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Europa eine Seele geben

Der kulturelle Sektor bietet Ideen, Ressourcen und Erfindungen, die dazu beitragen, Europa aus der wirtschaftlichen Flaute und politischen Stagnation zu helfen.

Europa eine Seele geben

Euroçpa eine Seele geben - 24/11/08

Kurzbiografien der Konferenzteilnehmer

Paul Achleitner
Vorstand der Allianz SE für den Bereich Group Finance. Studium in St. Gallen und Harvard. Tätigkeiten für die Unternehmensberatung Bain & Co. in Boston und in verschiedenen Positionen für Goldman Sachs & Co. Aufsichtsratsmitglied u.a. bei Bayer, RWE. Mitglied u.a. in der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex und der Börsensachverständigenkommission. Honorarprofessor an der WHU Koblenz.

Steve Austen
Permanent Fellow der Felix Meritis Stiftung Amsterdam. Kulturunternehmer, Berater, Publizist. Mitglied der Initiativgruppe der Berliner Konferenz. Wirtschaftsstudium. Seit 1966 im niederländischen Kulturleben aktiv. 1982-1988 Direktor des Niederländischen Theaterinstituts. Mitverantwortlich für „Amsterdam, Kulturhauptstadt Europas 1987“. Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Gulliver“ (mit Günter Grass). Seit 1989 Sommer-Universität Amsterdam-Maastricht.

José Manuel Durão Barroso
Präsident der EU-Kommission seit 2004, davor Ministerpräsident von Portugal und Außenminister. Studium der Rechtswissenschaften, Europastudien und Politischen Wissenschaften. Lehrtätigkeit an den Universitäten Lissabon, Genf und Georgetown. 1995-1999 Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen an der Lusíada Universität.Parlamentsmitglied seit 1985. Leiter des Portugiesischen Engagements zum Friedensprozess in Angola. Publikationen zu den Themen Politische Wissenschaft, Internationale Beziehungen und Europafragen.

Ulrich Beck
Professor für Soziologie an der Universität München und der London School of Economics and Political Science. Professuren in Münster, Bamberg und Cardiff (Wales). 1995-1997 Mitglied der Kommission für Zukunftsfragen der Bundesländer Bayern und Sachsen. Veröffentlichungen u.a.: „Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne“, „Reflexive Modernisierung“ (mit A. Giddens, S. Lash), „Das kosmopolitische Europa“. Übersetzungen seiner Werke in mehr als 25 Sprachen.

Abbas Beydoun
Schriftsteller, Lyriker, Journalist. Studierte Arabische Literatur in Beirut und arbeitete als Arabischlehrer. 1977-1978 Studium der Islamwissenschaften an der Sorbonne. Kulturredakteur für verschiedene libanesische Zeitungen. Seit 1997 Feuilletonchef der Zeitung „As-Safir“ in Beirut. Veröffentlichungen zum Verhältnis zwischen der westlichen und der arabisch-islamischen Welt.

Kurt Biedenkopf
1990-2002 Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Gründungs- und Ehrenpräsident der Dresden International University. Kuratoriumsvorsitzender der Hertie School of Governance Berlin. Studierte Jura, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre. Lehrtätigkeit in Frankfurt, Tübingen und Bochum. 1967-1969 Rektor der Ruhr-Universität Bochum. 1973-1977 Generalsekretär der CDU. 1976-1980 und 1987-1990 Mitglied des Bundestages.

Christian Bode
Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD). Studium der Rechtswissenschaften in Bonn,Berlin und Kiel, Promotion in Bonn. 1972-1982 Tätigkeit im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft. 1982-1990 Generalsekretär der Westdeutschen Rektorenkonferenz in Bonn. Seit 2003 Mitglied im Beirat der Kulturstiftung des Bundes.

Endre B. Bojtár
Chefredakteur der ungarischen Wochenzeitung „Magyar Narancs“ seit 1999. Publizist, Fernsehjournalist und Osteuropaexperte. 1989-1998 Junior Researcher am Institute for Central European Studies mit Schwerpunkt Polen und Südosteuropa. 1991-1996 drehte er für öffentlich-rechtliche Fernsehsender Dokumentarfilme über die Balkan-Kriege, die Ukraine und Litauen. Autor des Reportagenbandes Gazdátlan bünök (Budapest 1999).

Georg Boomgaarden
Staatssekretär des Auswärtigen Amtes seit 2005. Studium der Geophysik. 1974 Eintritt in den höheren Auswärtigen Dienst. Tätigkeiten an den deutschen Botschaften in Moskau und Buenos Aires. Botschafter in Nicaragua (1989-1992) und Spanien (2003-2005). 1986-1989 und 1995-1999 Referatsleiter im Auswärtigen Amt. 1999-2002 Beauftragter für Lateinamerikapolitik.

Fanny Bouquerel
Kulturmanagerin. Hochschulabschlüsse in Anglistik, Wissenschaft der darstellenden Künste und europäisches Kulturmanagement. Arbeitete für das Informal European Theatre Meeting (IETM) in Brüssel. Gründerin der AMUNI Association, mit der sie als freischaffende Kulturmanagerin Projekte im Bereich der darstellenden und bildenden Künste entwickelt. Projekte kultureller Zusammenarbeit im Mittelmeerraum, besonders für junge Kulturmanager. Mitglied von FEMEC („forum euromediterranéen des cultures“).

Christina Brauner
Studiert Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, Osteuropäische Geschichte und Philosophie als „Junior Fellow“ an der Universität Münster. Besucht das Heisenberg-Gymnasium in Gladbeck, Deutschland. 2004 Zweiter Platz beim German Competition in Foreign Languages (in Englisch). 2005 Erster Preis beim 20. Deutschen Geschichtswettbewerb mit einem Essay über die Geschichte der Arbeit. Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt „Remembering Protest, Resistance and Civil Disobedience in Europe “.

Bazon Brock
Professor emeritus für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal. Weltweit mehr als 1600 „action teachings“. Seit 1968 Einrichtung von Besucherschulen für die documenta Kassel. Ausbildung als Dramaturg. Studium der Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften. Zusammenarbeit mit Beuys, Hundertwasser, Nam June Paik. 1965-1978 Professor für nichtnormative Ästhetik an der HfbK Hamburg. 1978-1981 Professor in Wien. 2001 Gründung von „Kunst und Strategie e.V.“

Elmar Brok
MdEP seit 1980. Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des EP, Mitglied im EVP-Fraktionsvorstand. Rundfunkjournalist. Vorsitzender des europapolitischen Ausschusses der CDU. Vertreter des EP in den Regierungskonferenzen für die Verträge von Amsterdam und Nizza. 1999-2004 Hauptberichterstatter für die Erweiterung.Vorsitzender der EVP-Gruppe im EU-Verfassungskonvent. Vertreter des EP in der Regierungskonferenz zum EU-Verfassungsvertrag. Senior Vice President Media Development bei der Bertelsmann AG.

