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ARTE Journal

Das europäische Nachrichtenmagazin

DETAILS

Dienstag, 9. Februar 2010 um 19.00 Uhr

Wiederholungen:
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ARTE Journal
(2010, 15mn) ARTE G.E.I.E.

16:9 (Breitbildformat)

ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages. Werktags um 12.45 Uhr und täglich um 19.00 Uhr.

ARTE Info und ARTE Kultur sind jetzt in einem neuen Nachrichtenformat vereint, dem ARTE Journal. Es wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur. Werktags um 12.45 Uhr, täglich um 19.00 Uhr.

19:30
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Unterwegs in Kanada

(2): Der Nordwesten

DETAILS

Dienstag, 9. Februar 2010 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
16.02.2010 um 14:00
24.02.2010 um 10:55
Unterwegs in Kanada
(Deutschland, 2009, 43mn)
NDR
Regie: Steffen Schneider

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Kanada ist das zweitgrößte Land der Erde. Faszinierende Landschaften erstrecken sich zwischen Atlantischem und Pazifischem Ozean. Die dreiteilige Dokumentationsreihe macht sich auf die Reise durch die französisch geprägte Provinz Québec, über die rauen Northwest Territories bis nach British Columbia und trifft unterwegs auf ganz unterschiedliche Menschen, Einwanderer und Ureinwohner, die den Zuschauer an ihrem Alltag teilhaben lassen. Ein raues Klima und harte Lebensbedingungen prägen den Nordwesten Kanadas. Doch damit haben sich die Menschen, die es hierher verschlug, arrangiert.

Der Nordwesten Kanadas ist rau und dünn besiedelt, eine endlose Weite aus Kiefern, die auf kargen Felsen wachsen. Mitten in dieser Wildnis liegt die Hauptstadt der Northwest Territories, Yellowknife. Knapp 20.000 Menschen leben in diesem Vorposten der westlichen Zivilisation inmitten der kanadischen Tundra. Die Stadt zieht Abenteurer und Glückssucher magisch an, obwohl die Sommer kurz und voller Mücken sind und die Winter lang und bitterkalt. Matthew Gordono beispielsweise reparierte Autos in Nova Scotia und schmiedete in Toronto Kessel, bevor er nach Yellowknife kam. Jetzt betreibt er eine Glasrecycling-Werkstatt. Walt Humphries folgte vor 40 Jahren dem Lockruf des Goldes, das hier noch bis vor kurzem in zwei großen Minen abgebaut wurde. Sein Job war das Aufspüren von Goldadern. Jetzt, mit 60, sucht er privat nach dem Edelmetall.
Joe McBrian wurde in Yellowknife geboren. Im Alter von 70 Jahren sitzt er immer noch selbst hinterm Steuerknüppel seines Flugzeuges, einer DC3 aus dem Zweiten Weltkrieg. Zweimal täglich fliegt er quer über den Great Slave Lake von Yellowknife nach Hay River. Flugzeugenthusiasten aus der ganzen Welt besuchen "Buffalo Joe" und seinen Flugzeugpark, dessen Maschinen alle mindestens 50 Jahre alt sind.
Am Ostende des riesigen Great Slave Lake, sechs Stunden von Yellowknife entfernt, liegt das Dorf Lutsel K'e. Hier leben Indianer vom Stamm der Dene. Sie sind Nachfahren der Ureinwohner Kanadas. Jeder zweite Einwohner von Lutsel K'e heißt Catholique mit Nachnamen und fast alle sind miteinander verwandt. Wie alle Dene-Indianer hat auch Joseph Catholique die "Status Card". Dieser Ausweis erlaubt ihm, sich so frei in den Northwest Territories zu bewegen wie seine Vorfahren. Aber die riesigen Distanzen sind ein nicht zu unterschätzendes Hindernis.

20:15
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Journalismus auf Abwegen?

Die Gier nach Sensationen und eine Fixierung auf Prominente oder Pseudoprominente nehmen in den Medien immer mehr zu.

