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Backstage - 12/12/12

Goth Step - Der Triphop ist wieder da!

Eine Reportage von Christophe Alonso

Eine Prise Dancehall mit einem tüchtigen Schuss Deep House, dazu ein paar Voodoo-Utensilien und düstere Gestalten - diesen Mix serviert uns Aquarius Heaven. Mit einer Handvoll anderer Goth Step-Jünger stößt er in immer dunklere Regionen der elektronischen Musik vor - ein Trend, der bereits vor 20 Jahren in britischen Clubs seinen Anfang nimmt.

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Reportage (wieder)sehen

Brian Brewster alias Aquarius Heaven, Sohn einer Mutter aus Guadeloupe und eines Vaters aus der Domenikanischen Republik, wächst in der Karibik auf. Nach Jahren im katholischen Kirchenchor, wird er Klimatechniker und verbringt neun Monate auf Jamaika. Hier entdeckt Brain den Dancehall.

Die französische Gruppe DOP bringt Brian auf die Idee zu Aquarius Heaven. Auf dieses tolle Team wird kurz darauf das Label Circus Company aufmerksam, das schon den melancholischen House-Entschleuniger Nicolas Jaar unter seine Fittiche genommen hat.



Aber nicht nur Aquarius Heaven erkundet die dunkle Seite des Dubstep. Auch der Brite Ghostpoet steht auf melancholische Schlummersongs in schleppendem Tempo. Die Pioniere des Goth Step sind die Briten von Demdike Stare, in deren Videoclips Filmflops der Siebziger zu neuem Ruhm kommen. Demdike Stare knüpfen an einen Trend an, der vor 20 Jahren im Südwesten Englands aufkommt.



"Wir machen nicht so einen Kitsch wie Gary Moore... Du weißt schon, dieses Zeug, bei dem alle sagen: "Wow, das berührt mich ganz tief drin." Für uns ist das gequirlte Scheiße. Wir empfinden da gar nichts. Unsere musikalische Sprache ist anders, es geht um echte Emotionen, nicht um den üblichen Standardkram. Schön ist gerade das Unperfekte, kleine Makel unterstreichen die Schönheit. Das sollte auch in der Musik so sein, aber das gibt es nicht mehr. Alles ist komplett durchgestylt, so dass man kaum noch etwas Schönes darin entdeckt." Geoff Barrow

Geoff Barrow ist Mister Triphop persönlich. Er produziert Songs von Portishead und Tricky und unterstützt Massive Attack bei der Aufnahme ihres ersten Albums 1991. Auch heute noch betreut er viele verschiedene Projekte. Mit den Quakers unternimmt er einen Ausflug zum Rap und verpasst den Musikern das Equipment einer erstklassigen Funeral Marching Band aus New Orleans.



Links

Aquarius Heaven Circus company
Aquarius Heaven Facebook
Aquarius Heaven Soundcloud

02.11.2012 Ritter Butzke / Berlin /GER
10.11.2012 Social Club Paris / France
24.11.2012 Spartacus Aix en Provence / France
30.11.2012 Suprette Festival Neuchatel / Switzerland
07/12/2012 / Prince Charles / Berlin / GER
23.12.2012 Rex Club Paris / France
28.12.2012 Ego Hamburg / Germany
14.01.2013 BPM Festival Playa del Carmen / Mexico

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Kameramann: Zoltan Hauville
Tonmeister: Maya Rosa

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Freitag 30. November 2012 um 01.30 Uhr
Keine Wiederholungen
(Frankreich, 2012, 52mn)
ARTE F

Erstellt: 21-11-12
Letzte Änderung: 12-12-12