Almut Sh. Bruckstein
Professorin für jüdische Philosophie. Vorsitzende der jüdisch-islamischen „werkstatt für philosophie und kunst (ha’atelier)“. Studium der Philosophie, Religionswissenschaften, Judaistik und Musik. Dozentin und Gastprofessorin in Jerusalem, Bern und Luzern. 2003-2004 Rudolf-Arnheim-Professorin an der Humboldt-Universität Berlin, 2003-2005 Leiterin des Projekts Jüdische und islamische Hermeneutik als Kulturkritik am Wissenschaftskolleg Berlin (gemeinsam mit Navid Kermani). 2004-2006 Martin-Buber-Professorin für Jüdische Religionsphilosophie in Frankfurt am Main.

Andrea Buchschacher
Studiert Politologie an der Universität Zürich. 2004 Abitur an der Kantonschule Küsnacht. 2005 Erster Preis beim Schweizer Geschichtswettbewerb mit einem Essay über Migration. Certificate in Advanced English (CAE), Kurs am St Giles College, London. 2005 Teilnahme an der EUSTORY Young Adults Academy in Venedig, Italien. Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt „Remembering Protest, Resistance and Civil Disobedience in Europe “.

Kyrylo Bulkin
Radio- und Fernsehjournalist. Studierte Physik in Kiew, Ukraine. 1989-1999 Schauspieler an verschiedenen Theatern in Kiew. Verfasser von Gedichten in ukrainischer und russischer Sprache. Arbeitete für Fernseh- und Radiosender in der Ukraine. Mitglied von „Maidan Alliance of Civic Activists”, eine ukrainische Nichtregierungsorganisation, die die aktive Teilnahme am demokratischen Prozess unterstützt. Arbeitet zurzeit für Radio Free Europe / Radio Liberty (ukrainischer Sender).

Erhard Busek
Sonderkoordinator für den Stabilitätspakt für Südosteuropa, Vorsitzender des Institutes für den Donauraum und Mitteleuropa, Koordinator der Southeast European Cooperative Initiative und Präsident des Europäischen Forum Alpbach. Mitglied des Kuratoriums der Initiative „Europa eine Seele geben“. Seit 2004 Rektor der FH Salzburg. Ehemaliger Minister für Wissenschaft, Minister für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten, Vizekanzler der Republik Österreich und Sonderkoordinator der Österreichischen Regierung für die EU-Erweiterung.

Simonetta Carbonaro
Mitbegründerin des Europäischen Kulturparlaments. Professorin für Designmanagement und Forscherin im Bereich Humanistisches Marketing an der Universität von Borås in Schweden. Studium der Psychologie, Promotion. Expertin für Konsumpsychologie, Innovationsmanagement, Markenaufbau und strategisches Design. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats an der postgraduierten Designhochschule Domus Academy in Mailand, Italien. Seit 1999 Partner von Realise strategic consultants.

Rudolph Chimelli
Journalist und Publizist. Korrespondent der Süddeutschen Zeitung 1964-1972 in Beirut, 1972-1979 in Moskau, seit 1979 in Paris. Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft. Spezialisiert auf den Nahen Osten und Probleme islamischer Länder. Veröffentlichungen u.a.: „Die Revolution mehrt ihre Kinder. Iranische Notizen“, „Das Abendland Arabiens. Maghrebinische Verknüpfungen“, „Islamismus“, „Neunmal Moskau“, „Lokaltermin bei Mona Lisa. Pariser Promenaden“.

Jérôme Clément
Präsident von ARTE G.E.I.E. und ARTE France. Studium an der Ecole nationale d’administration (ENA) und am Institut d’études politiques (IEP). Mitglied des Kuratoriums der Initiative „Europa eine Seele geben“. 1980-1981 Kultur- und Wissenschaftsattaché an der französischen Botschaft in Ägypten. 1981-1984 Kulturberater des Premierministers. Generaldirektor des Centre National de la Cinématographie. 1989 Vorstandsvorsitzender von La SEPT/ARTE France, 1991 Gründungspräsident von ARTE. Gastdozent an Sorbonne, ENA und IEP.

Pat Cox
Präsident der Europäischen Bewegung International, 2002-2004 Präsident des Europäischen Parlaments. 1974 Hochschulabschluss am Trinity College in Dublin, Dozent für Wirtschaftswissenschaften in Dublin und Limerick. Arbeitete als politischer Berichterstatter und Fernsehsprecher bei RTE (Irland). 1989-2002 Mitglied des Europäischen Parlaments. 1998-2002 Vorsitzender der liberalen Fraktion im Europäischen Parlament. Kuratoriumsmitglied der International Crisis Group und der Friends of Europe.

Hugo de Greef
Generalsekretär der European Festivals Association (EFA). Arbeitete 1972-1976 an Theatern in Brüssel, Gent und Antwerpen. 1977-1997 Direktor des KAAI Theaters Brüssel und Initiator des KAAI Theaterfestivals. Künstlerischer Leiter und Berater u.a. des Theaterfestivals New Europe in New York und des Kunstprogramma Flanderen für die EXPO 1998 in Lissabon. 1999-2003 Intendant von „Brügge 2002, Kulturhauptstadt Europas“. Lehrt an der Amsterdam-Maastricht Sommeruniversität.

Michel Delebarre
Präsident des Ausschusses der Regionen der Europäischen Union. Diplom-Geograf. 1982 Direktor des Kabinetts von Premierminister Pierre Mauroy. Von 1984 bis 1993 Minister für Arbeit und Soziales, Verkehr, Stadtpolitik und öffentlicher Dienst. Seit 1989 Bürgermeister von Dünkirchen. 1998-2001 Vorsitzender des Regionalrats von Nord-Pas-de-Calais. Seit 2002 Mitglied der französischen Nationalversammlung.

Jiří Dienstbier
1989-1992 Außenminister der Tschechoslowakei, Journalist. 1989 Mitbegründer des Bürgerforums. Studium der Philosophie in Prag. Journalist beim tschechoslowakischen Rundfunk, Auslandskorrespondent. Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen. Unterzeichner der Charta 77. 1998 Sonderermittler für Menschenrechte der Vereinten Nationen im ehemaligen Jugoslawien.

Piotr Duma
Studiert Jura an der Universität Warschau. 2005 Abitur an der Gesamtschule Szczecin (Stettin). 2002-2005 Viermaliger Empfänger des Stipendiums des Präsidenten der Stadt Szczecin. 2002 Vierter Preis beim 6. Polnischen Geschichtswettbewerb mit einem Essay über polnische Protestanten. 2005 Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt „The Future of Remembrance”.Nikos Efthymiadis Vorstandsvorsitzender der REDESTOS Efthymiadis Agrotechnology Group.Vorsitzender des Permanent Committee for Trade & Transport Facilitation (HELLASPRO). Präsident der Northern Greece Businessmen Cultural Association. Stellvertretender Vorsitzender des Center for Democracy & Reconciliation in Southeast Europe. War Vorsitzender des Stability Pact Business Advisory Council for Southeast Europe. Honorarkonsul der Niederlande in Thessaloniki.