DETAILS
ARTE F

Dienstag, 9. Februar 2010 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
12.02.2010 um 10:30
22.02.2010 um 03:00
Journalismus auf Abwegen?
(Frankreich, 2009, 120mn)
ARTE F
Produzent: Doc En Stock


Die Gier nach Sensationen und eine Fixierung auf Prominente oder Pseudoprominente nehmen in den Medien immer mehr zu. Dadurch, dass es für jedermann möglich ist, per Internet ungebremst und ohne Prüfung des Wahrheitsgehalts seine Meinung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und sie gar als Nachricht zu tarnen, werden die Arbeitsbedingungen für seriöse Journalisten immer schwieriger. Wer sind die Meinungsmacher heute?

Gerüchte, Sensationshascherei, die Fixierung auf Prominente und Pseudoprominente, aufsehenerregende Mediencoups und Wegwerfnachrichten - haben die Medien heute vielleicht weder die Möglichkeit noch den Willen, sich der Diktatur der Emotionen, der Tagesaktualität und der Meinungsumfragen zu entziehen? Eine Medienlandschaft, in der die Grenze zwischen professionellem Journalismus und bloßer Meinungsäußerung von Mitbürgern und Aktivisten zusehends verschwimmt und Unterschiede zwischen Nachrichtensprechern, Moderatoren, Comedians, Krawallmachern und seriösen Journalisten kaum mehr wahrzunehmen sind, gibt Anlass zur Beunruhigung. Diese Entwicklungen werden in Europa und in den Vereinigten Staaten immer heftiger diskutiert. Der Themenabend setzt sich mit zentralen Fragestellungen dieser Problematik in zwei Dokumentationen und einer Diskussionssendung auseinander.

20:15
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Verloren im Nachrichtendschungel

Der Siegeszug des Internets und die explosionsartige Verbreitung von Online-Nachrichten schenkt den Menschen neue Freiheiten...

DETAILS

Dienstag, 9. Februar 2010 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
12.02.2010 um 10:30
22.02.2010 um 03:00
26.02.2010 um 02:10
Verloren im Nachrichtendschungel
(Frankreich, 2009, 40mn)
ARTE F
Regie: Ted Anspach

16:9 (Breitbildformat)

Der Siegeszug des Internets und die explosionsartige Verbreitung von Online-Nachrichten stellt eine demokratische Revolution dar und schenkt den Menschen neue Freiheiten. Doch birgt das Internet gerade wegen seiner vielen Möglichkeiten auch Gefahren. Denn auf Tausenden von Webseiten und Blogs werden zahllose mehr oder weniger gut recherchierte Informationen, Gerede und Gerüchte verbreitet. In diesem allgemeinen Informationsdurcheinander erlangt die Meinung eines Ideologen oder Aktivisten nicht selten den gleichen Stellenwert wie die eines Experten, eines anerkannten Wissenschaftlers oder Forschers.

Ob zu Gesundheitsfragen, zu Terror und Seuchen, ob Verschwörungstheorien oder antisemitische Äußerungen - die schlimmsten Anschuldigungen, die abwegigsten Vorstellungen lassen sich mit Hilfe des Internets in Sekundenschnelle verbreiten und werden in "Stille-Post"-Manier immer weiter verzerrt.
Von allen Gerüchten, die im Internet kursieren, wird weltweit mit dem 11. September 2001 die größte Manipulation getrieben. In Deutschland sind es vor allem Gesundheitsfragen, die sich zur Verbreitung von Panik und zur Befeuerung von Verschwörungstheorien eignen. Zum Beispiel der Vorwurf, der Impfstoff gegen die Schweinegrippe sei entwickelt worden, um die Menschheit auszurotten. Oder die Verschwörungstheorie, nach der sich einige große Pharmaunternehmen mit den führenden Lebensmittelkonzernen zusammengetan hätten, um die Kontrolle über die Ernährung auf diesem Planeten an sich zu reißen.
Vor allem Radikale jeglicher Couleur machen sich die Auswüchse des Internets zunutze. Und einzelne unterstützen dies zusätzlich. Vor allem Diktaturen haben verstanden, welchen Nutzen sie aus dem Internet ziehen können. Die Dokumentation verdeutlicht, was für die demokratischen Systeme auf dem Spiel steht und wie tiefgreifend sich die Informationslandschaft derzeit verändert.

