Die zweite Auflage des Wettbewerbs erfreute sich eines regen Zuspruchs – eingereicht wurden mehr als 600 Beiträge aus ganz Europa. Unter den Teilnehmern waren 18 Nationalitäten vertreten (Belgien, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien und Montenegro, Slowenien, Spanien).
Die Jurymitglieder waren: Charles Berbérian (Autor) Didier Convard (Autor und Herausgeber, Glénat), Christian Desbois (Galerist und Herausgeber), Anne-Claire Norot, (Journalistin), Véronique Grisseaux (Autorin), André Juillard (Autorin), Michel-Edouard Leclerc (Unternehmenschef), Catel Muller (Autorin), Isabelle Pailler (Herausgeberin ARTE-Editions), Grzégorz Rosinski (Autor) und Stéphane Zimmerman, Gewinner des arte-tv.com-Gewinnspiels.
Der Wettbewerb stand allen volljährigen jungen Europäern offen, die bisher noch kein Comic-Album in Frankreich, Belgien oder Deutschland veröffentlicht haben. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge mussten die Geschichte einer Figur an einem legendären Ort Europas in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft zum Thema haben. Zur Teilnahme am Wettbewerb waren bis spätestens 30. November die ersten 5 bis 8 Planchen des Werkes sowie eine Synopsis des Inhalts in französischer, englischer oder deutscher Sprache einzureichen.
Die polnischen Zeichner Janusz und Gawronkiewicz waren mit ihrem Comic „Essence“ die Preisträger der ersten Auflage des Wettbewerbs. Von ihrem Album, das beim nächsten Festival von Angoulême in der Sparte „Preis für das beste Album“ am Wettbewerb teilnehmen wird, wurden bisher bereits mehr als 10 000 Exemplare verkauft.








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Die Preisträger der zweiten Auflage des von ARTE und GLÉNAT vom 30. Mai bis 30. November 2005 veranstalteten Ersten Europäischen Comic-Wettbewerbs stehen fest: Gewonnen haben die Franzosen Philippe Lacoeuille und Paul Drouin mit ihrem Projekt „Le moustiquaire de Berlin. Mit dem zum zweiten Mal durchgeführten Ersten Europäischen Comic-Wettbewerb setzen ARTE und Glénat ihre Idee fort, mit Comics als Medium Grenzen zu öffnen, Anstoß für neue Kreationen zu geben und eine Plattform für einen eigenständigen „europäischen Comic“ zu schaffen.
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