Benita Ferrero-Waldner
EU-Kommissarin für Außenbeziehungen und Europäische Nachbarschaftspolitik. 2000-2004 Außenministerin der Republik Österreich. 1993-1995 Protokollchefin der Vereinten Nationen bei Generalsekretär Boutros-Ghali. Seit 1984 im diplomatischen Dienst in Frankreich, Senegal und Spanien. Zuvor Tätigkeit im Außenhandel. Studium der Rechtswissenschaft, Promotion.

Ján Figel
EU-Kommissar für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Mehrsprachigkeit. 1997-1998 Vorsitzender des Unterausschusses „Internationale ökonomische Beziehungen“ der PV des Europarates. 1998-2003 Verhandlungsführer der Slowakei bei den Beitrittsverhandlungen zur EU. 2002–2003 Ko-Vorsitzender der Ständigen Delegation der Slowakischen Republik beim gemeinsamen Ausschuss des Nationalrats und des EP, Vertreter der slowakischen Regierung bei der europäischen Verfassungsversammlung.

Dessy Gavrilova
Mitgründerin und Leiterin von The Red House – Centre for Culture and Debate in Sofia. Seit 2005 Leiterin des Zentrums für Kunst und Kultur an der Central European University Budapest. Studium der Theaterwissenschaft in Sofia, Drehbuchschreiben in Moskau. Forschungs- und Lehrtätigkeit in Oxford und Sofia. 1994-2000 Leiterin des Soros/Open Society Performing Arts Programme in Sofia und Budapest. 2002-2005 Radiomoderatorin bei RFI Bulgarien. Mitgründung der Balkan Dance Platform.

Andreas Georgi
Mitglied des Vorstands der Dresdner Bank AG. Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Darmstadt, Promotion zum Dr.rer. pol. 1986-1992 verschiedene Tätigkeiten für die Dresdner Bank, 1993-1999 Generalbevollmächtigter, dann persönlich haftender Gesellschafter im Bankhaus Reuschel & Co. Seit 2000 Vorstand der Dresdner Bank für Private & Business Clients. Aufsichtsratmandate bei RWE Dea AG, ABB AG, Rheinmetall AG, Deutsche Schiffsbank AG. Lehrbeauftragter an der Universität München.

Bronisław Geremek
Mitglied des EP, ehemaliger polnischer Außenminister, Historiker. Mitglied des Kuratoriums der Initiative „Europa eine Seele geben“. Inhaber des Lehrstuhls für Europäische Zivilisation am College of Europe, Natolin. Zuvor Lehre an der Sorbonne und dem Collège de France. Mitbegründer der Solidarność, Berater von Lech Wałęsa. 1989-2001 Mitglied des polnischen Parlaments (Sejm). Präsident der Fondation Jean Monnet pour l’Europe. Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften, der Academia Europea und der Académie Universelle des Cultures und des Council on Foreign Relations.

Nilüfer Göle
lehrt Soziologie an der École des Hautes Ètudes en Sciences Sociales in Paris. Zuvor Lehrtätigkeit in Istanbul, Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Arbeitsschwerpunkt ist das Verhältnis von Islam und Modernität. Seit 2000 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des „Institut d’études de l’Islam et des sociétés du monde musulman“. Autorin von „Islam in Sicht.Der Auftritt von Muslimen im öffentlichen Raum“ (mit L. Ammann) und „Republik und Schleier: die muslimische Frau in der Moderne“.

Gabriella Gönczy
Schriftstellerin und Literaturübersetzerin. Mitarbeit bei signandsight.com, einer englischsprachigen Presseschau des deutschen Feuilletons. Studium der Neueren Deutschen Literatur in Budapest, Wien und Berlin. Seit 2002 Promotion über die erste Tageszeitung Berlins und deren Herausgeber Heinrich von Kleist. 2003-2004 Assistentin der Leitung beim„Kulturjahr der Zehn“. Seit 2005 Ungarn-Korrespondentin der europäischen Presseschau eurotopics.

Volker Hassemer
Sprecher der Arbeitsgruppe „Europa eine Seele geben“. Dr. jur. 1981–1983 sowie 1991–1996 Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz in Berlin. 1983–1989 Senator für kulturelle Angelegenheiten. 1996–2002 Vorsitzender der Geschäftsleitung von „Partner für Berlin“. Vorstandsvorsitzender der „Stiftung Zukunft Berlin“.

Erna Hennicot-Schoepges
Mitglied des Europäischen Parlaments, Ministerin a.D. Studium der Musik in Brüssel, Salzburg und Paris. 1963-1979 Moderatorin bei Radio Luxembourg. 1966-1986 Klavierlehrerin am Städtischen Konservatorium Luxemburg. Konzertpianistin. 1989-1995 Präsidentin der luxemburgischen Abgeordnetenkammer. 1995-1999 Ministerin für Bildung, Kultur und Religionsangelegenheiten. 1999-2004 Ministerin für Hochschulwesen, Forschung und Kultur.

Nele Hertling
Sprecherin der Arbeitsgruppe „Europa eine Seele geben“. Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft. 1963–1988 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Akademie der Künste Berlin-West. Künstlerische Leitung für “Berlin – Kulturstadt Europas, 1988”. 1989-2003 Intendantin des Hebbel-Theaters Berlin, künstlerische Leitung des Festivals “Theater der Welt“ (1999). 2003-2007 Leitung des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Seit 2006 Vizepräsidentin der Akademie der Künste.

Kateřina Horníčková
Kulturmanagerin, Leiterin der Kulturabteilung in der Verwaltung des Prager Schlosses. Studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Mittelalterliche Geschichte, Doktortitel. Arbeitete als Hochschuldozentin, Autorin und Projektmanagerin. Veröffentlichte Artikel zur Kunstgeschichte.

Tzvetelina Iossifova
Mitbegründerin und Leiterin von „The Red House“ - Centre for Culture and Debate in Sofia, Bulgarien. Studierte Theaterwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften und Management. 1993-1996: Geschäftsführerin der Theaterfakultät an der New Bulgarian University. 1996-2001: Managerin und leitende Programmkoordinatorin für die darstellenden Künste am Soros Centre for the Arts Sofia. Dozentin für Projekt- und Theatermanagement.