20:55
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Frankreichs Meinungsmacher packen aus

Denis Jeambar hat neun Kollegen aufgefordert ihrem Unmut über den Niedergang des seriösen Journalismus freien Lauf zu lassen...

DETAILS

Dienstag, 9. Februar 2010 um 20.55 Uhr

Wiederholungen:
12.02.2010 um 11:10
22.02.2010 um 03:40
Frankreichs Meinungsmacher packen aus
(Frankreich, 2009, 40mn)
ARTE F
Regie: Denis Jeambar, François Bordes, Stanislas Kraland

16:9 (Breitbildformat)

Der ehemalige Chefredakteur des großen französischen Wochenmagazins "L'Express", Denis Jeambar, hat neun Kollegen aufgefordert, in seiner Dokumentation ihrem Unmut über den Niedergang des seriösen Journalismus freien Lauf zu lassen. Die prominenten Medienvertreter enthüllen sämtliche Auswüchse des Nachrichtengeschäfts und fordern eine Rückkehr zu den journalistischen Grundprinzipien.

Die Diktatur der Emotionen, die immer gleichen Nachrichten als Endlosschleife auf allen Sendern, der Niedergang der traditionellen Printmedien - der Journalismus befindet sich in einer beispiellosen Krise. Viele Journalisten stehen in ständigem Konkurrenzkampf mit dem Internet, sind in einer finanziell prekären Lage oder mit ihren Redaktionen zerstritten. Journalistische Sorgfaltspflicht und Trennung von Nachricht und Meinung - diese journalistischen Grundprinzipien scheinen nur noch für die Mottenkiste zu taugen.
Vor diesem Hintergrund haben einige von ihnen Alarm geschlagen. Sie wenden sich gegen die Auswüchse ihrer Branche, gegen intellektuelle Trägheit und eine weit verbreitete Angepasstheit.
Die Protagonisten kommen von Tages- und Wochenzeitungen, vom Fernsehen, Hörfunk und aus dem Internet. Axel Ganz, ehemaliger Geschäftsführer der Prisma Presse, fordert die Journalisten auf, sich wieder zum Qualitätsjournalismus zu bekennen. David Pujadas, Anchorman der Abendnachrichten des größten öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders Frankreichs, erzählt von den Sünden der Fernsehjournalisten und der Diktatur der Emotionen. Frankreichs Presselegende und Aushängeschild des landesweit erfolgreichen Radiosenders Europe 1, Jean-Pierre Elkabbach, berichtet über die gegenwärtige Revolution im Journalismus und übt Selbstkritik. Daneben kommen Verleger und Chefredakteure zu Wort, die die immer zahlreicheren Verflechtungen zwischen Nachrichten und PR aufs Korn nehmen.

21:35
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Debatte

DETAILS

Dienstag, 9. Februar 2010 um 21.35 Uhr

Wiederholungen:
12.02.2010 um 11:50
22.02.2010 um 04:20
Debatte
(Frankreich, 2009, 28mn)
ARTE F

16:9 (Breitbildformat)

22:10
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KDD - Kriminaldauerdienst

Schlaflos

DETAILS

Dienstag, 9. Februar 2010 um 22.10 Uhr

Wiederholungen:
11.02.2010 um 03:00
13.02.2010 um 05:15
KDD - Kriminaldauerdienst
(Deutschland, 2010, 44mn)
ZDF
Regie: Christian Zübert
Kamera: Benjamin Dernbecher
Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas
Schnitt: Bernd Euscher
Darsteller: Adriana Altaras, Barnaby Metschurat, Billey Demirtas, Dagmar Leesch, Edin Hasanovic, Götz Schubert, Johanna Gastdorf, Jördis Triebel, Laura Tonke, Manfred Zapatka, Melika Foroutan, Michael Rotschopf, Nina Kronjäger, Rainer Sellien, Saskia Vester
Autor: Orkun Ertener
Produktion: ARTE, Hofmann & Voges Entertainment GmbH, ZDF
Redaktion: Axel Laustroer, Klaus Bassiner

