Deutsche und französische Erstausstrahlung
1870: Nach dem Vormarsch der preußischen Truppen in Lothringen ziehen sich die französischen Truppen nach Bitsch zurück. Nach Plänen des französischen Militärarchitekten Vauban Ende des 7. Jahrhunderts erbaut, gilt die Zitadelle als uneinnehmbar. Der französische Kommandant Teyssier ist fest entschlossen, die Festung zu verteidigen, koste es, was es wolle. Und tatsächlich - entgegen aller Vernunft widersetzt sich das hart umkämpfte Bitsch den Angreifern zehn Monate lang bis zum Ende des Krieges.Gérard Mordillat, den ARTE-Zuschauern bekannt als Regisseur und Autor der Doku-Reihen Corpus Christi und Die Geburt Des Christentums, widmet sich in seinem neuesten Werk der Geschichte der Belagerung von Bitsch im Jahre 870 und dem deutsch-französischen Krieg von 870/7 . Neben der Chronologie der Ereignisse und deren Ursachen, setzt sich Gérard Mordillat in der Doku-Fiktion mit der Rolle des Krieges damals und heute auseinander. Er vergleicht die damaligen Kriegstaktiken und -technologien mit den heutigen militärischen Interventionen und setzt sie in ihren geopolitischen Kontext.
Neben Analysen und Erklärungen von deutschen und französischen Geschichtswissenschaftlern sowie Tagebuchaufzeichnungen der damaligen Soldaten werden mit Hilfe der Fiktion die dramatischsten Momente der Belagerung von Bitsch wieder zum Leben erweckt.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des französischen Soldaten und Journalisten Charles-Henri Mondel, gespielt von Patrick Mille. Als Augenzeuge erlebt er die Belagerung hautnah mit und kehrt über 50 Jahre später als Journalist nach Bitsch zurück, um die Ereignisse von damals zu rekonstruieren.
In weiteren Rollen sind zu sehen: Jacques Pater als Kommandant Teyssier, François Cluzet als Napoleon III. und Virginie Ledoyen als Kaiserin Eugénie, Ehefrau von Napoleon III.








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