Yudhishthir (Raj) Isar
Präsident des Europäischen Forums für Kunst und Kulturerbe (EFAH). Professor für kulturpolitische Studien an der American University of Paris und Lehrbeauftragter an der Sciences Po. War Berater der Europäischen Kommission und der Europäischen Kulturstiftung. Ehemaliger Geschäftsführer der Weltkommission für Kultur und Entwicklung (WCCD) der UNESCO, Direktor für Kulturpolitik und Direktor des International Fund for the Promotion of Culture.

Anete Jēkabsone
Studiert Politologie an der Stradinu Universität Riga, Lettland. 2005: Abitur am Lycée Français in Riga. 2005 Dritter Platz beim 1. Lettischen Staatswettbewerb zu Kulturgeschichte. 2005 Dritter Preis beim 5. Lettischen Geschichtswettbewerb mit einem Essay über Sinti und Roma in Lettland. Mitglied im „Club des Jeunes Francophones Enthousiastes“. Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt „Remembering Protest, Resistance and Civil Disobedience in Europe “.

Navid Kermani
Schriftsteller, habilitierter Orientalist. Zuletzt Long Term Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit 2004 Regisseur und „Kurator für außergewöhnliche Veranstaltungen“ am Schauspielhaus Köln. Deutscher und iranischer Staatsbürger, Mitglied der Deutschen Islamkonferenz. Veröffentlichungen u.a.: „Gott ist schön. Das ästhetische Erleben des Koran“; „Dynamit des Geistes. Martyrium, Islam und Nihilismus“; „Strategie der Eskalation. Der Nahe Osten und die Politik des Westens“ (2005).

Kalina Kirilova
Studiert Soziologie, Medien- und Kommunikationswissenschaften und Spanisch an der Universität Mannheim. 2003 Abitur am Deutschen Gymnasium Nr. 91 in Sofia. 1991-2002 Englische Privatschule Britannica, Sofia. 2002 Arbeitete als Dolmetscherin in Sofia. 2002 Erster Preis beim 2. Bulgarischen Geschichtswettbewerb mit einem Essay über Waisenhäuser.Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt „Remembering Protest, Resistance and Civil Disobedience in Europe “.

Erazim Kohák
Professor emeritus der Philosophie. 1948 Flucht aus der Tschechoslowakischen Republik. 1958 Promotion zum Dr. phil. in Yale. 1960-1991 Professor der Philosophie in Boston. Rückkehr aus dem us-amerikanischen Exil. 1991-1996 Professor an der Karlsuniversität Prag. Derzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik.

John C. Kornblum
Ehemaliger US-Botschafter in Deutschland. Deutschland-Chef von Lazard & Co. GmbH. Mitglied der Initiativgruppe von„Europa eine Seele geben“. Tätigkeiten im US-Außenministerium, in Deutschland, Österreich, Belgien, Finnland u. a. als Gesandter der US Mission in Bonn/Berlin, stellvertretender US-Botschafter bei der NATO, Bevollmächtigter der USA bei der KSZE, stellvertretender Außenminister für Europäische und Kanadische Angelegenheiten, Sonderbeauftragter für den Balkan.

Mihails Kozlovs
Studiert Medienwissenschaften und Medientechnologie an der Universität Riga, Lettland. 2006 Abitur am Russischen Lyzeum in Daugavpils (Dünaburg), Lettland. 2002 Erster Preis beim 3. Lettischen Geschichtswettbewerb. 2003-2005 Erfolgreiche Teilnahme an Rhetorikwettbewerben auf Lettisch und Russisch. Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt„Remembering Protest, Resistance and Civil Disobedience in Europe “.

Ivan Krastev
Leiter des Centre for Liberal Strategies, Sofia. Seit 2004 Exekutivdirektor der Internationalen Balkankommission. Politikwissenschaftler. Visiting fellow u. a. am St. Antony's College, Oxford, am Wissenschaftskolleg Berlin und am Remarque Forum, New York. 2003 Forschungsdirektor an der Zentraleuropäischen Universität (CEU) Budapest. Mitglied des Forum of Young Global Leaders. Veröffentlichungen zu Fragen der Demokratie und der Zivilgesellschaft.

Thomas Krüger
Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Studium der Theologie, Vikar. 1989 Gründungsmitglied der SDP in der DDR, Mitglied der Volkskammer. Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters von Ost-Berlin. Stadtrat für Inneres, Stellvertretender Landesvorsitzender der Berliner SPD. 1991–1994 Senator für Jugend und Familie in Berlin. 1994–1998 Mitglied des Deutschen Bundestags. Mitglied der Jury des Hauptstadtkulturfonds. Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Adam Krzeminski
Seit 1973 Publizist und Redakteur der Zeitschrift „Polityka“ (Warschau); Vorsitzender der Polnisch-Deutschen Gesellschaft in Warschau. Studierte Germanistik in Warschau und Leipzig. 1982-1984 Dozent in Thorn (Torun). 1986 Gastredakteur der deutschen Wochenzeitung Die Zeit. Zahlreiche Artikel in deutschen Tages- und Wochenzeitungen, Drehbücher für historisch-politische Dokumentarfilme. Veröffentlichungen u.a.: Polen im 20. Jahrhundert (München 1998), Deutsch-polnische Verspiegelung (Holzhausen 2001).

Meglena Kuneva
Europaministerin Bulgariens seit 2002. Im Oktober 2006 als bulgarische EU-Kommissarin nominiert. Mitglied des Kuratoriums der Initiative „Europa eine Seele geben“. Jurastudium in Sofia und Georgetown, Promotion. 1991-2001 Leiterin der Rechtsabteilung des Ministerrates. 2001 Mitglied des Bulgarischen Parlaments und Vizeministerin für auswärtige Angelegenheiten, Chefunterhändlerin mit der EU. 2002 Repräsentantin der bulgarischen Regierung bei der Versammlung zur Zukunft der EU.

Catherine Lalumière
Präsidentin von Relais Culture Europe. Promovierte Rechtswissenschaftlerin und Politologin. Mitglied des Kuratoriums der Initiative „Europa eine Seele geben“. 1960-1981 Privatdozentin an den Universitäten Rennes, Bordeaux und Paris I. 1981-1986 Staatssekretärin und Ministerin. 1989-1994 Generalsekretärin des Europarates. 1994-2004 Abgeordnete im Europaparlament. 2001-2004 Vizepräsidentin des Europaparlaments. Vizepräsidentin des internationalen Netzwerks Europäische Bewegung. Präsidentin des Europahauses in Paris.

Norbert Lammert
Präsident des Deutschen Bundestages seit Oktober 2005. Studium der Sozialwissenschaften in Bochum und Oxford, Promotion. Tätigkeit als Dozent in der Erwachsenenbildung und Lehrbeauftragter. Seit 1986 Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Ruhr. Seit 1980 Mitglied des Bundestages. 1989-1998 Parlamentarischer Staatssekretär in mehreren Ministerien. 1998-2002 kultur- und medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. 2002-2005 Vizepräsident des Deutschen Bundestages.