Fassung für  Hörbehinderte Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Acht neue Folgen aus dem Kriminaldauerdienst V im Referat Verbrechensbekämpfung in Berlin Kreuzberg. Elf Monate sind nach den dramatischen Ereignissen vergangen und nichts ist mehr, wie es war ... Eine Schülerin von Sabine Enders bittet verzweifelt um Hilfe: Auf dem Schulhof ist eine Massenschlägerei in vollem Gange. Die Jungs haben völlig die Kontrolle verloren und sind wie im Blutrausch. Alles deutet auf eine neue Droge hin. Unterdessen macht Kristin sich große Sorgen um Enes, der verhindern will, dass ein Unschuldiger für ihn ins Gefängnis geht. Enes will den Mord gestehen ...

Sabine Enders wird beim Versuch, schlichtend in eine Massenschlägerei von Jugendlichen einzugreifen, verletzt. Die Jungs sind völlig entfesselt, scheinen keine Schmerzen zu spüren. Die Männer vom KDD können die Situation nur mit härtestem Einsatz unter Kontrolle bringen. Bei der Untersuchung im Krankenhaus stellt sich heraus, dass die Jungen eine seltsame Medikamentenmischung im Blut haben. Was hat es damit auf sich?
Martina versucht bei Helmut alte Gefühle zu wecken und spricht von einer gemeinsamen Zukunft. Sie hofft, dass Helmut ihr hilft. Doch die Beweise, dass sie und ihr Mann sich seit Jahren mit Korruptionsgeldern bereichert haben, werden immer eindeutiger.
Kristin hat große Angst um Enes. Der Junge will unter keinen Umständen, dass ein anderer unschuldig für ihn ins Gefängnis muss. Kristin will ihn von einem Geständnis abhalten. Doch Enes bleibt stur.
Zwischen Nicole und Sylvia kommt es zum Streit. Nicole ist eifersüchtig auf den Erfolg Sylvias und macht ihr Vorwürfe. Aber Sylvia lässt sich nicht mehr unter Druck setzen, sie weist Nicole in ihre Schranken. Ist dies das Ende einer Freundschaft?
Maria vernachlässigt ihren Sohn. Sie ist völlig überfordert und merkt nicht, was sie ihrem Kind damit antut. Als Pauls Babysitterin sie darauf aufmerksam macht, bleibt nur eine Lösung ...

Hinter den drei Buchstaben "KDD" steckt ein einzigartiges Team von Kriminalbeamten: der Kriminaldauerdienst V im Referat Verbrechensbekämpfung in Berlin Kreuzberg. Sieben hochmotivierte Frauen und Männer sind bereit, im Job alles zu geben. Sie reiben sich aneinander, stehen jedoch als Team geschlossen hinter ihrem Chef. Ihm ist es gelungen, aus diesen starken Charakteren eine Art Familie zu machen, die Familie, die sie im Privatleben oft schmerzlich vermissen.

22:55
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Suburban Shootout - Die Waffen der Frauen

Russisches Roulette

DETAILS

Dienstag, 9. Februar 2010 um 22.55 Uhr

Wiederholungen:
11.02.2010 um 03:45
14.02.2010 um 05:10
Suburban Shootout - Die Waffen der Frauen
(Grossbritannien, 2007, 25mn)
ARTE F
Regie: Gordon Anderson, Vito Rocco
Kamera: Ian Liggett
Musik: Daniel Pemberton
Darsteller: Amelia Bullmore, Andrew Scarborough, Anna Chancellor, Cathryn Bradshaw, Emma Kennedy, Felicity Montagu, Lucy Robinson, Nicholas Farrell, Rachael Blake, Ralph Ineson, Ruth Wilson, Tom Hiddleston
Autor: Gary James Martin, Roger Beckett
Produktion: Feelgood Fiction, Oxygen Media, Paramount Comedy
Produzent: Greg Boardman

