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30/06/09

Tore zur Welt: Der Hafen von New York

19. Juni 2009 um 14.00 Uhr


Seit ihrer Gründung vor über 400 Jahren übt die Stadt magische Anziehungskraft aus. Worauf beruht ihr besonderes Flair? Was macht sie so einzigartig, und wie wurde sie im Zuge ihrer rasanten Entwicklung zur bedeutendsten Metropole der Welt? Die

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Tore zur Welt: Der Hafen von New York
Dokumentation von Katja Esson
ARTE/RBB, Deutschland, 2005, 43 Min.
19. Juni um 14.00 Uhr


Es gibt wohl kaum einen anderen Hafen auf der Welt, der so sehr mit dem Gefühl von Sehnsucht verbunden ist wie New York. Mit seinem Versprechen von Freiheit diente New York immer schon als Projektionsfläche für Ambitionen, Sehnsüchte und Träume, ganz egal, ob die Ankömmlinge vor Hunger, Krieg und Leid flüchteten oder nur das Abenteuer suchten.

New York ist und bleibt eine Stadt der Einwanderer, Millionen von ihnen kamen auf Schiffen. Andächtig segelten sie an der Freiheitsstatue vorbei und durchliefen den rauen Einbürgerungsprozess auf 'Ellis Island'. Für sie alle war und ist der Hafen von New York das Tor zur Neuen Welt.

Ob für Hafenkaplan Father Jacques, oder John Gladsky, der sich als Abschleppdienst der Meere bezeichnet, das Leben der New Yorker spielt sich im Hafen ab. Die Staten Island-Fähre wird seit 1905 von der Stadt New York betrieben und überquert den New Yorker Hafen zwischen Manhattan und Staten Island. Neben den Pendlern finden sich zahlreiche Touristen auf der Fähre ein. Die Hafenüberquerung dauert etwa 30 Minuten und bietet eine ausgezeichnete Ansicht des Umrisses Manhattans und der Freiheitsstatue.

Während andere Hafenstädte ihre brachliegenden Dockanlagen längst wiederentdeckt haben, fangen die New Yorker erst gerade damit an. Vom schrägen Kunstereignis bis hin zum vergessenen Schiffsfriedhof: Der New Yorker Hafen bleibt ein magischer Ort.

Erstellt: 10-07-07
Letzte Änderung: 30-06-09