Klaus-Dieter Lehmann
Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Mitglied der Initiativgruppe von „Europa eine Seele geben“. Studium der Physik, Mathematik und Bibliothekswissenschaft. Ab 1978 Leitender Bibliotheksdirektor der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/Main. Seit 1986 Honorarprofessor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Frankfurt/M. 1988 Generaldirektor der Deutschen Bibliothek Frankfurt/M. Honorarprofessor der Humboldt-Universität Berlin.

Jo Leinen
Mitglied des Europäischen Parlaments. Vorsitzender des Ausschusses für konstitutionelle Fragen. Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. 1978-1984 Rechtsanwalt in Freiburg. 1977-1979 Europa-Sekretär der SPD-Jugend. 1979-1984 Vizepräsident des Europäischen Umweltbüros (EEB) Brüssel. 1985-1994 Minister für Umwelt im Saarland. Mitglied des Landtags 1985-1999. Ehrenpräsident der Union Europäischer Föderalisten. Vizepräsident von EUROSOLAR.

Kurt-Jürgen Maaß
Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V. und Herausgeber der Zeitschrift "Kulturaustausch". Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Promotion über den Europarat. Tätigkeiten u. a. für Deutsche Universitäts Zeitung, Alexander von Humboldt-Stiftung, Bundesbildungsministerium, NATO-Parlamentarierkonferenz und Wissenschaftsrat. Honorarprofessor für Kultur und Außenpolitik an der Universität Tübingen.

Jürgen Maier
Kaufmännischer Direktor und Vorstand des Goethe-Instituts. Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation. Freiberuflicher Kulturmanager und -berater. 1992-1995 Geschäftsführer der Neuköllner Oper, Berlin. 1996-1999 Gründungsvorstand und Geschäftsführer des Kulturnetzwerks Neukölln. 1999-2001 Geschäftsführer im Haus der Kulturen der Welt. 2002-2004 Geschäftsführer der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin, darunter u.a. Berliner Festspiele und Internationale Filmfestspiele.

Susana Marques
Kulturmanagerin, Direktorin von Sete Pés Arts, Science and Education in Porto, Portugal, zuständig für Konzeption, Programmgestaltung und Projektmanagement. 1998 Abschluss in Kulturerbemanagement. War Dozentin für Kulturmanagement an einer Kunsthochschule für Graduierte und unterrichtet in Fortbildungsprogrammen. Arbeitet zurzeit an einer Publikation zu Kulturmanagement, die 2007 veröffentlicht wird.

Damiaan H.M. Meuwissen
Professor emeritus für Staatsrecht und Rechtsphilosophie. Mitglied des Vorstandes der „Société Européenne de la Culture“ (SEC), Venedig/Amsterdam. Publikationen: „De Europese conventie en het Nederlandse recht“ (Dissertation, Amsterdam 1968), „Grondslagen van rechtsfilosofie“ (Deventer 1997), „Capita Selecta van rechtsfilosofie“ (Groningen 2002), „La Culture Européenne et la Liberté“ (Weimar: Conseil Général de la SEC, 2004).

Anna Michalkova
Europäische Studien und internationale Beziehungen an der Comenius Universität Bratislava, Slowakei. 2005 Abitur am Evanjelicke Lyzeum, Bratislava. 2004 Erster Preis beim 1. Slowakischen Geschichtswettbewerb. 2004 Vertreterin der Slowakei im Europäischen Jugendparlament, Stuttgart. 2006 Certificate of Recognition für ihre außerordentliche Leistung beim Wettbewerb zur europäischen Integration, Bratislava. Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt „Remembering Protest,Resistance and Civil Disobedience in Europe “.

Mahir Namur
Bauingenieur und Projektmanager. Präsident der European Cultural Association in Istanbul, eine nichtstaatliche Organisation mit dem Ziel, die kulturellen Beziehungen zwischen Europa und der Türkei zu stärken. Studierte Ingenieurswesen und Projektmanagement. Erfahrung im Projektmanagement durch multinationale Bauprojekte. Seit 1998 Manager bei Chameleon Events & PR. Initiator der Plattform für kulturelle Zusammenarbeit Europist. Lehrt kulturelles Projektmanagement an der Yeditepe Universität.

Bernd Neumann
Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien. Pädagogikstudium. 1966-1971 Lehrer in Bremen. 1971-1987 Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Seit 1979 Landesvorsitzender der CDU Bremen. Seit 1987 Mitglied des Deutschen Bundestages. 1991-1998 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Bildung,Forschung und Technologie. 1998-2005 Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kultur und Medien.

Razi Nurullayev
Vorsitzender der Gesellschaft für Demokratische Reformen (DIUC) und Direktor des Aserbaidschanischen Zentrums für Internationale Beziehungen und Politikwissenschaft. Studierte Sprachen, Pädagogik und Jura. Gründer des „Azerbaijan Young Politicians Club” und YOX Movement Azerbaijan”. Zahlreiche Aktivitäten, Publikationen und Übersetzungen zum Thema Menschenrechte, Demokratisierung und politische Kultur.

Carlo Ossola
Ordentlicher Professor und Inhaber des Lehrstuhls für moderne Literaturen des neulateinischen Europas am Collège de France. Mitglied des Kuratoriums der Initiative „Europa eine Seele geben“. 1972-1976 Assistent, dann Juniorprofessor an der Universität Turin. 1976-1999 ordentlicher Professor für italienische Literatur an den Universitäten Genf, Padua und Turin. Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei, der Arcadia, Accademia Letteraria Italiana und der Accademia delle Scienze, Turin.

Robert Palmer
Direktor für Kultur sowie Kultur- und Naturerbe beim Europarat, Straßburg. Bereichsübergreifend zuständig für Kulturpolitik und kulturelle Aktionen, kulturelle Vielfalt, interkulturellen Dialog und Konfliktvermeidung. Davor internationaler Kulturberater. Direktor der Europäischen Kulturhauptstädte Glasgow (1990) und Brüssel (2000) und Autor einer umfangreichen Studie für die Europäische Kommission zum Thema Kulturhauptstädte.

Lidija Pejčinović
Studiert Jura an der Universität Belgrad. 2005: Abitur am 13. Belgrad-Gymnasium. 2004: First Certificate in English (FCE), University of Cambridge. 2004: Erster Preis beim 1. Serbischen Geschichtswettbewerb mit einem Essay über Kindheit in Belgrad im Zweiten Weltkrieg. 2005 Erfolgreiche Teilnahme am 2. Serbischen Geschichtswettbewerb mit einem Essay über das Nachkriegs-Theater. Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt „Remembering Protest, Resistance and Civil Disobedience in Europe “.