16:9 (Breitbildformat)

Joyce Hazledine zieht mit ihrem Mann nach Little Stempington und freut sich auf ein gemütliches Leben in malerischer Umgebung. Doch die perfekte Fassade der Vorstadtidylle bröckelt rasch. Joyce erkennt, dass mit ihren neuen Nachbarinnen nicht zu spaßen ist. Um zu bekommen, was sie wünschen, setzen die Hausfrauen von Little Stempington schonungslos ihre Waffen ein. ARTE zeigt die erste und zweite Staffel der tiefschwarzen, britischen Sozialsatire. In dieser Folge: Da Barbara im Gefängnis ist, soll Joyce die Stellung halten. Pam ist jedoch von Joyces sanfter Art nicht überzeugt und wird selbst aktiv: Sie heuert zum Schein bei Camilla an und kommt nicht zu spät: Ein weißrussisches Männerballett ist zum Empfang einer internationalen Delegation angereist und bittet überraschend um Asyl ...

Barbara betreut Joyce mit der Aufgabe, in ihre Fußstapfen zu treten und für Ruhe und Ordnung in Little Stempington zu sorgen. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin ist Joyce Verfechterin der sanften Tour, was Pam ein Dorn im Auge ist. Sie nimmt die Sache selbst in die Hand. Zum Schein heuert sie bei Camilla und Konsorten an.
Aber Camilla ist misstrauisch und unterzieht Pam diversen Eignungsprüfungen. Währenddessen empfängt die Polizei von Little Stempington eine internationale Delegation. Vertreter aus Ländern mit einer hohen Verbrechensrate, wie zum Beispiel den USA und Kolumbien brennen geradezu darauf zu erfahren, wie die Polizei einer britischen Kleinstadt es schafft, die Kriminalitätsrate ohne den Einsatz von Gewalt bei 0,02 Prozent zu halten. Von den Aktivitäten der beiden rivalisierenden Frauenbanden wissen sie nichts. Während der Aufführung kommt es dann zu einem Zwischenfall: Die weißrussischen Tänzer bitten um politisches Asyl ...

23:20
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Suburban Shootout - Die Waffen der Frauen

Las Vegas auf Rädern

DETAILS

Dienstag, 9. Februar 2010 um 23.20 Uhr

Wiederholungen:
11.02.2010 um 04:10
14.02.2010 um 05:40
Suburban Shootout - Die Waffen der Frauen
(Grossbritannien, 2007, 22mn)
ARTE F
Regie: Gordon Anderson, Vito Rocco
Kamera: Ian Liggett
Musik: Daniel Pemberton
Darsteller: Amelia Bullmore, Andrew Scarborough, Anna Chancellor, Cathryn Bradshaw, Emma Kennedy, Felicity Montagu, Lucy Robinson, Nicholas Farrell, Rachael Blake, Ralph Ineson, Ruth Wilson, Tom Hiddleston
Autor: Gary James Martin, Roger Beckett
Produktion: Feelgood Fiction, Oxygen Media, Paramount Comedy
Produzent: Greg Boardman

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Joyce Hazledine zieht mit ihrem Mann nach Little Stempington und freut sich auf ein gemütliches Leben in malerischer Umgebung. Doch die perfekte Fassade der Vorstadtidylle bröckelt rasch. Joyce erkennt, dass mit ihren neuen Nachbarinnen nicht zu spaßen ist. Um zu bekommen, was sie wünschen, setzen die Hausfrauen von Little Stempington schonungslos ihre Waffen ein. ARTE zeigt die erste und zweite Staffel der tiefschwarzen, britischen Sozialsatire. In dieser Folge: Camilla nutzt die Anwesenheit der weißrussischen Balletttänzer: Sie sollen die Besucherzahlen ihres Kasinos steigern und nicht zuletzt die sexuelle Lust der Hausfrauen von Little Stempington. Doch Joyce und ihre Frauen lassen ihren Traum zerplatzen ...

