C. Kring (B-Society): "Es liegt an unserem industriellen Denken: Wenn die Bevölkerung mehr arbeitet, mehr Stunden, ist sie produktiver. Während der Industrialisierung war das richtig: Den Körper in Bewegung halten, je mehr input desto mehr output. Das passt aber nicht mehr in eine innovative Gesellschaft. In dieser geht es nicht darum, wie viele Stunden man arbeitet, sondern vor allem wie man arbeitet. Wir wollen die Kontrolle über die Zeit zurückgewinnen. Und so ist es eine kulturelle Revolution, eine soziale Revolution. Wir wollen eine neue Gesellschaft entwerfen."Camilla Kring ist die Vorsitzende der B-Society, die fordert: Weg mit den üblichen 9 to 5 Jobs. Ziel der Gesellschaft ist es, den Tagesrhythmus jedem einzelnen individuell anzupassen – und das mit Erfolg:
C. Kring (B-Society): "Hier in Dänemark haben wir bereits eine B-Universität, an der man seinen B-Abschluss machen kann. Dann wollen wir B-Kindergärten, B-Schulen und weitere B-Universitäten aufbauen, so dass jeder in seinem natürlichen Rhythmus leben kann."
Sogenannte Eulen oder B-Menschen haben einen anderen Tagesrhythmus als Lärchen oder A-Menschen. 5300 Mitglieder hat die Gesellschaft der B-Menschen allein in Dänemark. Die Morgenmuffel machen mobil. Und wenn sie erst einmal wach sind, blasen sie zum Angriff auf veraltete Strukturen der industriellen Gesellschaft. Das macht sie sicherlich nicht langsamer, aber anscheinend wissen sie, dass Langsamkeit oft ein Stück mehr an Lebensqualität bedeutet.
B-Society - An Alternative to the nine-to-five societyIN DER REPORTAGE ZU SEHEN
Casper Castello und die Band The Holliday Show
Ane Fjelstrup







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