Marija Pejčinović Burić
Kroatische Staatssekretärin für europäische Integration im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und europäische Integrationen. Studierte Wirtschaftswissenschaften. Postgraduiertenstudium am Europakolleg in Brügge und Warschau. 1991-1997 Generalsekretärin und dann Direktorin des Europäischen Hauses in Zagreb. 1997-2000 Direktorin der Kommunikationsabteilung im pharmazeutischen Konzern Pliva, Zagreb. 2000-2004 Direktorin der Informations- und Bildungsabteilung im Ministerium für europäische Integrationen.

Alojz Peterle
Mitglied des Europäischen Parlaments, 1990-1992 Ministerpräsident Sloweniens. 1991 Ausrufung der Unabhängigkeit Sloweniens von Jugoslawien. Studium der Wirtschaftswissenschaften, Geschichte und Geographie. 1975-1984 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Urbanistik. 1985-1989 Berater für Umweltschutzfragen. Seit 1990 Abgeordneter. Seit 2000 Vorsitzender des Parteirates von Nova Slovenija (Neues Slowenien). Mitglied im EVP-Fraktionsvorstand.

Isabel Pires de Lima
Portugiesische Kulturministerin seit 2005. Promotion in portugiesischer Literatur. Dozentin. Mitglied des Kulturellen Beirates der Eça de Queiroz Stifung. Als Literaturkritikerin Verfasserin von annähernd 100 wissenschaftlichen Aufsätzen. Seit 1999 Mitglied des portugiesischen Parlaments.

Hans-Gert Pöttering
seit 1999 Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei und Europäischer Demokraten (EVP-ED) im Europäischen Parlament. Jurist. Studium der Rechtswissenschaften, Politik und Geschichte, Promotion zum Dr. phil., Lehrbeauftragter, Honorarprofessor. MdEP seit 1979, stellvertretender Vorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP). Mitglied in Präsidium und Bundesvorstand der CDU Deutschlands. Zahlreiche Veröffentlichungen zur europäischen Politik.

Avraham „Avi“ Primor
1993-1999 Israelischer Botschafter in Deutschland. Studium der Politikwissenschaft und Internationalen Beziehungen. Aufbaustudien in New York und Paris. 1962 Botschafter in Benin, 1970 in Frankreich. Ab 1975 Tätigkeiten im Außenministerium, 1987 Botschafter in Brüssel und bei der EG. Mitglied im Club of Rome. Direktor des Zentrums für Europäische Studien am Interdisziplinären Zentrum (IDC) Herzliya, Israel.

Sneška Quaedvlieg-Mihailović
Generalsekretärin von EUROPA NOSTRA, Europäischer Verband für das Kulturerbe. Jurastudium in Belgrad, Europäisches Recht und Politik in Nancy. Tätigkeit für die Europäische Kommission, den Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Gemeinschaften und die Vertretung der Europäischen Kommission in Belgrad. Mitbegründerin und erste Generalsekretärin der Europäischen Bewegung in Jugoslawien.

Odile Quintin
Generaldirektorin für Bildung und Kultur bei der Europäischen Kommission seit 2006. Hochschulabschlüsse in Öffentlichem Recht, Politikwissenschaften, Philosophie und Geschichte. Trat 1970 in die Dienste der Europäischen Kommission. 1994-2000 Direktorin des Europäischen Sozialfonds. 2000-2005 Generaldirektorin für Beschäftigung, Soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit.

Peter Raue
Rechtsanwalt (Dr. jur.) und Mitglied der Initiativgruppe von „Europa eine Seele geben“. Vorsitzender des Vereins Freunde der Nationalgalerie, Berlin. Gründer der Berliner Sozietät Raue Braeuer Kuhla, später Partner der Sozietät Oppenhoff & Rädler. Namenspartner der Sozietät Hogan & Hartson Raue. Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin. Berater der Bundesregierung und des Berliner Senats zu Rechtsfragen der Kulturpolitik. Spezialisiert auf Urheber- und Verlagsrecht und im Recht der “Beutekunst”.

Arne Ruth
Bis 1998 Chefredakteur der schwedischen Tageszeitung „Dagens Nyheter“. Publizist, Dozent zu Kultur-, Medien- und Grundrechtsfragen. Gastprofessor in Schweden, Norwegen und den USA. Vorstandsmitglied im Schwedischen Helsinki Komitee und bei „Article 19 - Global campaign for free expression“ (London). Ratgeber für Medienfragen für die European Cultural Foundation (Amsterdam), Eurozine (Vienna) and Eurotopics (Berlin). Gründer und Vorsitzender des Schwedischen Salman Rushdie Komitees.

Danilo Santos de Miranda
Direktor von Serviço Social do Comercio São Paulo (SESC-SP), dem Landesverband São Paulo einer nicht gewinnorientierten, brasilienweit agierenden Organisation in privater Trägerschaft. Ziel von SESC ist es, die künstlerische und kulturelle Entwicklung Brasiliens und das soziale Wohlergehen zu befördern. Jede Woche nehmen mehr als 300.000 Menschen an den Programmen teil.

Wolfgang Schäuble
Bundesminister des Innern seit 2005. Mitglied des Deutschen Bundestages seit 1972. Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Freiburg und Hamburg, Promotion. 1978-1984 Rechtsanwalt. 1984-1989 Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes. 1989-1991 Bundesminister des Innern. 1989 Mitglied des Bundesvorstandes der CDU, 1998-2000 Vorsitzender, seit 2000 Mitglied des Präsidiums. 1991-2000 Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion des Bundestages.

Oliver Scheytt
Kulturdezernent der Stadt Essen seit 1993, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Musik- und Jurastudium, Promotion zum Dr. jur. 1986-1993 Referent beim Deutschen Städtetag. 2004-2006 Moderator der erfolgreichen Bewerbung Essens zur „Kulturhauptstadt Europas 2010“. Mitglied des Beirates der Bundeskulturstiftung. Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" des Deutschen Bundestages.

Julia Schmidt
Studiert Kunstgeschichte, Philosophie und Kulturwissenschaften in Berlin und Bologna. 1999 Vierter Preis beim 17. Deutschen Geschichtswettbewerb mit einem Essay über eine Abtreibungsambulanz. 2001 Erster Preis beim 18. Deutschen Geschichtswettbewerb mit einem Essay über das Verhältnis von Mensch und Tier. Mehrere Stipendien. Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt „Remembering Protest, Resistance and Civil Disobedience in Europe “.

Wolf Schmidt
Mitglied im Vorstand der Körber-Stiftung Hamburg. Dort verantwortlich für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, den Deutschen Studienpreis, den Transatlantischen Ideenwettbewerb USable, das europäische Geschichtsnetzwerk EUSTORY und den Deutsch-Türkischen Dialog. Studium der Geschichte, Politik- und Erziehungswissenschaften, 1984 Promotion. Publikationen zur Geschichte des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit,zur Politischen Bildung und zum Stiftungswesen.