Camilla nutzt die Anwesenheit der weißrussischen Asylbewerber, um neben ihrem Kasino-Betrieb, der für sich alleine keine hohe Besucherrate aufzuweisen hat, auch noch Liebesdienste für die Hausfrauen von Little Stempington anzubieten. Der Coup gelingt und der Asylbewerber-Prostituierungsring wird zu einer wahren Attraktion.
Leider nicht lange, denn Joyce, Pam und Margaret machen ihr einen Strich durch die Rechnung, befreien die Loverboys und sprengen das Kasino in die Luft. Für Camilla bedeutet dies eine Kriegserklärung.

23:45
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ARTE Lounge

Classic goes Clubbing: In der Februarausgabe der "ARTE Lounge" geben sich wieder hochrangige Künstler aller Genres die Ehre.

DETAILS

Dienstag, 9. Februar 2010 um 23.45 Uhr

Wiederholungen:
11.02.2010 um 05:00
13.02.2010 um 03:55
ARTE Lounge
(Deutschland, 2009, 60mn)
ZDF
Darsteller: Andreas Kern, Measha Brueggergosman

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Classic goes Clubbing: In der Februarausgabe der "ARTE Lounge" geben sich wieder hochrangige Künstler aller Genres die Ehre. Eine Geigerin von Weltrang, Sarah Chang, lernt mit den Breakdance-Weltmeistern Flying Steps Breakdance-Moves. Die Tänzer beweisen außerdem mit einer atemberaubenden Choreographie, dass Breakdance und klassische Musik durchaus zusammengehen können. Der herausragende Harfist Xavier de Maistre begleitet Gastgeberin Measha Brueggergosman. Auftritte des britischen Singer-Songwriters Newton Faulkner und die Norwegerin Mari Boine mit ihrer Band runden das Programm ab. Ein Höhepunkt ist der Auftritt von Cassandra Steen, bei deren Hit "Stadt" sie von Measha Brueggergosman begleitet wird.

