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Video Clip: Heimdalsgate Like A Promethan Curse (Real Player, 3'22")
Gronlandic Edit (Real audio, 3'26")
The Past is a Grotesque Animal (Real audio, 11'55")
Auf das Konto der Band, die keineswegs aus Kanada sondern aus dem Westen der USA stammt, gehen schon einige Alben (insgesamt elf). Sie gibt neben „The Apples in Stereo“, „Elf Power“ und „Olivia Tremor Control“ den Ton im amerikanischen Kollektiv „The Elephant Six“ an, in dessen Musik es von rosa Elefanten wimmelt. Doch zweifelsohne wird „Of Montreal“ mit seinem neuen Opus der Preis für den größten Spleen zufallen. Schon das einem vielfarbigen Mandala ähnelnde Cover lässt den kunterbunten Musikmix des Albums erahnen. Zwar dominiert nach wie vor der Einfluss der Sechziger (allen voran die Beach Boys), aber diesmal hat sich „Of Montreal“ auch beim Glam-Rock bedient. Bandleader und Sänger Kevin Barnes scheint sich für Bowie zu halten, und auch Prince (ganz erstaunlich in „Faberge Falls For Shuggie“) ist nicht weit. Ein musikalisches Feuerwerk also mit viel Glanz und Glitter, Diskokugeln, nicht enden wollenden Elektro-Kraut-Epen („The Past Is A Grotesque Animal“) und Hitverdächtigem („Gronlandic Edit“).
„Hissing Fauna…“ überwindet die Grenzen zwischen den Stilrichtungen und verschmilzt zu einem mitreißenden Ganzen.
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Emmanuel Dosda








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