Bernhard Schneider
zuständig für Inhaltliche Koordination und Texte der Berliner Konferenz. Architekt, Publizist. 1981-1989 Planungsreferent beim Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Referent für kulturelle Angelegenheiten. 1991-1995 Mitglied der Lenkungsgruppe des Stadtforums Berlin. In den 90er Jahren Berater des Senats von Berlin und freier Mitarbeiter bei „Partner für Berlin“. Koautor von „Stadtentwicklungsplan Öffentlicher Raum für Berlin“ und „Kultur als Wirtschaftsfaktor in Berlin“.

Wolfgang Schneider
Direktor des Instituts für Kulturpolitik und Dekan des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation der Universität Hildesheim. Germanistik- und Politologiestudium. Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages. Ehrenpräsident von EUnetART (European Network of Art Organisations for Children and Young People). Präsident von ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche).

Traugott Schöfthaler
seit November 2004 Gründungsdirektor der Euro-Mediterranen Anna Lindh-Stiftung für Kulturdialog in Alexandria (Ägypten), eine gemeinsame Einrichtung der von 35 Staaten getragenen Euro-Mediterranen Partnerschaft. Theologe, Soziologe. 1975-2004 Bildungsforschung und internationale Kulturpolitik in Berlin, Lusaka, Paris und Bonn. Zuletzt Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission.

Benedict Schofield
Germanic Studies an der University of Sheffield. Zuvor Studium in Deutschland und den Niederlanden. 2004 Teilnahme am Projekt „Generation Europe: EU Common Standards for Commercial Communication“, das in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission entwickelt wurde. 2003-2004 Artikel und Übersetzungen für „La Maison. Jugend für das europäische Haus“. 2005 Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt „The Future of Remembrance“.

Christian Schwarz-Schilling
Hoher Repräsentant und EU-Sonderbeauftragter für Bosnien-Herzegowina, zuständig für die Überwachung des Friedensabkommens von Dayton. 1982-1992 Bundesminister für Post und Telekommunikation. Studium ostasiatischer Kultur- und Sprachwissenschaften in München, Promotion. 1957-1982 Geschäftsführer einer Batteriefabrik. 1967-1980 Generalsekretär der Hessischen CDU. 1976-2002 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Anne-Marie Sigmund
Ehemalige Präsidentin des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA). Mitglied des Kuratoriums der Initiative„Europa eine Seele geben“. Studium der Rechtswissenschaften in Wien, Doktorat. 1964-1970 Tätigkeit als Anwältin, 1970-1991 Leitungsfunktionen in PR- und Kommunikationsagenturen. Seit 1979 Generalsekretärin des Bundeskomitees Freie Berufe Österreich, seit 2001 dessen Europabeauftragte. Mitglied des EWSA seit 1995.

George Soros
Vorsitzender des Open Society Institute, ein Netzwerk philanthropischer Organisationen in mehr als 50 Ländern. Vorsitzender von Soros Fund Management. Absolvent der London School of Economics. Betätigt sich seit 1979 als Philanthrop. Gründete 1992 die Central European University. Autor mehrerer Bücher, darunter neu erschienen: „Die Ära der Fehlentscheidungen. Die Energiekrise und die Konsequenzen aus dem Krieg gegen den Terror“.

Vladimír Špidla
EU-Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit. Von 2002 bis 2004 Ministerpräsident der Tschechischen Republik. Studium der Frühgeschichte und Promotion in Prag. 1976-1991 Tätigkeiten als Archäologe, Arbeiter und im öffentlichen Dienst. 1996 Parlamentsabgeordneter, 1998 Arbeitsminister. 2001 Vorsitzender der sozialdemokratischen Partei Tschechiens (ČSSD).

Klaus Staeck
Präsident der Akademie der Künste in Berlin seit 2006. Grafiker, Verleger und Rechtsanwalt. Jurastudium in Hamburg, Heidelberg und Berlin. 1970 Mitbegründer der Internationalen Kunst- und Informationsmesse Düsseldorf/Köln (heute Art Cologne). Seit 1986 Gastprofessor an der Kunstakademie Düsseldorf. Mehrfache Teilnahme an der documenta Kassel. Zusammenarbeit mit u.a. Joseph Beuys, Jack Lang und Harald Naegeli.

Rupert Graf Strachwitz
Direktor des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft Berlin, geschäftsführender Gesellschafter der Maecenata Management GmbH München. Studium der Politischen Wissenschaft, der Geschichte und der Kunstgeschichte in New York State (USA) und München. Mitglied des Stiftungsrates u.a. der Fondazione Cariplo, Mailand. Vorstand der „Stiftung Zukunft Berlin“.

Hannes Swoboda
MdEP, stellvertretender Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion. Stellvertretender Vorsitzender der Delegation für die Beziehungen zu den Staaten Südosteuropas. Mitglied der EP-Ausschüsse für auswärtige Angelegenheiten und für Sicherheit und Verteidigung. Studium der Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre. Langjährige Erfahrung in der Stadtentwicklungspolitik, so als Stadtrat für Stadtentwicklung in Wien (1988-1997).

Rarita Szakáts
Leitende Direktorin der AltArt Foundation in Cluj, Rumänien. Absolventin der University of Arts and Design in Cluj sowie Hochschulabschluss in Journalismus von der Babes-Bolyai Universität Cluj. Arbeitete 1997-2006 für die AltArt Foundation, das Ethnocultural Diversity Resource Center und die Soros Foundation for an Open Society Romania. Arbeitet als Kunstmanagerin und Beraterin. Mitglied von Team Europe Romania. Koordination der kulturellen Strategie der Stadt Cluj.

Tamás Szalay

Milena Tatalović
Studiert Soziologie an der Universität Belgrad. 2005 Abitur am Peta beogradska gimnazija, Belgrad. 2004 Dritter Preis beim 2. Serbischen Geschichtswettbewerb mit einem Essay über Kindheit im Belgrad der 1950er Jahre. Seit 2005 Teilzeit-Mitarbeiterin an Schulbüchern für das Gymnasium beim Partenon Verlag Belgrad. Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt„Remembering Protest, Resistance and Civil Disobedience in Europe “.

Wolfgang Thierse
Vizepräsident des Deutschen Bundestages. 1998-2005 Bundestagspräsident. Kulturwissenschaftler, Germanist. 1989 Mitglied des Neuen Forums. 1990 Mitglied der SPD (DDR), Abgeordneter der Volkskammer, Parteivorsitzender der SPD (DDR). Ab Oktober 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages. Bis Juni 2006 Vorsitzender des Vorstandes und des Kuratoriums der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie.