Sarah Chang stammt aus einer südkoreanischen Musikerfamilie. Ihre Karriere ist ein wahres Märchen: Im zarten Alter von vier Jahren begann sie mit dem Geigenspiel und nahm mit sechs Jahren ihr Wochenendstudium an der New Yorker Juilliard School auf. Mit acht Jahren gab sie ihr Debüt an der Carnegie Hall mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Mit Paganinis Konzert Nr. 1 verzauberte sie schon damals das gesamte Publikum. Ihre Karriere ging weiter steil aufwärts, viele CD-Einspielungen folgten, unter anderem Vivaldis "Vier Jahreszeiten", und 2009 erschien ein Album mit Violinkonzerten von Bruch und Brahms.
Die Flying Steps wurden 1993 gegründet und bestehen derzeit aus sieben Tänzern im Alter von 18 bis 30 Jahren. Vierfacher Weltmeister ist die Breakdance-Gruppe bis jetzt, doch es gibt weiterhin zahlreiche vielversprechende Projekte: Sie haben mehrere Playstationgames mitentwickelt, in denen sie tanzend zu sehen sind. Außerdem gründeten sie in Berlin die "Flying Steps Dance Academy", in der ausgewählte Trainer tanzwütigen Jugendlichen der Stadt in den verschiedensten Tanzstilen ausbilden wie B-Boying, Popping, Locking oder Hip-Hop-Dance. Auch als Musikproduzenten initiierten sie spannende Konzepte, die im Rahmen ihrer Tanzperformances und Werbekampagnen ausgebaut wurden. In der "ARTE Lounge" präsentieren sie erstmals eine Choreographie auf ein klassisches Musikstück und unterstreichen damit die Universalität ihrer Kunst.
Spätestens seit ihrem Hit "Stadt", den sie 2009 auf ihrem Album "Darum leben wir" mit Ich+Ich-Sänger Adel Tawil herausbrachte, ist Ich+Ich-Sänger Adel Tawil in der deutschen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Auch in der "ARTE Lounge" singt sie ihren Superhit, begleitet von Gastgeberin Measha Brueggergosman. Die junge Stuttgarterin war schon früh vom deutschen Hip-Hop begeistert und wurde von der Gruppe "Freundeskreis" inspiriert, mit der sie auch ihren ersten großen Auftritt hatte. Bereits mit 14 Jahren begann Cassandra Steen ihre klassische Gesangsausbildung. Zunächst war sie jahrelang die unverwechselbare Stimme der Band "Glashaus", um dann 2003 mit dem Album "Seele mit Herz" eine beeindruckende Solokarriere zu starten.
Xavier de Maistre wird allgemein als der Künstler gefeiert, dem es gelungen ist, die Harfe aus dem Bereich der zarten, zwar wunderbaren, aber doch sehr sanften Töne hervorzuholen, in den man sie allzu schnell einordnet. Als Solist konzertiert Xavier de Maistre regelmäßig in bedeutenden Konzerthäusern Europas, Japans und der USA und tritt mit zahlreichen, renommierten Orchestern unter der Leitung von bedeutenden Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Heinrich Schiff, Bertrand de Billy und Philippe Jordan auf. Seit 2001 ist Xavier de Maistre Professor an der Musikhochschule Hamburg und gibt regelmäßig Meisterkurse an der Julliard School New York, der Toho University in Tokio und dem Trinity College London.
Der britische Ausnahmekünstler Newton Faulkner holt aus der akustischen Gitarre einen ganz neuen Sound heraus und auch visuell beeindruckt seine Soloperformance wie kaum eine andere: Die spezielle Technik nennt sich Tapping. Hierbei stößt man mit der Zupfhand extrem hart auf die Saite und man kann dadurch auf beiden Seiten der Saiten Töne erzeugen. Er spielt hierfür ein eigens für ihn angefertigtes Instrument. Als Teenager begann er autodidaktisch, sich mit der Musik auf der Gitarre zu beschäftigen und machte schnell Fortschritte, so dass er bereits im Alter von 16 Jahren einen Platz an der "Academy of Contemporary Music" in Guildford bekam. Im vergangenen Jahr erschien sein neues Album "Rebuilt by Humans".
Mari Boine kann auf eine lange erfolgreiche Karriere zurückblicken, die noch lange nicht beendet ist. Die Norwegerin schreibt Songs in englischer, norwegischer und samischer Sprache - ihrer Muttersprache. Den internationalen Durchbruch schaffte sie 1989 mit ihrem Album "Gula Gula". Ein Höhepunkt ihrer Karriere war ihr Auftritt bei der kirchlichen Hochzeit des norwegischen Königshauses.

Classic goes Clubbing: Das monatliche Late-Night-Format "ARTE Lounge" aus dem Berliner Technoclub "Maria am Ostbahnhof" bringt frischen Wind in die fest gefügten Rituale der Klassikszene. Neben den Weltstars der Klassik finden Newcomer, Cross-over-Künstler, Tänzer und Performances in der "ARTE Lounge" ihren Platz. Ganz ungezwungen wird dabei die Grenze zwischen E- und U-Musik lustvoll überschritten. Und natürlich versäumt die charismatische Gastgeberin Measha Brueggergosman es nicht, durch ihre eigenen Auftritte in der Lounge starke musikalische Ausrufezeichen zu setzen. Urbanes Clubfeeling und ungezwungene Atmosphäre: "ARTE Lounge" bietet Klassik vom Feinsten, wo und wie man sie nicht unbedingt erwartet.
Measha Brueggergosman: Die 30-Jährige ist eine außergewöhnliche, besonders vielseitige und in ihrer Generation vielleicht die impulsivste Sopranistin. Die franko-kanadische Künstlerpersönlichkeit ist in New Brunswick geboren und aufgewachsen. Ihre Gesangsausbildung hat sie in Kanada und Wien absolviert. In ihrer noch recht jungen Karriere gewann sie bereits zahlreiche Wettbewerbe, unter anderem den Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau sowie den ARD-Wettbewerb in München. Ihr Förderer Thomas Quasthoff stellte sie der Deutschen Grammophon vor, die ihr Debütalbum "Surprise" mit Kabarett Songs produzierte. Dieses Album gewann den Juno-Award 2008.