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Punk rock - 17/09/12

Houseparty mit The Spits, den US-Aposteln des Bumm, Tschabeng und Zonk

Eine Reportage von Valérie Paillé

In Seattle mag man Musik nur, wenn sie laut ist. Aber mit den Spits wird der Punk jetzt auch noch zum Maskenball. Achtung, schrill, laut und schmutzig! The Spits - jetzt live bei Tracks.

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Sie stammen aus Kalamazoo, Michigan, und als ihre Eltern sich scheiden lassen, werden die Gebrüder Wood, Erin und Sean, zu jugendlichen Delinquenten. Straftaten und Gefängnisaufenthalte bestimmen ihr Leben, bis der Punkrock ihre armen Seelen erlöst.

1990 ziehen sie nach einem Mudhoney-Konzert nach Seattle, um The Spits zu gründen; die Ausgespuckten, wie es in der Sprache der Dichter und Denker heißen würde. Seitdem leben die Wood-Brüder nur noch dafür, auf der Bühne Halli-Galli zu machen.

Beim Pariser Festival Villette Sonique kramen sie für Tracks in der Psychovinyl-Kiste nach Erinnerungen.

"Das erinnert mich daran, wie ich zum ersten Mal elektronische Musik gehört habe und anfing, mich für Moog-Synthesizer zu interessieren."Erin Wood

"Alle Bands hatten zwei Gitarren und einen Bass. Wir wollten einen anderen Sound, weg von der Gitarre, was Außergewöhnliches." Sean Wood

"Ja, sieht nach Rock aus, nach Biker Rock. Dabei ist es cheaper Doo-Wop aus den Fifties, gemischt mit einem möchtegern-durchgeknallten Sound. Ich glaube nicht, dass sie wirklich wussten, was für Musik sie machen wollten. Ganz anders als The Spits. Wir wissen, was wir wollen. Wir wollen rocken." Sean Wood

"Mein erstes Tattoo ist das hier. Hat mein Bruder gemacht. Er wollte vor Jahren mal Tattoo-Künstler werden, und hatte sich eine Tätowiermaschine gekauft. Wir fuhren zurück nach Hause, nahmen vierzig Drinks, aßen beschissene Taco Bell-Burritos und gingen in die Stadt. Und dann – oh, das ist ja gar nicht mein erstes! Sorry, das war das Zweite. Das hier ist mein erstes von Erin. Aber mir wurde schlecht und er musste aufhören." Sean Wood
 


Kameramänner : Diego Monet, Sébastien Berge
Tonmeister : Bruno Banqui

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Donnerstag 13. September 2012 um 03.25 Uhr
Keine Wiederholungen
(Frankreich, 2012, 52mn)
ARTE F

Erstellt: 05-09-12
Letzte Änderung: 17-09-12