frage ist die französische Filmemacherin Letmiya Sztalryd nachgegangen und hat Vivienne Westwood ein Jahr lang mit der Kamera begleitet. Entstanden ist ein intimes Porträt einer ungewöhnlichen Frau, Modeschöpferin, Künstlerin und Aktivistin, der jegliche Form von Konformismus zutiefst zuwider ist.
Sie fährt zu jeder Jahreszeit Fahrrad und trägt zu jeder Jahreszeit und bei jeder Gelegenheit hochhackige Schuhe. Sie ist nie krank, geht nie in die Sonne und verachtet Ferien und Urlaub. Verheiratet ist sie seit 1992 mit dem 25 Jahre jüngeren Österreicher Andreas Kronthaler, der nicht nur Ehemann sondern auch Artistic Director in ihrem Modeunternehmen ist. Vivienne Westwood ist heute Lady Westwood und auch mit 69 Jahren noch so subversiv und provokativ wie die Punk-Bewegung, deren Look sie maßgeblich prägte. Sie ist keine Mode-Designerin im klassischen Sinne. Vivienne Westwood macht Mode ununterbrochen nieder, um sie immer wieder neu zu erfinden und hat damit die Seele einer echten Revolutionärin. Mit Korsetts und "falschen Hinterteilen" lässt sie den Geist von 1789 wieder aufleben. In ihrer Arbeit wird sie nicht müde, eine Geschichte der Geschichte zu erzählen. Die Modeschöpferin ist voller Paradoxe und Widersprüche. Mit schwarzen Slogans auf weißen T-Shirts wie "I'm Expansiv" oder "I love crap", die sie in ihrer legendären Boutique "World's End" erfolgreich verkauft, zieht sie in ihren ganz persönlichen Anti-Konsum-Krieg. Konsum und ununterbrochene Zerstreuung sind in den Augen der ehemaligen Grundschullehrerin zwei der Hauptübel unserer Zeit. Um darauf aufmerksam zu machen, wählt sie manchmal auch ungewöhnliche Wege. Die französische Filmemacherin Letmiya Sztalryd begleitet Vivienne Westwood bei der öffentlichen Vorführung ihres politischen Manifests mit englischen Schulkindern, über dessen Botschaft nicht nur die Kinder nachdenken müssen.
Die Dokumentation nähert sich in ihrer Erzählweise dem Charakter von Vivienne Westwood an: Rhythmus und Tempo bestimmen den Film, geben aber auch Momenten der Reflexion Raum. Letmiya Sztalryd begleitet Vivienne Westwood und ihren Mann Andreas Kronthaler bei den Vorbereitungen für die großen Shows in Paris und erfährt viel über die teilweise sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen der beiden. Sie besucht sie zu Hause und lässt Lady Westwood aus ihrer Kindheit berichten. Der Filmemacherin gelingt ein tiefer Einblick in das Leben und Schaffen einer ungewöhnlichen und gleichermaßen exzentrischen wie liebenswerten Frau und Modeschöpferin, die immer wieder für Überraschungen sorgt.
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23:00
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Meine Wiederholung
Tracks
Anlässlich der internationalen Filmfestspiele in Cannes rollt "Tracks" den roten Teppich aus - für Rick Genest...
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DETAILS
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Samstag, 26. Mai 2012 um 23.00 Uhr
Wiederholungen:
29.05.2012 um 05:00 01.06.2012 um 01:50
Tracks
(Frankreich, 2012, 54mn) ARTE F
Anlässlich der internationalen Filmfestspiele in Cannes rollt "Tracks" den roten Teppich aus - für Rick Genest alias "Zombie Boy", einen Superhelden aus Fleisch und Blut!
(1): Rick genest alias "Zombie Boy" Sein bürgerlicher Name ist weniger bekannt, im Gegensatz zu seinem Konterfei, seit ihn Lady Gaga und Thierry Mugler entdeckt haben: "Zombie Boy" ist von Kopf bis Fuß als verwesender Leichnam tätowiert, mit insgesamt 139 Knochen und 176 Insekten. Auf ihn passt der Begriff des "Human Marvel" aus der mysteriösen Schaubudenwelt der Sideshows. Die "stärksten Männer der Welt" und andere Jahrmarktattraktionen der 1930er-Jahre hatten die Erfinder der Superhelden zu den Marvel Comics inspiriert. Im Zweiten Weltkrieg hießen die Serienhelden Captain America oder Human Torch, später gingen die Abenteuer von Superman, Batman oder den Fantastischen Vier um die ganze Welt und dienten schließlich als Vorlage für aufwendige Hollywood-Kinoproduktionen. "Zombie Boy" ist sehr gefragt: Seine faszinierende Ganzkörpertätowierung exponierte er im Rahmen der Pariser Show "Beautiful People", er war Model für die Fashion Week und performt in seiner eigenen Freakshow. Für das "Tracks" Special "Superhelden" ließ sich der 26-jährige Kanadier auf ein Exklusivinterview ein.