Jacques Toubon
Mitglied des Europäischen Parlaments, 1993-1995 Französischer Minister für Kultur und Frankophonie. 1995-1997 Justizminister. Studium an der Ecole nationale d’administration (ENA) und am Institut d’études politiques in Lyon. 1965-1968 Kabinettsdirektor des Präfekten von Pyrénées-Atlantiques. 1968-1976 Mitglied mehrerer Ministerkabinette. 1983-2001 Bezirksbürgermeister in Paris. 1981-1997 Abgeordneter. 1997-1998 Berater von Präsident Chirac.

Roger Tropéano
Vorsitzender von „Les Rencontres, Vereinigung europäischer Städte und Regionen für die Kultur“, einem Netzwerk der Kulturbeauftragten der Städte und Regionen. Mathematiklehrer. 1977-1989 Bürgermeister für Kultur der Stadt Châtenay Malabry. 1986-1995 Vorsitzender der „Nationalen Föderation der Kommunen für die Kultur“. Seit 1995 Beauftragter für Kultur und internationale kulturelle Beziehungen der Sozialistischen Partei Frankreichs.

Katarzyna Trzpiola
Studiert Jura an der Universität Warschau. 2005 Abitur an der weiterführenden Schule „United Europe“, Olsztyn (Allenstein), Polen. Mitglied des Jugendrats der Stadt Olsztyn (2000-2002) und des Studentenrats (seit 2005). 2005 Finalistin beim Polnischen Nationalwettbewerb zum Wissen über die Menschenrechte. Dreimal erfolgreiche Teilnahme am Polnischen Geschichtswettbewerb mit Essays über die polnisch-deutschen Beziehungen, Migration und regionale Geschichte. Teilnahme am EUSTORY Alumni-Projekt „Remembering Protest, Resistance and Civil Disobedience in Europe “.

Dejan Ubović
Journalist, Kulturmanager. Direktor der Nichtregierungsorganisation Cultural Front. Studierte Anthropologie und Projektmanagement in Belgrad. Gründer des wöchentlichen Radioprogramms „Cross Radio Network“ – gesendet in 14 Städten des Balkans; „Refract“ Festival mit parallelen Programmen in sieben serbischen Städten; Initiator des ersten Informationszentrums für regionale Musik „CrossMIC“.

Emílio Rui Vilar
Präsident der Fundação Calouste Gulbenkian, Lissabon. Jurastudium. 1974/75 Wirtschaftsminister. Mitglied des Kuratoriums der Initiative „Europa eine Seele geben“. 1976-1978 Minister für Transportwesen und Kommunikation. Leitende Positionen u.a. bei der Banco de Portugal und der European Savings Banks Group. 1986-1989 Generalsekretär der EU-Kommission. 1989-1990 Vizepräsident der Stiftung Fundação Serralves. Verantwortlich für die Kulturhauptstadt Porto 2001.Gastprofessor für Ökonomie und Management. Seit 2002 Vorsitzender des Verwaltungsrats von „Partex Oil and Gas Corp.“

Richard von Weizsäcker
1984-1994 Bundespräsident. Mitglied des Kuratoriums der Initiative „Europa eine Seele geben“. Seit April 2004 Mitglied der Internationalen Balkankommission. Dr. jur. 1979-1981 Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages, 1967-1984 Mitglied der Synode und des Rates der Evangelischen Kirche. 1969-1981 Mitglied des Deutschen Bundestages. 1981-1984 Regierender Bürgermeister von Berlin. Mitautor des Berichts für die Vereinten Nationen „Brücke in die Zukunft. Ein Manifest für den Dialog der Kulturen“.

Yuriy Vulkovsky
Kulturpolitischer Forscher und Hochschuldozent in Bulgarien. Seit 1994 an Forschungen und Projekten im Bereich Kulturpolitik, Kulturmanagement, zivilgesellschaftliche Teilnahme an Politikgestaltung und soziale Wirkung der Künste beteiligt. Artikel zu Kulturpolitik wurden in Bulgarien, den Niederlanden, Rumänien und Russland veröffentlicht. 2005 Erstellung der ersten bulgarischen Website für Kulturpolitik (culturalpolicy.dir.bg/).

Gottfried Wagner
Direktor der Europäischen Kulturstiftung, Amsterdam (ECF). Studium der Philosophie und deutschen Literatur. Ehemaliger Direktor von KulturKontakt Österreich, Gesellschaft für Kultur- und Bildungskooperation mit Mittel- und Osteuropa. Ehemaliger Mitarbeiter des österreichischen Ministeriums für Kultur und Bildung.

Margot Elisabeth Wallström
EU-Kommissarin für Institutionelle Beziehungen und Kommunikationsstrategie. Vizepräsidentin der EU-Kommission. 1999-2004 EU-Umweltkommissarin. 1988-1991 Schwedische Ministerin für Verbraucherfragen, Frauen und Jugend, 1994-1996 Kulturministerin, 1996-1998 Sozialministerin. Leitende Positionen in Medienunternehmen in Schweden und Sri Lanka.

Johanna Wanka
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Studium der Mathematik, Dr. rer. nat. 1993 Professur für „Ingenieurmathematik“ an der Fachhochschule Merseburg, ab 1994 deren Rektorin. Mitarbeit in der Bürgerbewegung der ehemaligen DDR, 1989 Gründungsmitglied „Neues Forum“, 1990-1994 Mitglied des Kreistages Merseburg. Seit 2001 Mitglied der CDU, seit 2003 im Landesvorstand der CDU Brandenburg.

Wim Wenders
Regisseur preisgekrönter Filme wie „Paris, Texas“, „Der Himmel über Berlin“ und „Buena Vista Social Club“. Präsident der Europäischen Filmakademie. Fotograf. 1967-70 Besuch der Hochschule für Film und Fernsehen in München. 1968-72 Filmkritiker für „Filmkritik“ und „Süddeutsche Zeitung“. 1971 Mitbegründer des Filmverlags der Autoren. Mitglied der Akademie der Künste in Berlin seit 1984. Unterrichtet an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.

Matthias Wissmann
Vorsitzender des Bundestagsausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union, Bundesminister a.D., Anwalt. Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Politik. 1973-1983 Bundesvorsitzender der Jungen Union, seit 1975 im Bundesvorstand der CDU, seit 1976 Mitglied des deutschen Bundestages. 1993 Bundesminister für Forschung und Technologie, 1993-1998 Bundesminister für Verkehr.

Olaf Zimmermann
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates seit 1997. Volontariat zum Kunsthändler, Geschäftsführer verschiedener Galerien. 1987 Gründung einer Galerie für zeitgenössische Kunst in Köln und Mönchengladbach. Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages. Vorstandsmitglied der Initiative Hören e.V.Lehr- und Beratertätigkeit und zahlreiche Veröffentlichungen u.a. zu Kulturpolitik und privater Kulturförderung.

Erstellt: Fri Nov 17 13:12:19 CET 2006
Letzte Änderung: Mon Nov 24 11:56:01 CET 2008


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