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ARTE Reportage

Das internationale Nachrichtenmagazin. Jeden Samstag um 18.15 Uhr. Im Wechsel moderiert von Nathalie Georges und Andrea Fies.

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Die Beiträge

Mittwoch, 16. November 2005 um 22.20 Uhr (17/11 à 16h50)


Birmingham: Ein Königreich und seine Krawalle
Von David Muntaner, Alexandre Rossignol und Hervé Thiry
ARTE GEIE - Frankreich 2005


In Großbritannien leben heute fast fünf Millionen Menschen ausländischer Abstammung. Und dies bei einer Gesamtbevölkerung von 60 Millionen. In den 80er Jahren hatten heftige Krawalle die großen Städte des Landes erschüttert. Damals startete die britische Regierung im Hinblick auf die vielen ethnischen Gruppen auf der Insel ein großes Integrationsprogramm.

Doch zuletzt vor drei Wochen kam es in den nördlichen Vororten von Birmingham wieder zu Ausschreitungen. Autos brannten – ein Mann kam zu Tode. Und dennoch wurde aus den Gewalttätigkeiten kein gezielter Kampf gegen die Sicherheitsbehörden…

Wie ist man in Großbritannien mit den Unruhen umgegangen? Und wie sieht es vor Ort in den so genannten Problemvierteln des Königreiches aus?



Der amerikanische Traum vom Energiesparen
Von Vladimir Vasak et Mélanie Cossette – ARTE GEIE - Frankreich 2005

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Sind die Amerikaner reif fürs Energiesparen ? Eine der ersten politischen Entscheidungen George Bushs bei seinem Amtsantritt war die Verweigerung der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls.

Und dann der Irakkrieg, bei dem es sicher auch um Erdöl ging… Nach einem Jahr Preissteigerungen beim Benzin und zuletzt nach der Orkankatastrophe um « Katrina » mit der teilweisen Zerstörung der Raffineriekapazitäten – hat der amerikanische Präsident seine Mitbürger jetzt erstmals zum Sparen aufgefordert. Auch wenn das Energiegesetz von diesem Sommer Steuererleichterungen vorsieht, so zielt es doch in erster Linie darauf, die nationale Treibstoff-Produktion anzukurbeln.

So zum Beispiel im Staate Minnesota, wo als erstem Bundesstaat jedem Liter Benzin auch ein Anteil Biosprit beigemischt wird – Biodiesel oder Bioäthanol. Ein ARTE Reportage-Team hat sich in Minnesota umgesehen…



Amerasians : Die ungewollten Kinder der GIs
Von Lars Köhne – ARTE GEIE / Real and Fiction - Deutschland 2005

1992 wurden die Vereinigten Staaten von Amerika durch einen Senatsbeschluss gezwungen, ihre Basen auf den Philippinen zu schließen und ihre Truppen abzuziehen. Eine fast 100jährige Ära war damit zu Ende.

Das Gelände von Subic Bay, dem ehemals größten Marine-Stützpunkt außerhalb der USA, wurde in eine Freihandelszone verwandelt. Die ehemaligen Baracken dienen heute Kleinunternehmern als Werkstätten. Doch die GIs haben mehr als nur leere Gebäude hinterlassen.

Viele der stationierten Soldaten hatten langfristige Beziehungen zu philippinischen Frauen. Tausende Mischlingskinder - so genannte Amerasians – kamen auf die Welt. Nur die wenigsten amerikanischen Soldaten stellten sich jemals der Verantwortung. Knapp 250.000 Kinder haben die GIs insgesamt in Südostasien zurück gelassen.

Eine offizielle Kompensation von Seiten der USA hat es nie gegeben. Die ARTE Reportage zeigt was passiert, wenn sich die größte Militärmacht der Welt in einem Land zu strategischen Zwecken ausbreitet und - ohne sich um die Nachlassenschaften zu kümmern - wieder abzieht.

Unseren Reporter Lars Köhne und Rainer Friedrich ist es gelungen, bewegende Einblicke in die Schicksale dieser vergessenen Kinder zu erhalten.

Erstellt: 15-11-05
Letzte Änderung: 09-10-08


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