(2): Ron Kovic: Krieg dem Krieg! Ron Kovic überlebte, allerdings querschnittsgelähmt, die Hölle von Vietnam und kehrte als Kriegsopfer und Held in die USA zurück. Geboren in Wisconsin am 4. Juli 1946, dem amerikanischen Nationalfeiertag, trat er 1964 den Marines bei und meldete sich freiwillig nach Vietnam. Am 20. Januar 1968 wurde er bei einem Angriff auf ein vietnamesisches Dorf an der Wirbelsäule getroffen. Zurück in der Heimat wurde Ron Kovic in ein New Yorker Krankenhaus eingeliefert, in dem Vietnam-Veteranen wie in einem Sterbeheim ihrem Schicksal überlassen wurden. Der Schock war groß für den 22-jährigen Soldaten, der sich von dem Land, für das er gekämpft hatte, betrogen fühlte. Von da an mutierte er zum Anti-Kriegs-Aktivisten. Ron Kovics Lebensgeschichte wurde 1989 von Oliver Stone, ebenfalls ein Vietnam-Veteran, in "Geboren am 4. Juli" verfilmt, mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Seither ist er das Gesicht der amerikanischen Anti-Kriegsbewegung. Der inzwischen 65-Jährige demonstriert auch heute noch gegen bewaffnete Einsätze der Vereinigten Staaten im Ausland: Bei den Protestmärschen gegen die Kriege im Irak oder in Afghanistan war Ron Kovic immer an vorderster Front.
(3): Bagelheads: Guten Appetit! Die amerikanische Schwulenszene praktiziert das "Bodmod" schon seit rund 30 Jahren, jetzt importierte der japanische Fotograf und Journalist Keroppy Maeda den Trend ins Land der aufgehenden Sonne. Seither konnte Keroppy seine ersten "Bagelhead"-Partys organisieren. Dabei pumpen sich Fetischisten Kochsalzlösung unter die Stirnhaut, bis dort eine Schwellung entsteht. Wer den echten "Bagel"-Effekt erzielen will, drückt sich währenddessen den Daumen in die Stirn, um eine Vertiefung in der Mitte zu schaffen. Das Ganze hält etwa zehn Stunden, dann hat der Körper die Flüssigkeit wieder absorbiert. Und am nächsten Tag im Büro sieht keiner mehr was davon ...
(4): Flesh Gordon: Der Herr der Ringe Flash Gordon, Superheld, Jahrgang 1934. Die Comicserie, aus der 20 Jahre später eine Fernsehserie entstand, faszinierte damals Tausende Kids, nicht nur in Amerika. Auch der in einer Pariser Vorstadt aufgewachsene George Lucas verpasste als Zehnjähriger keine einzige Folge. Als Erwachsener arbeitete George in einer Versicherung - bis sein Leben eines schönen Tages im Jahr 1980 eine 360°-Wendung erfuhr: George Lucas wurde Flesh Gordon, der Catcher mit den unerbittlichen Armschrauben. Seither setzt er seine 180 cm und 100 Kilo Muskeln dazu ein, seine Gegner flachzulegen. Sein Outfit: ein kobaltblauer Anzug mit gelben Blitzen, genau wie der Superheld seiner Kindheit. Manchmal verlassen ihn jedoch die Superkräfte: 17 offene Brüche hat sich der französische Supercatcher schon zugezogen.
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23:55
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Erinnere mich
Meine Wiederholung
Introducing@arte live
Einmal im Monat präsentiert die Reihe "Introducing@arte live" aus Berlin Konzerte von Newcomer-Bands aus aller Welt.
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DETAILS
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Samstag, 26. Mai 2012 um 23.55 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Introducing@arte live
(Deutschland, 2012, 90mn) RBB
Regie: Stefan Mathieu
Einmal im Monat am Samstagabend präsentiert die Reihe "Introducing@arte live" aus Berlin Konzerte von Newcomer-Bands aus aller Welt. Die neueste Ausgabe von "Introducing@arte live" kommt aus dem gerade erst eröffneten Club Bi Nuu im Berliner Stadtteil Kreuzberg, mit Konzerten von I Heart Sharks und Breton.
Die Indietronic-Band I Heart Sharks gibt es seit fünf Jahren. Sie kommen aus New York, Bayern und London, getroffen haben sie sich in Berlin. Simon Wangemann spielt an der Gitarre und bedient den Synthesizer, Georg Steinmaier das akustische Set und das Sample Pad und Pierre Bee singt mit seinem südenglischen Akzent wunderbar tanzbare Lieder wie "Wolves" oder "Aerobics". "Wolves" war die erste EP der Band, sie erschien im Sommer 2010, bevor ein Jahr später im Oktober ihr erstes Album "Summer" auf den Markt kam. Im Song "Aerobics" erinnert sich Pierre an eine gemeinsame Nacht mit einem Mädchen, die er heute bereut. Die geradlinige Akustik fordert zum Tanzen auf und zieht weg vom Alltagsstress. So wie Pierre von der unglücklichen Beziehung. Die Londoner Gruppe Breton ist ein echter Geheimtipp: Die fünf Freunde Roman Rappak, Adam Ainger, Ian Patterson, Daniel McIlvenny und Alex Wadey sind wahre Multitalente. Zu ihrer Musik fügen sie andere Kunstformen wie Literatur und Kurzfilme hinzu und während der Lieder mischt ein Bandmitglied live Videobilder. Außerdem hat keines der Bandmitglieder sein festes Instrument. Ständig wird hin- und hergewechselt. Das hört sich chaotisch an, doch Breton beweist gerade mit "The Commission" das Gegenteil. Ein ru higer, gleichmäßiger Beat zieht sich durch das gesamte Lied. Der hohe Gesang scheint darüber zu schweben. Im März 2012 kam ihre zweite Single "Interference" auf den Markt und kurze Zeit später ihr erstes Album.
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