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ARTE LIVE WEB schlug seine Zelte bei der Tanzbiennale in Lyon auf - vom 6. bis 15. September: Kulissen, Web-Feuilleton und "Performances"...

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ARTE LIVE WEB schlug seine Zelte bei der Tanzbiennale in Lyon auf - vom 6. bis 15. September: Kulissen, Web-Feuilleton und "Performances"...

Tanz

13.03.05 UM 20.15 UHR - 10/03/05

Frankfurt Dance Cuts

Interpret: Prue Lang, Alan Barnes, Jone San Martin, Vanessa Le Mat


"Frankfurt Dance Cuts" sind vier kurze, ganz unterschiedliche Tanzfilme von und mit ehemaligen Tänzern des vor kurzem aufgelösten "Ballett Frankfurt".

Ein Mann verwandelt sich in eine tanzende Frau - ist seine Fernbedienung daran schuld? Eine Frau beschattet einen Mann - was will sie von ihm? Eine Tänzerin bewegt sich im Schlachthof zwischen Tierhälften, eine andere faltet Origami-Figuren und tanzt spielerisch zwischen Frisiersalon und Supermarkt hin und her: "Frankfurt Dance Cuts" sind vier kurze, ganz unterschiedliche Tanzfilme von und mit ehemaligen Tänzern des "Ballett Frankfurt". Seit dem Beginn dieser Spielzeit gibt es das jetzt schon legendäre "Ballett Frankfurt" nicht mehr.

William Forsythe setzt seine Arbeit mit der stark verkleinerten "Forsythe-Company" fort, das "Ballett Frankfurt" wurde aufgelöst. Seinen Weltruhm verdankte es aber nicht nur seinem Leiter, sondern auch seinen ganz besonderen Tänzerinnen und Tänzer: virtuose Könner, die den künstlerischen und intellektuellen Anspruch der Truppe stark mitgeprägt haben. Vier von ihnen zeigen in dieser Sendung eigene Arbeiten: Prue Lang, Alan Barnes, Jone San Martin und Vanessa Le Mat.


Prue Lang wurde in Australien ausgebildet und kam 1999 zum "Ballett Frankfurt". In ihrem Film "Iris" verfolgt eine geheimnisvolle Frau einen ebenso mysteriösen Mann - aber eine Detektivgeschichte ist es nur auf den ersten Blick.

Alan Barnes tanzte beim Alvin Ailey American Dance Theatre und beim Dance Theatre of Harlem, bevor er 1989 zum Ballett Frankfurt kam. Er hat für verschiedene Projekte seine Kunstfigur "Kiki" geschaffen, die auch in diesem Film auftaucht: zu der Musik von Cole Porters "Night and Day" verwandelt sich ein verschlafener Mann in eine perfekt tanzende Frau - am Ende erscheint es ihm wie ein Traum, doch sein Körper erzählt eine ganz eigene Wahrheit.

Jone San Martin kam über Stationen in Spanien und Belgien nach Frankfurt. Ihre Choreografie "Meat Me" ist eine Reflexion über den menschlichen Körper - gefilmt in einem Schlachthof.

Vanessa Le Mat tanzte beim Béjart Ballet, in Lyon, Genf und Frankfurt. In ihrem Film "Synapse" beschäftigt sie sich mit Impulsen, die zu abrupten Bewegungen führen. Auch wenn das die Dame im Friseursalon überhaupt nicht interessiert.

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Sonntag, den 13.Marz um 20.15 Uhr
Frankfurt Dance Cuts
Interpret: Prue Lang, Alan Barnes, Jone San Martin, Vanessa Le Mat
Regie: Lutz Gregor
Tanz, Deutschland 2004, ZDF, Erstausstrahlung
16:9 / 26 Min.

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Erstellt: 10-03-05
Letzte Änderung: 10-03-05


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