Auf die Frage, was ist Hypnose, gibt es viele verschiedene Antworten. Manche glauben, sie sei magisches Denken und somit eine Form von schamanischer Zauberei. Andere wiederum bezeichnen sie als objektives wissenschaftliches Verfahren, das die Entmündigung und Unterwerfung des Menschen durch Ausschalten des Bewusstseins bedeute. Wieder andere sehen in der therapeutischen Hypnose die Möglichkeit der Befreiung des Menschen, wie zum Beispiel von Ängsten oder psychosomatischen Krankheiten.
Unter manchen Therapeuten gilt die Hypnose als undurchsichtige, vielleicht sogar übernatürliche Praktik, manchmal gar als Schwindelei. In jedem Fall macht sie vielen Angst. Was ist richtig an diesen unterschiedlichen Auffassungen von Hypnose? Steckt nicht in jeder Definition ein bisschen Wahrheit? Raphaël Enthoven und sein heutiger Gast François Roustang, Philosoph und Hypnose-Therapeut, gehen in der heutigen Sendung diesen Fragen auf den Grund.
Gast der Sendung: François Roustang
François Roustang ist ein französischer Philosoph und Hypnose-Therapeut. Der ehemalige Jesuit arbeitete 20 Jahre lang als Psychoanalytiker, bevor er sich von dieser Disziplin abwandte und sich der Hypnose in seinen Werken aus theoretischer Sicht näherte.
Er arbeitet mit mehreren Hypnose-Instituten zusammen, darunter das Schweizer "Institut Romand d'Hypnose Suisse" und das Französische "Institut Français d'Hypnose"
Einige seiner Veröffentlichungen (auf Französisch):





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